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  1. #16
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    Na, das ist wirklich eine Jugendsünde:

    Der Käfer heißt Siebenpunkt,
    weil er gern prunkt.
    Ist er auch nicht modern,
    ich hab ihn gern.


    Damals wurde mir der Unterschied zwischen modern und modern bewußt.
    Es gab ein Schnittmusterheft, das hieß "Jetzt modern" und ich suchte vergeblich nach altem Laub, hahaha!

  2. #17
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    Würde ich auch in die Kategorie "Inspirierte Minimallyrik" einordnen. Wie alt warst du denn damals?
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    Camarón de la Isla

  3. #18
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    Erste Klasse Volksschule.

  4. #19
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    Hallo Zusammen,
    ich möchte mich um die Peinlichkeitskrone bewerben?
    Ich war 15 spielte in meiner ersten Band. Neue Deutsche Welle (Für sich genommen schon peinlich genug, hat sich dann aber schnell gelegt.). Ich hatte meine erste Freundin, und die wollte immer nur ....
    Dann das. Echt peinlich Auch noch selbst gesungen! Letztens habe ich im Netz einen altes Bandmitglied getroffen, und der hatte tatsächlich noch eine Aufnahme. Ich habe zum Dank dann einen parodistischen Zeitgeiststilomatic draus gemacht - Link editiert -
    Geändert von LiaWell (20.03.2011 um 19:19 Uhr) Grund: Fremdverlinkung

  5. #20
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    Na, das ist doch schon mal was! Sehr hübsch, sehr peinlich. Als Vertreter der Neuen Deutschen Welle konnte man sich so was durchaus erlauben und sogar Erfolg haben. Selbst in Brüssel dudelte damals von früh bis spät "Da-da-da" aus dem Radio.
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    Camarón de la Isla

  6. #21
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    Gell, das ist echt peinlich. Wir hatten aber auch noch ein paar coolere Songs.
    Zu meiner Ehrenrettung, ich war dann später auch Gründungsmitglied einer der ersten Funk-Punk-HipHop-Crossover-Bands in Deutschland, aber auch das ist sehr lange her.
    Gruß
    Der Slarti

  7. #22
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    Hallo zusammen,

    @halbe Frau

    "Wirklicher Schrott"? Auch hier muss ich nachdrücklich widersprechen. Du hast ein originelles Teil verfasst, das den maroden Zustand unserer Gesellschaft kritisch beleuchtet. Es eignet sich gut dazu, mündlich vorgetragen zu werden, evtl. unterstützt durch einen DJ. OK, du könntest dem Text noch ein bisschen Schliff verpassen, respektive die Zeilen kürzen. In Doubletime vorgetragen würde es aber auch so funktionieren. Die unreinen Reime empfinde ich nicht als störend.
    Den Inhalt würde ich auch nie kritisieren, da das Meiste heute noch stimmt. Die Wettgeschichte würde ich heute wahrscheinlich durch die Atompolitik ersetzen, aber sonst... Mir ging es um die Sprache, mit der ich es schrieb... In Doubletime... sollte ich da mal Perlchen fragen... Und hinter "Deutschland" von den Prinzen... oder besser Slarti... der hat damit doch auch Erfahrung...)

    Beim überarbeiten bin ich ja gerade dran... mal sehen, wie lange ich brauche...

    Wenn das so weitergeht, winkt mir doch noch das Krönchen.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jeder sein Gedicht am Meisten zerreist...

    Gut so, denn damit hat er gute Aussichten, Peinlichkeitskönig zu werden
    Nene, das machen schön wir beide unter uns aus, das zählt ja nicht, ein Gedicht einzustellen, das schon da ist...

    @Kajn

    Ich weiß leider nur noch, dass mein erstes Gedicht an meinen verstorbenen Großvater gerichtet war und ich ihm alles gute im Himmel gewünscht hab.
    Fragt sich nur, wie herzlich man alles Gute wünschen muss, um damit vor einem Sozialarbeiter zu landen...

    @Slarti

    Ich finde das hat irgendwie was... Darfst bei halbe Frau und mir mitmischen...

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
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    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
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    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  8. #23
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    Hi Nachteule,
    ja ich finde wir liegen ganz gut im Rennen. Aber ich würde mir schon noch ein paar mehr Peinlichkeiten aus der Community wünschen, damit hier noch lustiger wird. Wir haben schließlich jetzt die Hose runtergelassen. Bin mal gespannt, wer sonst noch so über sich selbst lachen kann?
    Gruß
    der Slarti

  9. #24
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    Das erste Gedicht schrieb ich vor 15 Jahren in der 10. Klasse.

    Licht und Schatten

    Die Sonnenblume steht in der Sonne
    Den Standort betrachtet sie voller Wonne
    Würde die Sonnenblume im Schatten stehen
    Müsste sie natürlich woanders hin gehen
    Da die Sonnenblume aber in der Sonne steht
    Ergibt sich kein Bedarf, dass sie woanders hin geht
    Die Schattenmorelle hat einen Schattenplatz
    Den Schattenplatz hütet sie wie einen Schatz
    Würde die Schattenmorelle in der Sonne stehen
    Müsste sie natürlich woanders hin gehen
    Da die Schattenmorelle aber im Schatten steht
    Ergibt sich kein Bedarf, dass sie woanders hin geht
    Es wäre auch fatal, wenn der, der im Schatten steht
    Plötzlich in die Sonne geht
    Und der, der in der Sonne steht
    Plötzlich in den Schatten geht
    Bezogen auf das Pflanzenreich
    Käm das ner Völkerwanderung gleich

  10. #25
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    Hey Slarti,

    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen, wie man früher gesagt hätte. Ja, ich hoffe wir drei bleiben nicht alleine. Soll schließlich auch für uns lustig werden. Und nicht nur über uns. Was sagst du zu meiner Doppeltengeschwindigkeit, als Experte?

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
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  11. #26
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    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan; der Mohr kann kaum noch gehn.

    (Desdemona)

  12. #27
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    Ich dachte das wäre nur die abfällige Version, die ich absichtlich nicht verwenden wollte... zumindest hat es mein Vater mir so beigebracht (natürlich auch nicht im Ernst)
    Aber wenn das die "original" Version ist, danke ich dir für die Aufklärung!

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  13. #28
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    "Licht und Schatten" hat was von Heinz Erhardt, finde ich.
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  14. #29
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    Hallo zusammen,


    Meine ersten Gedichte sind leider meinen Eltern zum Opfer gefallen. Dieses hier habe ich mit etwa 10/11 geschrieben, damals habe ich beschlossen meine Gedichte keinem mehr zu zeigen und so haben sie „überlebt“. Das Gedicht entstand, weil im Nachbarhaus 4 Kinder verbrannt sind und keiner darüber reden wollte.

    NUR - ein Kind?

    Ich lese da- "ein Kind ist tot"
    Und fange an zu weinen,
    die andern, ja die meinen
    Ich wäre nicht normal.

    Ich denk an Kinder die draußen spielen
    Es war ein Kind- eins von vielen?
    Und es hatte auch gelacht

    Und nun lebt es nicht mehr,
    bin traurig- es hätt lieben können,
    lieben so- wie wir es tun
    und nun muß es für immer schlafen
    muß für immer ruhn.

    Für dieses Kind die Sonne schien
    und auch die Blumen blühten
    Und würd es leben, ja ich will -
    Ich wollte es behüten.

    Doch nun wird es nie wieder lachen
    Es wird nie wieder weinen
    Es wird nie mehr die Sonne sehn
    mag sie auch noch so scheinen.

    1983


    ich finde es nicht wirklich peinlich, aber für die Krone hätte ich da noch nen Anwärter, dies hier habe ich mit etwa 16/17 geschrieben

    Liebe

    Liebe wo kann ich dich finden
    Liebe ich kann's nicht verwinden
    Dich hier immer nur zu suchen,
    ständig auf mich Selbst zu fluchen
    weil ich dich nicht finden kann

    ich suche dich an jedem Ort
    denk nur an dich in einem fort
    ich weiß ich kann dich nicht erzwingen
    ich kann nur mit mir selber ringen
    ich brauch viel mehr Selbstvertrauen

    Und doch weiß ich - ich werd dich spüren
    Es wird mich mal ein Mann verführen
    Und hab ich's auch noch nie gesagt
    Und Hab ich s auch noch nie gewagt
    Ich fühl "ich liebe dich"

    1988

    wieso habt ihr eig. Dichten in der Schule gehabt? Wir sollten immer nur interpretieren. (alle Dichter wollten den Sozialismus)
    Susi`s Sammlung

    Wie das Wetter ist mein Leben
    viel Regen, wenig Sonnenschein.
    Und all die ungelebten Träume,
    müssen Regenbogen sein.

  15. #30
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    Das ist große Klasse! Vor allem die letzte Strophe!
    Jaja, wer die Liebe sucht, quält sich schon manchmal einen ab...
    Das erste finde ich sehr traurig und überhaupt nicht daneben. Es ist leider des Meistertitels unwürdig.

    Ich hatte Dichten damals auch nicht in der Schule. Nur Aufsätze schreiben.
    Später, auf dem 2. Bildungsweg, gab es ein Wahlfach "Kreatives Schreiben". Das war jedoch sehr langweilig.
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