1. #1
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    Sommergewitter

    **************


    Ein grollender Donner sich stark in ein Echo
    noch einmal verbreitend eröffnete den Ball
    Zum Bechersteppentanz schlug irgendein Metall
    stürmisch die Blechtrommel - dazwischen irgendwo

    ertönte die unbekannte Stimme - Hallo
    Krachendes Grollen trug wiederholt in dem Hall
    Motorengeräusche - weit und nah durch den Schall
    hindurch erklang Glockengeläute hell und froh

    Der Sturm peitschte mein Gesicht um mich zu vertreiben
    mein Haar kämmte ich vor geschlossenen Scheiben
    In der Ferne verstummt - und will man auch lauschen

    der Ruf eines Menschen - man weiß nicht wo er war
    Am Horizont donnert sich unsichtbar und klar
    dem Trommelfell nähernd ein grollendes Rauschen

    ________________________________________________________________________________
    Ein grollender Donner. der sich in ein Echo
    Noch einmal verbreitet, eröffnet einen Ball.
    Zum Bechersteppentanz schlägt irgendein Metall
    Seine stürmische Blechtrommel und irgendwo

    Ertönt eine unbekannte Stimme: "Hallo!"
    Ein krachendes Grollen trägt wiederholt im Hall
    Motorengeräusche weit und nah durch den Schall
    hindurch erklingt Glockengeläute hell und froh

    Der Sturm peitscht mein Gesicht, dort will ich nicht bleiben
    Ich kämme mein Haar vor verschlossenen Scheiben
    In der Ferne verstummt, und will man auch lauschen

    Der Ruf eines Menschen, man weiß nicht wo er war.
    Am Horizont donnert, sich unsichtbar und klar
    Dem Trommelfell nähernd, ein grollendes Rauschen
    (Geändert: 27.12.2010; Grund: Zeit)

    ________________________________________________________________________________
    Geändert von Farbkreis (22.10.2011 um 14:43 Uhr) Grund: Satzzeichen gelöscht / size / image

  2. #2
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    Hallo Farbkreis,

    wieder etwas ganz Neues, einzigartiges, was du für uns veröffentlicht hast.

    Dein Gedicht liest sich flüssig und rund,
    ein paar Mal bin ich ins Stocken geraten, aber das ist nicht der Rede wert.

    Ich hab gern von dir gelesen...

    Liebe Grüsse

    Karin

  3. #3
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    Zitat Zitat von DesertFlower78 Beitrag anzeigen
    Hallo Farbkreis,

    wieder etwas ganz Neues, einzigartiges, was du für uns veröffentlicht hast.

    Dein Gedicht liest sich flüssig und rund,
    ein paar Mal bin ich ins Stocken geraten, aber das ist nicht der Rede wert.

    Ich hab gern von dir gelesen...

    Liebe Grüsse

    Karin
    Hallo DesertFlower

    Danke für dein Interesse, hätte gerne gewusst wo du gestockt hast, damit ich eventuelle Verbesserungen vornehmen kann. Es ist ein Sonnet Alexandrin/ abba - abba - ccd - ddc... auf deutsch nicht so klar...

    LG Farbkreis

  4. #4
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    Lieber Farbkreis (würd dich ja gern mit richtigem Namen ansprechen)

    es ging mir nicht um Verbesserungen, denn ich finde dein Gedicht in allem stimmig.
    Ins Stocken geraten bin ich teils, weil die Szenen augenblicklich gewechselt haben und ich mich
    erst wieder in sie hineindenken musste.

    Lieb Gruss

    Karin

  5. #5
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    Sommergewitter

    Liebe Farbkreis,

    das Sonett hast Du wunderbar und ausdrucksvoll geschrieben. Habe schon gewusst dass Du eine fähige Dichterin bist und freue mich über Deine gute Leistung. Leider wage ich selbst nicht mich an dieser schwierigen Gedichtform zu versuchen. Was Karin meinte ist sicher die von ihr noch ungewohnte Gedichtform, deren kunstvolle Machart ihr sicher noch nicht ausreichend geläufig ist. Meine Gratulation und

    Liebe Grüße Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  6. #6
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    Zitat Zitat von DesertFlower78 Beitrag anzeigen
    Lieber Farbkreis (würd dich ja gern mit richtigem Namen ansprechen)

    es ging mir nicht um Verbesserungen, denn ich finde dein Gedicht in allem stimmig.
    Ins Stocken geraten bin ich teils, weil die Szenen augenblicklich gewechselt haben und ich mich
    erst wieder in sie hineindenken musste.

    Lieb Gruss

    Karin


    Hallo, DesertFlower

    Vielen Dank für dein Kommentar. Du hast Recht, es war schwer zu lesen. vielleicht ist es die Zeit gewesen...
    Was geschah, geschieht? Und man sieht, wie man den Menschen zum Schweigen brachte, da wir zeigen, was er dachte.
    Die Zeit, ist sie fühlbar, ist sie wahr?
    Zum Gedicht: abba/abba/ccd/eed... (Sonette Alexandrine)... Vergangenheit - Gegenwart vermischt, grammatisch richtig oder nicht? s.o.
    Schönen So.

    LG Farbkreis P.-J.

    Hallo, Hans Plonka

    Vielen Dank für dein Kommentar, ich meine auch, dass das Gedicht vorher ein wenig holperig war

    Liebe Grüsse
    Geändert von Farbkreis (12.12.2010 um 16:02 Uhr)

  7. #7
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    Sommergewitter

    Liebe Farbkreis,

    mein Kommentar war nicht ironisch gemeint. Wenn ich das Sonett überbewertet und Fehler nicht erkannt habe, dann liegt es daran, dass ich davon selbst zu wenig Ahnung habe. Habe mich jetz selbst auch an dieser Gedichtform versucht und zwei hier eingestellt.
    ("Möwenfutter" und "Sturm zieht auf")

    LG Hans
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Liebe Farbkreis,

    mein Kommentar war nicht ironisch gemeint. Wenn ich das Sonett überbewertet und Fehler nicht erkannt habe, dann liegt es daran, dass ich davon selbst zu wenig Ahnung habe. Habe mich jetz selbst auch an dieser Gedichtform versucht und zwei hier eingestellt.
    ("Möwenfutter" und "Sturm zieht auf")

    LG Hans
    Lieber Hans Plonka

    Es tut mir leid, ich habe etwas anderes gelesen, bin in einem lauten Cybercafé gewesen.
    Es war diesen Sommer, deshalb ist das Gedicht jetzt, in die Vergangenheit gesetzt, wahrheitsgetreuer; aber eine neue Erinnerung ist geblieben, ein neuer Sturm, ein anderer Ort, doch es gab kein neues Wort und da habe ich es so geschrieben. Diesmal schlug er nur einmal an die Fenster in der Nacht und trug nichts von der Erde fort, er bewegte die Straßendekoration hin und her, Metall gegen altes Gestein... Der Eintritt gegenüber wurde 1776 restauriert, einen Schritt weiter in der nächsten Gasse soll auch Goethe eingekehrt sein. Da saß ich auch, nur auf der Terrasse wegen dem Rauch... Es war ganz hell und die Luft hat vibriert, vielleicht ist es eine unwiderstehliche Kraft, die (die Sonette)* das Sonett? schafft, die Natur... an die Jahreszeiten glaubt man meiner Meinung nach nur.

    Herzliche Grüße
    Geändert von Farbkreis (24.12.2010 um 21:22 Uhr) Grund: *

  9. #9
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    Lieber Farbkreis,

    hilf mir mal bitte auf die Sprünge. Was ein Sonett ist, weiß ich, glaube ich. Aber was bedeutet das Alexandrin?

    Das Präteritum und die daraus folgende Erzählform schwächt die wunderbar stürmischen Bilder zu sehr ab. Dabei wäre es so herrlich ungestüm.
    Aber ich mag das Gedicht, das Thema gibt doch immerwieder schöne Impressionen her^^

    Lg Elch

  10. #10
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    Zitat Zitat von Elch Beitrag anzeigen
    Lieber Farbkreis,

    hilf mir mal bitte auf die Sprünge. Was ein Sonett ist, weiß ich, glaube ich. Aber was bedeutet das Alexandrin?

    Das Präteritum und die daraus folgende Erzählform schwächt die wunderbar stürmischen Bilder zu sehr ab. Dabei wäre es so herrlich ungestüm.
    Aber ich mag das Gedicht, das Thema gibt doch immerwieder schöne Impressionen her^^

    Lg Elch
    Hallo Elch,

    Vielen Dank für deinen Kommentar. Dem Wörterbuch nach: ein alexandrinisches (mein Computer unterstreicht dieses Wort als falsch) Sonett. Die Form ist fixiert: 2 Strophen mit 4 Versen gefolgt von 2 Strophen mit 3 Versen (zu je 12 Silben) und möglichst klassisch: ABBA ABBA (obligatorisch) CCD EDE (mit bestimmten Variationen), eine Wörterwiederholung (außer nebensächlicher Gebrauchswörter) wird nicht toleriert.

    Der letzte Vers muß der Höhepunkt des Gedichts sein, den habe ich zuerst geschrieben.

    Es gibt noch andere Regeln, sicherlich findet man auch (z.B. Wikipedia?) die Erklärungen dazu. Persönlich mag ich, wie beim Haiku, die festen Regeln, weiß aber nicht, ob ich sie alle beachtet habe.

    LG Farbkreis

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