Thema: Wie...?

  1. #1
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    Wie...?

    Wie soll ich wissen, ob du mir zuhörst?
    Der Tod ist so unbegreiflich. Oder
    nur zu einfach, um ihn zu verstehen?

  2. #2
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    Hi, Farbkreis!

    Hier geht es nicht um das "rire".

    Zwei Wendungen in Deinem Kurzgedicht stören mich.
    Zuerst das "so" in der zweiten Zeile.
    Der Tod i s t unbegreiflich. Das "so" verstärkt oder vertieft die Unbegreiflichkeit nicht.
    Das Oder gehört syntaktisch in die nächste Zeile, denn zum Enjambement taugt es nicht.
    Das sehr flache "nur" möchte ich, wäre es mir möglich, gegen ein "lediglich" tauschen.


    Barbarossa


    (vom Inhalt angetan!)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Hi, Farbkreis!

    Hier geht es nicht um das "rire".

    Zwei Wendungen in Deinem Kurzgedicht stören mich.
    Zuerst das "so" in der zweiten Zeile.
    Der Tod i s t unbegreiflich. Das "so" verstärkt oder vertieft die Unbegreiflichkeit nicht.
    Das Oder gehört syntaktisch in die nächste Zeile, denn zum Enjambement taugt es nicht.
    Das sehr flache "nur" möchte ich, wäre es mir möglich, gegen ein "lediglich" tauschen.


    Barbarossa


    (vom Inhalt angetan!)
    Hallo Barbarossa

    < Hier geht es nicht um das "rire".>?? was meinst du damit? es geht hier nur um den Tod. Es ist eigentlich kein Kurzgedicht sondern ein Gedankensplitter, oder eine Frage an einen geliebten Menschen, am Grabe hörte ich:"Lass die Toten bei den Toten", der Kopf geht nicht ins Grab, auch wenn es unverständlich ist. So ist es, kein Wort ist überflüssig, man kann natürlich auch alles anders schreiben, aber bitte nicht ohne Erfahrung.

    Danke für deine Überlegungen und viele Grüsse

  4. #4
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    Ich musste an Mr. Crowley von den Cardigans denken und Marion Zimmer Bradley. Gute Querverbindungen die sich jedesmal neu zusammenfügen.

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Zitat Zitat von Robert Schulz Beitrag anzeigen
    Ich musste an Mr. Crowley von den Cardigans denken und Marion Zimmer Bradley. Gute Querverbindungen die sich jedesmal neu zusammenfügen.

    LG RS
    Hallo Robert Schulz

    Was soll ich dazu sagen? Ich lese hier "Gans" und nehme einen Bierdeckel in die Hand, der sich hinter der Pfeffermühle befand; ich habe ihn im 13. November bekommen (ein kleines Bistro auf einem historischen Platz) und mitgenommen. Ich bestellte ein Bier. Der Patron fragte mich:"Möchten sie einen Keks (biscuit)?" - "Wie bitte?" Er hat zwei Seiten: < Bitte hier nur Cardinal draufstellen. - Cette place est réservée à une Cardinal.> Irgendwie fehlt da die Verbindung?

    Vielen Dank und herzliche Grüsse

  6. #6
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    Wie....?

    Hallo Farbkreis,

    Wer versucht nicht auch ein Gespräch mit einem Toten der einem einmal sehr vertraut war.
    Man denkt an den Verstorbenen und fragt, doch die Antwort muss man sich selbst im Sinne des Toten geben. So bleibt der Geist des Toten noch lange Zeit lebendig. Der Tod bleibt unbegreiflich, aber nicht so endgültig wie der Moment des Todes.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Hallo Farbkreis,

    Wer versucht nicht auch ein Gespräch mit einem Toten der einem einmal sehr vertraut war.
    Man denkt an den Verstorbenen und fragt, doch die Antwort muss man sich selbst im Sinne des Toten geben. So bleibt der Geist des Toten noch lange Zeit lebendig. Der Tod bleibt unbegreiflich, aber nicht so endgültig wie der Moment des Todes.

    LG Hans
    Hallo Hans Plonka

    Wer? alle, für die die Kommunikation mit den Toten verboten ist, und nicht jeder ist trist wenn einer stirbt, auch wenn die Wirtschaft dafür wirbt.

    Der Totengräber wird nicht arbeitslos. Wegen Platz- oder Geldmangel landen bloss viele in einer Urne, verziert oder so schlicht wie eine silberne Büchse für gemahlenen Kaffee, aber was da drinnen ist, wissen wir dann nicht. Schlaue Füchse kannten und kennen die lukrative Industrie der Herstellung von Diamanten. Wir machen weiter unser x um im Lotto zu gewinnen oder um zu wählen... von nix kommt nix und warum soll man sich mit Fragen quälen? Wir lassen uns Geschichten von Geistern erzählen... Wir dichten wie besessen um das Leben zu vergessen, niemand wird die Opfer der Erdbeben zählen... dazu fällt mir ein

    "Weisst du wie viel Sternlein stehen, hoch am blauen Himmelszelt, weisst du wie viel Wolken gehen..., ... dass ihm auch keines fehlet..."

    Herzliche Grüsse

  8. #8
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    Wie

    Hallo Farbkreis,

    weißt Du wie viel Sternlein stehen? Da gibt es nur Schätzungen, doch die großen Zahlen sind für uns doch nicht verständlich. Sie sind zu weit von unserem Alltag entfernt. Was denkt die Ameise, wenn sie einen Elefanten sieht? Viele sprechen mit dem was ihr Gott ist. Ich spreche mit der Welt, doch niemand begreift die Größe die ihn umgibt. Wir erschrecken uns vor der Größe und sprechen mit ihr, doch wir sind selbst auch eine unermessliche Größe für das unermesslich Kleine aber nur ein Staubkorn in der Wüste. Doch wir können auch die Erkenntnis finden, dass wir alles sind, denn nur der Vorgang unserer Wahrnehmung, den wir Bewußtsein nennen beweißt sich uns. So können wir uns im ewigen Bewußtsein der Welt wieder finden in dem alles vereint ist und das wir selber sind.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Hallo Farbkreis,

    weißt Du wie viel Sternlein stehen? Da gibt es nur Schätzungen, doch die großen Zahlen sind für uns doch nicht verständlich. Sie sind zu weit von unserem Alltag entfernt. Was denkt die Ameise, wenn sie einen Elefanten sieht? Viele sprechen mit dem was ihr Gott ist. Ich spreche mit der Welt, doch niemand begreift die Größe die ihn umgibt. Wir erschrecken uns vor der Größe und sprechen mit ihr, doch wir sind selbst auch eine unermessliche Größe für das unermesslich Kleine aber nur ein Staubkorn in der Wüste. Doch wir können auch die Erkenntnis finden, dass wir alles sind, denn nur der Vorgang unserer Wahrnehmung, den wir Bewußtsein nennen beweißt sich uns. So können wir uns im ewigen Bewußtsein der Welt wieder finden in dem alles vereint ist und das wir selber sind.

    LG Hans
    Lieber Hans Plonka

    Niemand will es wissen. Es gibt keine Zeit in der Ewigkeit, du wirst herausgerissen und niemand wird dich vermissen. In einer andren Dimension, ist alles auf einmal Vision. Du erinnerst dich wenn es geschieht, und hörst was innerst keiner sieht, weil draussen nun durchsichtig ist, doch du weisst nicht wo du bist.

    Dies gilt nur für mich. Die Ameise sieht den Elefanten vielleicht gar nicht.

    Wäre ich jetzt traurig gewesen, wäre ich durch deine Worte genesen.

    LG Farbkreis

  10. #10
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    Wie...?

    Liebe Farbkreis,

    Es gibt immer Menschen die es wissen wollen, ob sie die rechte Antwort bekommen ist ungewiss.
    Die Ewigkeit ist die Daseinsform des Seins selbst, die Zeit ist die Daseinsform des Lebens.
    Die Ewigkeit ist vollkommen. In der Ewigkeit gibt es keine Zu- oder Abnahme. Aus diesem Grund kann die Zeit in der Ewigkeit nicht existieren, da Zeit immer eine Abfolge von Ereignissen ist, in der die Ereignisse der Zukunft abnehmen, weil sie sich zur Vergangenheit hin bewegen und somit die Ereignisse der Vergangenheit vermehren. Wegen diesem Fehlen an Sukzession würde die Zeit in der Ewigkeit stillstehen und könnte von daher laut Definition nicht mehr Zeit genannt werden.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Liebe Farbkreis,

    Es gibt immer Menschen die es wissen wollen, ob sie die rechte Antwort bekommen ist ungewiss.
    Die Ewigkeit ist die Daseinsform des Seins selbst, die Zeit ist die Daseinsform des Lebens.
    Die Ewigkeit ist vollkommen. In der Ewigkeit gibt es keine Zu- oder Abnahme. Aus diesem Grund kann die Zeit in der Ewigkeit nicht existieren, da Zeit immer eine Abfolge von Ereignissen ist, in der die Ereignisse der Zukunft abnehmen, weil sie sich zur Vergangenheit hin bewegen und somit die Ereignisse der Vergangenheit vermehren. Wegen diesem Fehlen an Sukzession würde die Zeit in der Ewigkeit stillstehen und könnte von daher laut Definition nicht mehr Zeit genannt werden.

    LG Hans
    Lieber Hans Plonka

    Danke für die klaren Worte. Antworten kann ich darauf nicht.

    Damit die Zeit "würde" und "könnte", muss man sie als Wahrheit akzeptieren, sie muss im Gedanken existieren. Wie will man wissen, ob sie... oder anders ausgedrückt: Gehört der Mensch zur Ewigkeit? wieso denkt er dann: Es ist Zeit?

    Am Anfang war das Liciht? es ist ja schon ziemlich lange ein Experiment im Gange, man will den Urknall produzieren. Angeblich könnte, wenn es gelingt, das Resultat die Entstehung eines "schwarzen Loches" sein, dass die Erde verschlingt, was hat das für einen Sinn? ist der Mensch verrückt? ich denke, dass ich hier nicht mehr beim Thema bin...

    Herzliche Grüsse

  12. #12
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    Doch das Thema wird uns immer wieder durch die organisierte Generationsflexibilität führen, wie es uns auch der Barabarossa in seiner durchaus intelligenten und ambivalenten Interpretations-Prozedur versucht hat zu erklären. Es ist schon erstaunlich, wie man bei einem so natürlichem Thema die orientierte Übergangs-Struktur ins Jenseits mit einer integrierten und ambivalenten Übergangs- Problematik verbindet, um funktionelle Fluktations-Prozeduren - wie sie uns von unserem lieben Hans zum Ausdruck gebracht wurden, besser verstehen zu lernen. Diese literatur-wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen meine Bemerkungen regelrecht verblassen.

    Ich bin berührt worden
    MfG
    almebo
    Lieber ein eckiges Etwas,
    als ein rundes Nichts.

  13. #13
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    Zitat Zitat von almebo Beitrag anzeigen
    Doch das Thema wird uns immer wieder durch die organisierte Generationsflexibilität führen, wie es uns auch der Barabarossa in seiner durchaus intelligenten und ambivalenten Interpretations-Prozedur versucht hat zu erklären. Es ist schon erstaunlich, wie man bei einem so natürlichem Thema die orientierte Übergangs-Struktur ins Jenseits mit einer integrierten und ambivalenten Übergangs- Problematik verbindet, um funktionelle Fluktations-Prozeduren - wie sie uns von unserem lieben Hans zum Ausdruck gebracht wurden, besser verstehen zu lernen. Diese literatur-wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen meine Bemerkungen regelrecht verblassen.

    Ich bin berührt worden
    MfG
    almebo
    Hallo almebo

    Vielen Dank für deinen Kommentar, ich habe ihn auch nach mehrmaligem Lesen nicht verstanden, dafür hast du sichtbar Informationen aus Barbarossas Beitrag herausgelesen, die mir rätselhaft bleiben.
    "Oder", "so" und "nur"... ich könnte Seiten davon schreiben, sie sind auch irgendwo... 22:00 Uhr... die Oder ist ein Fluß od steht zwischen zwei Möglichkeiten... so in dieser Weise?... mich stört eher, daß man das Wort "immer" schreibt, wo man doch selbst nur eine kleine Zeit auf der Erde bleibt und wer war bereits im Jenseits?

    Lieben Gruß Farbkreis

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