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Thema: Abschied

  1. #1
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    Abschied

    ********
    Da hast du mich
    Immer blicke ich dir nach
    Wie oft wie oft
    Und nie bleibst du stehen
    Selbst nicht im Tode
    Wo ist jetzt später ?
    Wo ist jetzt die Zeit ?
    Machtlos und sprachlos
    mit schmerzenden Händen
    steh ich vor dir
    ohne Mut zum letzten Kuß
    Keine Trauer läßt du mir
    Keine Zeit für Tränen
    Keine Antwort gabst du mir
    Mit der schweren Last der Fragen
    mit der schweren Last des Lebens
    läßt du mich
    Wie so oft
    weiß ich nicht wo und ob
    du bist
    Meine Leere läßt du mir
    leichte leichte Leere
    ausgespült vom Tränenmeer
    Später, wo ist später ?
    Danke für die Mitternacht
    Nacht oh Nacht
    Wie hab ich dich erwartet
    wie umarmt
    wie umklammert
    In den Tod entgleitest du
    ohne Frage
    ohne Antwort
    Langsam langsam ist mein Schritt
    langsam wird es Nacht
    Gib mir einen letzten Kuß
    später, wo ist später ?

    *
    ...
    Geändert von Farbkreis (18.04.2011 um 18:39 Uhr) Grund: ß / Farbe

  2. #2
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    Abschied

    Liebe Farbkreis,

    ein Mensch geht für immer und es gibt kein Später mehr für einen weiteren Kontakt. In diesem Abschiednehmen kommen die Gedanken über Versäumtes und auch über letzte Wünsche die sich nicht mehr erfüllen können. Die schwere Last der Trennung muss ertragen werden. Vielleicht versucht man auch noch den letzten Weg mitzuempfinden und sieht den Menschen in der unwiederbringlichen Dunkelheit verschwinden. Die Darstellung ist deutlich und kann gut nachempfunden werden.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (18.01.2011 um 13:59 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Liebe Farbkreis,

    ein Mensch geht für immer und es gibt kein Später mehr für einen weiteren Kontakt. In diesem Abschiednehmen kommen die Gedanken über Versäumtes und auch über letzte Wünsche die sich nicht mehr erfüllen können. Die schwere Last der Trennung muss ertragen werden. Vielleicht versucht man auch noch den letzten Weg mitzuempfinden und sieht den Menschen in der unwiederbringlichen Dunkelheit verschwinden. Die Darstellung ist deutlich und gut nachempfunden werden.

    LG Hans
    Lieber Hans Plonka

    Danke für deine Interpretation. < Vielleicht versucht man >

    Hier handelt es sich um (ein) einen Monolog, gesehen, geschehen, vergessen... wie ist es mit der Metrik? warum bekomme ich keine Kritik?

    LG Farbkreis
    ...
    Geändert von Farbkreis (18.04.2011 um 18:41 Uhr) Grund: (...)

  4. #4
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    Abschied

    Liebe Farbkreis,

    in diesem Gedicht habe ich keine Reime erkannt. Eine Metrik konnte ich auch nicht feststellen. Der von mir erkannten Leserhythmus ist wie folgt:

    Da hast du mich
    xXxX
    Immer blicke ich dir nach
    XxXxXxX
    Wie oft wie oft
    xXxX
    Und nie bleibst du stehen
    xXxxXx
    Selbst nicht im Tode
    xXxXx
    Wo ist jetzt später ?
    XxxXx
    Wo ist jetzt die Zeit ?
    XxXxX
    Machtlos und sprachlos
    XxxXx
    mit schmerzenden Händen
    xXxxXx
    steh ich vor dir
    XxxX
    ohne Mut zum letzten Kuß
    XxXxXxX
    Keine Trauer läßt du mir
    XxXxXxX
    Keine Zeit für Tränen
    XxXxXx
    Keine Antwort gabst du mir
    XxXxXxX
    Mit der schweren Last der Fragen
    XxXxXxXx
    mit der schweren Last des Lebens
    XxXxXxXx
    läßt du mich
    XxX
    Wie so oft
    XxX
    weiß ich nicht wo und ob
    XxXXxX
    du bist
    xX
    Meine Leere läßt du mir
    XxXxXxX
    leichte leichte Leere
    XxXxXx
    ausgespült vom Tränenmeer
    XxXxXxX
    Später, wo ist später ?
    XxXxXx
    Danke für die Mitternacht
    XxXxXxX
    Nacht oh Nacht
    XxX
    Wie hab ich dich erwartet
    xXxXxXx
    wie umarmt
    XxX
    wie umklammert
    XxXx
    In den Tod entgleitest du
    XxXxXxX
    ohne Frage
    XxXx
    ohne Antwort
    XxXx
    Langsam langsam ist mein Schritt
    XxXxXxX
    langsam wird es Nacht
    XxXxX
    Gib mir einen letzten Kuß
    XxXxXxX
    später, wo ist später ?
    XxXxXx

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (17.01.2011 um 16:12 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  5. #5
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    Lieber Hans Plonka

    Recht herzlichen Dank für deine Arbeit. Es zeigt klar den Unterschied zwischen Schrift und Sprache. Die Kunst des Dichters ist es wahrscheinlich, die Worte so zu komponieren, daß eine gewisse „stumme“ Melodie entsteht, die von dem Leser, wie für den Musiker die Noten „richtig“ abgespielt werden, unmißverständlich gesprochen wird. Wenn dabei noch Bilder „gesehen“ werden, wie man ja auch beim Musikhören in Träumereien „transportiert“ werden kann, so wird das Gedicht sicherlich zur Kunst, und ich habe schon einige gelesen, die man als solche bezeichnen könnte.

    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    später, wo ist später ?
    XxXxXx
    Bei meinem „Abschied“ ist es nicht so. die Stimme erklingt in eigenen Tönen, z.B. Xx, xxXx? (später, wo ist später?) Es wäre interessant, „Buchstabennoten“ zu „erschaffen“, da X und x doch die Stimmlagen sehr begrenzen, auch die Länge der Klänge... hier z.B. wäre Xx, (später,) kurz und xxXx (wo ist später) X lang.

    Viele Grüße Farbkreis

  6. #6
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    Hi, Farbkreis -

    na klar! Hier handelt es sich um einen Monolog. Wer Andres darin sieht, hat die Augen nicht offen.

    Aber warum schmerzen die Hände? Vom Ringen?


    Barbarossa

  7. #7
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Hi, Farbkreis -

    na klar! Hier handelt es sich um einen Monolog. Wer Andres darin sieht, hat die Augen nicht offen.

    Aber warum schmerzen die Hände? Vom Ringen?


    Barbarossa
    Hallo Barbarossa

    Danke, der Tippfehler „ein Monolog“ ist mir aufgefallen, wollte aber deswegen das Gedicht nicht nochmals anklicken. Jetzt, wo du darauf hingewiesen hast, werde ich es auch nicht mehr „bearbeiten“, damit man sieht was du meintest.

    „Monolog“ ist ein interessantes Thema, habe einen dreisprachigen gereimten Text dazu, will aber im Moment in einigen Kategorien keine Gedichte mehr einstellen... dazu paßt „Abschied“. Schreiben ist meistens „Monolog“, beim lauten Lesen machte man dann „Selbstgespräche“. Denkst du ans Händeringen? Oder Hände, die gegen Wände schlagen...? Wenn dir die Ausdrücke „bis in die Fingerspitzen spüren...“ oder „ love is running from my hands...“ (Lied) etwas sagen, kannst du dir die Frage vielleicht selbst beantworten.

    LG Farbkreis

    ***

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Nein, ich bin lediglich und simpel deutschsprachig.
    Aber jetzt weiß ich immer noch nicht, aus welchem Grund die Hände schmerzen.

    B.
    Hi B.

    In deinem Erotikgedicht "Sprung" hast du am Ende geschrieben:

    im Fließen neuen Fluß gebiert.
    Feuer hat den Brand geschürt...

    so brannt es tage-, nächtelang.
    Erwachen? Ach, ich bin so bang
    Ausfluß und Brennen? es könnte sich um eine Zystitis handeln, die die Nieren schädigen kann, meist durch eine Blasenentzündung entstanden. Es könnte sich aber auch um Gonorrhö handeln.

    ...
    Geändert von Farbkreis (19.01.2011 um 05:56 Uhr) Grund: Antwort zum Spam s.u.

  8. #8
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    Nein, ich bin lediglich und simpel deutschsprachig.
    Aber jetzt weiß ich immer noch nicht, aus welchem Grund die Hände schmerzen.

    B.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Nein, ich bin lediglich und simpel deutschsprachig.
    Aber jetzt weiß ich immer noch nicht, aus welchem Grund die Hände schmerzen.

    B.
    Das tut mir leid, hier wachsen die Kinder mehrsprachig auf und im Norden Europas ist Englisch eigentlich die zweite "Muttersprache"? "simpel" hat nichts mit Sprachkenntnissen zu tun, ein Kind "lernt" ohne Anstrengung mindestens 3 Sprachen bis zum dritten Lebensjahr, auch noch bis zum sechsten, danach muß man eben "büffeln"...

    Sind Dichter und Schriftsteller Zeugen ihrer Zeit? Vom Schreiben können auch die Hände schmerzen... man kann natürlich jedes Wort "umdrehen"... Was mich am meisten erstaunt: muß man bald seinen Pass zeigen, hat Internet nationale Grenzen, oder sprachliche? welche Sprachen wären deiner Meinung nach in der Kategorie "Fremdsprachliches" verboten? und wieso schmeißt du oft mit lateinischen Ausdrücken um dir, ist das Deutsch?

    Du testest wohl die User? „Da war einer“, mit oder ohne Komma, heißt "Da war einer" = er ist nicht mehr da. Kannst du das besser erklären? Prosa ist klar, ein Gedicht versteht man oder nicht...

    LG Farbkreis

  10. #10
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    mit schmerzenden Händen

    d a n a c h hatte ich gefragt. Es ging nicht um Fremdsprachen.
    Lediglich um die Ursache der Schmerzen.
    War denn meine Frage nicht eindeutig ?


    B.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    mit schmerzenden Händen

    d a n a c h hatte ich gefragt. Es ging nicht um Fremdsprachen.
    Lediglich um die Ursache der Schmerzen.
    War denn meine Frage nicht eindeutig ?


    B.
    Hi B.

    Doch war sie wohl, aber warum hast du meine Antwort nicht gelesen? Es gibt einen Unterschied zwischen Prosa und Poesie; dies habe ich versucht, dir anhand deines Gedichtes "Sprung" zu veranschaulichen. Da hättest du dir die Frage auch selbst beantworten können s.o.

    Zitat:

    In deinem Erotikgedicht "Sprung" hast du am Ende geschrieben:

    im Fließen neuen Fluß gebiert.
    Feuer hat den Brand geschürt...

    so brannt es tage-, nächtelang.

    Erwachen? Ach, ich bin so bang
    Ausfluß und Brennen? es könnte sich um eine Zystitis handeln, die die Nieren schädigen kann, meist durch eine Blasenentzündung entstanden. Es könnte sich aber auch um Gonorrhö handeln

    Ende des Zitats

    Werde mich jetzt daran machen, "Abschied" nach dem Xx-Schema zu betrachten...

    *
    @Barbarossa, zum Thema

    ***

    Ich warte in der Wüste. Wer ruft
    mich? Gestalten auf Kamelen
    kommen mir entgegen. Ich
    kehre um. In der Nacht ist der
    Weg frei. Schwarze Wüste, Sternenhimmel.
    Ich gehe um zu finden, doch nehme
    ich Abschied.
    Jetzt fällt mir ein: der Stacheldraht,
    in den ich lief. Ein Schmerz.
    Doch kommt der Schmerz vielleicht
    von dem einem Wort: Adieu

    ...

    LG Farbkreis

    ...
    Geändert von Farbkreis (18.04.2011 um 18:49 Uhr) Grund: * Zusammenfassung

  12. #12
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    Hahaha - Du Liebliche -


    von Ausfluß war nicht die Rede, lediglich von Fluß.
    Aber das läßt tief blicken, wie Du einen Fluß betrachtest.
    Hoffentlich treffen diese Malaisen, die Du anführst, keinen User hier.
    Aber die Proktologen wissen Hilfe.

    Viel Spaß beim Abschied!

    Barbarossa

  13. #13
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    Hi Barbarossa

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    von Ausfluß war nicht die Rede, lediglich von Fluß.
    Aber das läßt tief blicken, wie Du einen Fluß betrachtest.
    Hoffentlich treffen diese Malaisen, die Du anführst, keinen User hier.
    Aber die Proktologen wissen Hilfe.

    Viel Spaß beim Abschied!
    Vom Po oder von der Oder? Der Nil ist der längste Fluß und vom Süden der Republik Sudan an schiffbar, viel Trauriges und Düsteres wird in der Politik sichtbar? Was aber sind Zitat:

    < Proktologen > ?
    meinst du Proktalgie (Mastdarm Afterschmerz)? Oder ist es nur ein Scherz? Aus den Fingern gesogen?

    Winter ade ~ ~ ~... scheiden tut weh ° ° ° ...“ es gibt keine Jahreszeiten mehr, Flüsse münden meist im Meer... malaiisch kann ich nich’... Malaya... Malakka... kennst du die Geschichte von der Gans „Akka“? hat auch etwas mit Abschied zu tun so wie das Lied: „Hänschen klein ging allein...“

    Womit kann ich dir behilflich sein?

    LG Farbkreis

  14. #14
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    Malaisen sind Wehwehchen.
    Ein Proktologe ist ein Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten.

    B.

  15. #15
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    @ Barbarossa

    muss Dich mal kurz verbessern

    ein Proktologe ist ein Facharzt für Darmerkrankungen

    Du meinst sicherlich den Facharzt für Venerologie= Facharzt für Geschlechtskrankheiten


    lieben Gruß

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