1. #1
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    Erotische Früchte

    Die schönsten Früchte sind die aus Nachbars Garten, doch will man nicht stehlen, so muß
    man warten. Kommen sie direkt von den Bäumen in die Hand aus dem Schlaraffenland an-
    geflogen und angenommen, man will sich nicht vermählen, hat man sich dann nicht selbst
    belogen? Mutterseelenalleine, mit seinem Strumpfband und seinen Träumen fragt man sich:
    Warum muß gerade ich den Kirschkuß versäumen? Köpfe haben die keine… doch es bimmelt
    zum Trumpf der Beine die Glocke von Meister Socke, der zu seinem Schade! den Strumpf
    anhimmelt.
    Schuhe mit Stöckelabsatz verstecken ganz geschickt die Füße, in Ruhe und verstohlen denkt
    er nicht an die Sohlen. Da pustet er seine Asche weg, die ihm mit Ungeschick auf die Tasten
    fiel, dann muß er von seinem Platz hasten zur Muße "wärst du nur..." vom erotischen Spiel
    pur... mit einem Satz..., die Faust in der Hosentasche..., saust er, hustet geschwind, braust
    er wie der Sausewind...
    Sie lebt auf großem Fuße, die Süße, und wenn man sie zu diesem Zweck nicht auszieht, dann
    wasche man das Laken, bevor es wieder geschieht, mit den Tretern, in denen die unteren Ex-
    tremitäten staken. Da hat das Photo einen besseren Geruch. Führt doch der Gestank der
    Männerstrümpfe allzuoft zum Bruch.

    "Die Distanz macht psychisch krank",

    sagt der Psychologe ganz gerührt, weil er noch hofft und vorher einen Jägermeister trank.
    Der Biologe flucht bange:

    "Igittigitt! Bei Virusübertragungen mach ich nicht mit."

    Der Chemiker untersucht die Verbindungen; zu seinem Nachteil vermischt, findet er die Bak-
    terien plus Viren besonders beim Kuß, und eilt sofort zur Video, verweilt dort mit Bieren und
    Rauch, die er solange mit Genuß verbindet wie er ihn verspürt. Auch wo er hier nicht riskiert,
    daß ihn sein Lustobjekt verführt oder seine Männlichkeit attackiert.
    Und Doch! Es geschieht! Versteckt und zensiert, denn zu weit geht, was da steht:
    Verse noch in Arbeit
    (Erotik und Form der Episode, Metrik nach Norm und Mode)
    alles zu seiner Zeit °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

    Es gibt zwar Deodorant, doch wie bleibt die Ferse von Pfirsichhaut und Rosenduft umgeben,
    wenn man hochhackig stampft und Krevetten mampft um zu leben, wenn man sich nach der
    Uhr am Stand ein Essen reinhaut, die Pfennigabsätze abwetzt, wenn die Minute hetzt und
    man schnell die Schnute auf Klosetten gezielt mit Kirschrot nachzieht, damit der gute Schuft
    das Fieberbläschen nicht entdeckt, und das Gesäßchen wird mit der Kleidung gestielt. String
    und enge Hosen im Schritt, – Klingelingeling... sit! – es ist schon ein Lot…

    "... wenn wir nichts kriegen… "*

    und: "In der Not frißt der Teufel Fliegen", sangen schon die Alten, und die hatten nicht immer
    Falten...,

    "... uns fehlt der Käse und die Wurst... "*

    während den Kriegen hatte man damals Hunger und Durst... Vergangen ist vergangen. Heute
    lehnt man nicht mehr unter der Laterne, hat man One-Night-Stand auch gerne,

    "Weiße Rosen aus Athen... "*

    gähnt man dann: "Aufwiedersehn!", vielleicht kommt er zurück, genau genommen...

    "Ein Schiff wird kommen und mir den Einen bringen... "*

    in den rechten Hafen eindringen, sonst hat der Seemann verschlafen, oder er sehnt sich nach
    der Ferne... Das reicht. Das Geläute ist assimiliert, der Leutnant, der es den Leuten läutet,
    wird nicht mehr mit dem Heiland assoziiert, läuten nicht mit jungfräulichen Bräuten.
    Der Mann, der befahl, ist dressiert; nimmt die Frau kein Geld, auch wenn er drin schwimmt,
    dann hat sie sich nicht prostituiert. So kann die Welt auf einmal sein und ihr Käse wird... wie
    heißt das noch mal? Klar gibt es im Sonderangebot Ware zum halben Preis oder zu 70%, aber
    ach! Das Haar wächst schnell nach, rasieren macht Stoppeln am Bein oder am Schenkel sogar
    erotisch wie ein Männerkinn... Warum hat "Gainsbourg" nur so gesoffen? Hätten wir uns heute
    getroffen, sag, wo ich doch Zigaretten so mag, heiß für die Frau, die ich bin; OK. Im Hoppeln
    der Osterhäschen und im Fliegen der Weihnachtsengel ist für den Mann wahrscheinlich mehr
    Erotik drin. Weihnachtsmänner sind eben Kenner und Produzenten der Strümpfe, der Plastik-
    enten und der Schlümpfe, die sind blau und haben nur eine Frau, das kann man sehn wie man
    will, da bleib ich lieber still. Früchte ißt man, Gerüchte vergißt man, die Weisheit ist schlau...
    das hat natürlich keinen Sinn...
    Klick!°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
    Alles für den Fetischist, den Konsument, der das Leben in seiner Weise verpennt und seid
    leise, damit man ihn nicht stört. Was führt er heimlich im Schild? Das Bild wird präsentiert, wie
    es sich gehört:

    "Kauft, Leute, kauft den Traum von Evas Apfelbaum!" Giftschlangen flüstern: "Iß!"

    Männer sind lüstern, dem Tod gewiß. Der Homosexuelle imitiert es auf der Stelle und jeder, der
    davon profitiert. Schließlich bringt es großen Ruhm, seit dem vergötterten Altertum...

    "Sauft, Leute! Sauft und singt... ",

    hatten Dichter immer Zeit, ohne Kind und Kegel und Weib vom Glauben gesegnet und zum
    Zeitvertreib, von Musen gelenkt, zu sagen was der Bauer denkt. Drum schreib, es ist nicht
    jedem geschenkt, nicht jeder kann es sich erlauben, den Reichtum anderer zu rauben...
    Oh! Es regnet!
    Zur Trockenzeit?

    Man kann die Kommunikation einfach unterbrechen. Das Netz hat einen Anschluß und in der
    Tat, mit einem Resultat kommt man zum Entschluß; mit viel Takt waren wir im Kontakt und
    später werden wir Verräter. Jetzt wollen wir bewahren wie wir es sehen, ist es dann plötzlich
    geschehen und im Rausch der Gegenwart vergessen, ist der Tausch ein gutes Essen und im
    Team von Essen oder Stuttgart der beste Torwart, dann ist alles intim in Butter auf Erden.
    Die frechen Kinder der Mutter kündigen das Weltende an, so spricht der Muselman; doch der
    Christ glaubt auch ohne Religion an die Wende und ans Rächen, das jüngste Gericht wird den
    muslimischen Dickkopf und den alten jüdischen Zopf schon brechen. Ihm bleibt der Lohn... in
    seinem Irrsinn kann er nicht sündigen. Er sieht sich vom Friedhof ins Paradies aufsteigen, dort
    oben Gottesmutter Maria loben, den Gottessohn sich vor ihr verneigen, da kniet er sich hin.
    Mal ehrlich, ist es nicht herrlich, daß man sich wie ein Kind amüsieren kann, Raketen in den
    blauen Himmel jagen, die Frauen kneten, die "ja" und "amen" beim massieren sagen, fies ab-
    hauen, wenn’s sich um Verantwortung dreht und... Mensch ist doch nicht doof und läßt sich
    seine Unschuld versauen. Niemand raubt ihm den Weihnachtsmann, ist echt und gerecht, mit
    Pudermilch saugt man Tradition, die taugt ein liebes Leben lang. Solange man sich mit Geduld
    auf den Knilch freuen kann, ist alles vergeben im Neuen Jahr und man soll nicht bereuen, was
    einmal war...
    Einfach toll! Laß dich taufen, dann kannst du dich besaufen, dich tüchtig raufen... genießen
    und mit gutem Gewissen die Türe verschließen, wenn auch die Haufen, in die wir schießen,
    kreischen und Leichen auf den Schienen zermalmt die Zuschauer erbleichen lassen, es qualmt
    in Massen der leckere Bissen; dich kann ich schon, ihn nicht vermissen und kleckere ein biß-
    chen vom Mahl aufs Kissen.
    Der Bauch ist wissentlich der Sitz vom Geist, mal ohne Witz, wenn der knurrt weißt du sofort
    warum er nicht schnurrt. Manche Hunde beißen in Luftballons... der Nikolaus macht seine
    Runde... "Blumenstrauß oder Bonbons...?"..., "zieh deine Schuhe aus, zeige deine Strümpfe..."
    Die Feige hängt am Zweige
    Asse sind Trümpfe.


    Ps.: Ich liebe Dich
    Vielleicht in Rodewisch


    _________________________________________________________________________________

    Der Text enthält Zitate* aus einem Schlager und einem Volkslied + Anspielung auf den Zungenbrecher: "Der Leutnant von Läuten befahl seinen Leuten nicht eher zu läuten bis der Leutnant von Läuten seinen Leuten das Läuten befahl "
    _________________________________________________________________________________
    Geändert von Farbkreis (02.05.2011 um 15:43 Uhr) Grund: Zeilen

  2. #2
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    Hi!

    Bin gestolpert:

    "Trumpf der Beine".
    Belieben zu sein was?

    Triumph? Strumpf?. Fünftes As ( im ...band?)?

    Drollig, aber ehrlich: Ich hab es noch nicht fertiggelesen.

    Barbarossa

  3. #3
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Hi!

    Bin gestolpert:

    "Trumpf der Beine".
    Belieben zu sein was?

    Triumph? Strumpf?. Fünftes As ( im ...band?)?

    Drollig, aber ehrlich: Ich hab es noch nicht fertiggelesen.

    Barbarossa
    Hallo Barbarossa

    "Trumpf" ist oder war eine Strumpfmarke? Ich hoffe, dass du am Ende der "drolligen Geschichte" nicht schockiert warst... hast du es fertiggelesen? ja, es ist ehrlich, aber keine Weisheit oder irgend so etwas, einfach Prosa, Gegenwart ohne Poesie... Erinnerung ist natürlich immer dabei, wenn ein noch nicht toter Mensch etwas beschreibt, ohne Rickicki, der eine wird zermalmt, der andere bleibt und was dann? nichts

    Es berührt mich was passiert, ich kann nichts tun, was nun?

    LG Farbkreis

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