1. #1
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    Ankündigung: Ein neuer Wettbewerb

    Liebe User,

    nach langer Zeit wird es wieder einen Wettbewerb auf gedichte.com geben. Den Gewinnern winkt ewiger Ruhm und ein kleinerer Sachpreis.

    Wir freuen uns natürlich auf Unterstützung von den Usern. Wer also Lust und Zeit hat, sich als Juror zu betätigen, schickt mir bitte eine PN mit gewünschter Kategorie (bzw. Präferenzen, wenn Ihr Euch in mehreren Kategorien wohl fühlt). Sollten sich mehr Juroren als benötigt melden, entscheiden wir nach geäußerten Wünschen und bisherigen Kritiken der Freiwilligen. Seid Euch bitte auch bewusst, dass Ihr dann auch die Zeit haben solltet, die Werke zu beurteilen.



    Teilnahmebedingungen


    Allgemeine Information und Aufteilung

    Der Wettbewerb wird in drei Kategorien aufgeteilt sein:

    * Lyrik
    * Prosa
    * japanische Formen


    Jeder User hat das Recht mit jeweils einem Werk pro Kategorie teilzunehmen. Dieses sollte bisher unveröffentlicht sein und eindeutig einem der vorgegebenen Themen zuzuordnen sein.

    Für jede Kategorie wird eine extra E-Mailadresse erstellt werden, die von einem Mitglied verwaltet wird, das weder selbst in dieser Kategorie teilnimmt, noch dort als Juror fungiert. Dieser Verwalter wird die Werke anonymisiert an die Juroren weitergeben und am Ende des Wettbewerbs die Ergebnisse auswerten. Im Anschluss daran werden die Werke mit Namen des jeweiligen Autors in der Wettbewerbskategorie veröffentlicht.

    Wichtig: Auch ein Juror einer Rubrik darf nicht in derselben teilnehmen!


    Thema

    Mit Beginn des Wettbewerbs werden die Themen bekanntgegeben. Das teilnehmende Werk sollte eindeutig einem der Themenvorschläge zuzuordnen sein.


    Fristen

    Der Wettbewerb wird voraussichtlich Beginn April starten. Alle Teilnehmer haben dann vier Wochen Zeit ein Werk (pro Kategorie) zu erstellen. Dieses sollte bisher nicht veröffentlicht sein und idealerweise erst im Rahmen des Wettbewerbs entstehen. Bis zum Abschluss des Wettbewerbs (also bis Ende der Auswertung und Bekanntgabe der Gewinner) dürfen die Wettbewerbsbeiträge nicht veröffentlicht werden. Dies gilt auch für andere Plattformen als gedichte.com. Wir wollen damit garantieren, dass die Juroren die Werke nicht bewusst oder unbewusst besser oder schlechter bewerten, weil ihnen der Verfasser bekannt ist. Nach Abschluss des Wettbewerbs könnt Ihr die Werke natürlich hier oder anderswo veröffentlichen.
    Wir möchten ebenfalls darauf hinweisen, dass jede Einflussnahme auf die Juroren (etwa "Das ist mein Gedicht.") und jeder Verstoss gegen die Regeln dieses Wettbewerbs zum sofortigen Ausschluss des jeweiligen Users führt.

    Der Bewertungszeitraum für die Juroren wird voraussichtlich ebenfalls vier Wochen dauern.

    Sollten die Juroren dies aufgrund der Zahl der eingegangenen Werke nicht schaffen, behalten wir uns eine Verlängerung des Bewertungszeitraums vor.


    Bewertung:

    Bewertet werden Sprache, Stil und Inhalt. Jedem Juror für die Bereiche Lyrik und Prosa wird ein Bewertungsschema zur Orientierung zur Verfügung gestellt.

    Aufgrund der strengen Regeln im Bereich Haiku/Senryû werden hier Punkte für die Einhaltung der klassischen Formen und Richtlinien vergeben. Im Anschluss an die abgeschlossenen Bewertungen werden wir unsere Bewertungsschemata zur Einsicht für Alle veröffentlichen.

    Nachdem jeder Juror seine Bewertung abgegeben hat, wird der Durchschnittswert errechnet, welcher das Endergebnis des Werkes ist.



    Wir freuen uns auf interessante Beiträge und wünschen allen Teilnehmer viel Spaß, Glück und Erfolg.

    Eure Moderation.

  2. #2
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    Oct 2013
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    Lightbulb Biblische Geschichte - Satire -

    BEGINN IM PARADIES...

    Große Pause...Feiertage...
    Etwas Zeit, in sich zu gehen
    Zeit, dass ich den Angriff wage...
    Gedicht über....das Weltgeschehen...

    Ich zweifle da nicht im Geringsten...
    DAS schaffe ich nicht mal ….bis Pfingsten!

    Ostern vorbei..vieles erneuert,
    oftmals sind Stellen angeführt. -
    Es wird Erinnerung befeuert,
    aus einem „Monument“ zitiert.

    Es reizt, es juckt. Es ist die Bibel.,
    Fundgrube aller Elemente.–
    Für Unwissende nur eine Fibel..
    Für Kenner: Kunstwerk ohne Ende!

    Ich beginn in alten Zeiten …
    in einer Zeit voll Harmonie
    als Partner sich noch nicht entzweiten..
    so etwas gab es später nie!

    S´gab keine Nachbarn oder Feinde..
    Verwandtschaft nicht und Arbeitsplatz
    und wenn man damals sich vereinte..
    dann gab es echt nur einen Schatz!

    Ich sprech´ von Adam, diesem Typen..
    und Eva, einer schlanken Keuchen
    Im Haushalt gab´s nicht Kraut und Rüben..
    und keine Arbeit vorzutäuschen.

    Kurzum so blieb das jahrelang.
    Es kam ein Jahr und ging zur Neige
    Ein Mann, ne Frau und eine Schlang´..
    und eine Ernte, eine Feige..!

    Von einem Apfel wird berichtet..
    Erkenntnisbaum, daß ich nicht lache
    Die Wahrheit hat sich längst verdichtet..
    Zeit, daß ich reinen Tisch hier mache!

    Sie waren nackt in dem Betriebe..
    Erklär mir einer...deckt ein Blatt
    ne männlich ausgefahr´ne „Rübe“,
    zumal wenn er Gelüste hat?

    Es war kein Apfel..ich bezeuge..
    Weil so ein kleines Apfelbatt..
    nie..Größe einer Frauenfeige..
    schon garnicht diese Wölbung hat!

    Einzig die Schlange ist geblieben..
    und die Erkenntnis.... es wär schön,
    wenn alle Frauen – wie beschrieben –
    allein mit Apfelblättern geh´n

    Das Paradies im nahen Osten...
    ..ich glaub´ trotzdem, es wäre schon
    bei ungeheuren Folgekosten..
    längst in „europäischer Union“

    So hab´ ich mit polit´scher Reibung..
    vom Paradies..den grossen Bogen..
    kurz vorm Verlassen, der Vertreibung..
    zur heut´gen Rückschau schnell gezogen.

    Gewiss´, seh´die Geschichte heiter..
    und hab den Überblick im Sinn
    Bald geht’s mit Noah´s Bootsbau weiter..
    hoff´, daß ich gleichfalls „zünftig“ bin...!

    Es wird danach nicht viel berichtet..
    Es kam zu einem „Fall der Sünde“..
    Vermutung hat sich drum verdichtet..
    und auch verständlich...wie ich finde

    Der Apfel..war ein Feigenbaum.
    ..soviel haben wir schon erfahren..
    Ich glaub´man widerspricht mir kaum..
    grad´ weil es Feigenblätter waren.

    Und die Erkenntnis, daß man nackt..
    kam erst nach einem „Feigen-biss“
    Ich glaub´, wird heut´die „ Feig´ gepackt“..
    Erkenntnis noch die gleiche ist..!!!

    Es wäre nur noch auszuloten..
    darüber wurde nicht berichtet...
    was ihr der Adam „angeboten“..
    ..die Kirche hat den Text vernichtet...

    Da steht zwar was vom „Flammenschwert“..
    ..doch weil dies Ding – so steht´s – geschrieben,
    dem Engel Gabriel gehört...
    klingt es auch nicht so übertrieben..

    Das war´s der „Auszug“ war gemeistert..
    Wie´s wär, so ohne „Schwert und Feige“
    Ich hör´, wie die Vermutung geistert...
    die Menschheit ginge längst zur Neige...

    #

    NOAH...

    Die jetzige Lücke auszufüllen
    muß mangels Daten ich versagen
    Es hiesse da beim besten Willen...
    Trümmer nach Jericho zu tragen..

    Es gab schliesslich schon Volkergruppen
    im Ostteil rund ums Mittelmeer
    Noah besaß ´nen Bootsbauschuppen..
    Die Frauen waren Aramäer...

    Es war ja auch bald an der Zeit..
    Die Schlechtigkeit nahm überhand..
    Bei aller derben Lüsternheit...
    ..schickte der Herr Flut übers Land...

    Nur einem schenkt´ der Herr Vertrauen..
    Der hatte Form, Charakter, Schliff...
    Den ließ der Herr ein Monstrum bauen...
    ..ein tolles riesengroßes Schiff!

    Er und 3 Söhne, ( Frau dabei )...
    ..- Es gab sonst keine weit´ren Schlampen -
    und Tiere – immer 2er Reih´ –
    betraten´s Schiff durch breite Rampen.
    ( sorry..auf Rampen reimt sich sonst nichts)..!

    Zeiträume heut´nachzuvollziehen..
    ist schwer..Es blieb lang beim Versuch...
    Kein Lebewesen konnt´ entfliehen
    Das war ja auch der Sinn vom Fluch

    Woher die Wasser hochgeschnellt..
    ..und alles Leben abgesoffen...
    in der damals bekannten Welt..
    wurd´ eine Theorie getroffen

    Man sagt, was allzu logisch war..
    Die Wasser stürzten – mal im Fluß –
    durch Lücken ( heute Gibraltar )
    zwängten sich durch den Bosporus..

    ..und hoben diesen großen Kahn
    den Berg ( den Ararat ) hinauf..
    ..das ist es, was man sagen kann..
    zu Ursprung, Zeitpunkt und Verlauf.

    Nur Noah ( er war ja beweibt )
    die Söhne Sem, Jafet und Ham..
    entkamen, wie die Bibel schreibt..
    und jeder bildet einen Stamm..

    Woher die and´ren Frauen kamen..
    wurd´ nie geprüft und festgestellt..
    Ich laß´es mal – in Gottes Namen –
    wahrscheinlich aus der „ Unterwelt „

    Seitdem der Kampf um gute Sitten..
    Sodom Gomorrha läßt schon grüßen
    Es wird im nächsten Teil bestritten..
    Die Texte werden zügig fliessen...

    Die Menschheit wuchs..beim Zeitvertreib
    Es gab ums Hausboot keinen Krach..
    Kein Erbstreit regelt den Verbleib..
    Man sucht heut´ auf dem Berg noch nach..!

    #

    ABRAHAM....

    Es folgte nun Abrahams Zeit
    und erster Streit bei Weib und Rang..
    Sarah stand Hagar noch zur Seit..
    als es mit Ismael gelang..!

    S´ wurd´ durch Vertreibung ausgetragen..
    Drum gabs dann auch Ismaeliten
    Kain hatte Abel noch erschlagen...
    Es änderten sich halt die Sitten!

    Erbrecht?..um ein Tuch mit Stangen..
    Die Erstgeburt war zwar ein Recht..
    Doch war nicht viel mit anzufangen
    ..ein Teller Linsen...auch nicht schlecht!

    Dann hat die Täuschung stattgefunden
    Der haarige Esau auf der Jagd...
    Jakob, das Fell am Arm gebunden..
    wurde gesegnet...nicht verklagt!

    Nomadenvölker – das ist klar -
    vererben Alles insgesamt...
    nur vierbeiniges Inventar...
    umgeht Finanz- und Grundbuchamt..!

    Der Älteste wird aufgeführt...
    verhätschelt und hat Alles Sagen...
    Die Töchter werden nummeriert
    nach Alter dann zur „Frau geschlagen „

    Warum der Herr das so bestimmt
    und früher es problemlos ging...
    warum es heut´ ne Wendung nimmt..
    ..das ist ein nie geklärtes Ding..!

    Zurück zum „Vadder Abraham“..
    (Das ist nicht der mit „blauen Schlümpfen“)
    Weil er Befehle wörtlich nahm..
    erklomm den Berg er (nicht in Strümpfen )!

    Es war ihm aufgetragen worden,
    den lang ersehnten ersten Sohn
    durch eine Opf´rung zu ermorden.
    ..schwerer Tobak...Sie wissen schon!

    Ein Busch war da.. und Feuerholz..
    Ein Hammel war auch angebunden..
    Der Herr war auf die Demut stolz..
    Das Opfer hat nicht stattgefunden!

    Man hat seither herumgestritten:
    Weil damals kein „Schnitt“ stattgefunden..
    Wird daher heut ein Kind „beschnitten“
    „Das Ding“ blutstillend „abgebunden“..?

    Ach ja..wenn sich der Pütz heut wundert..
    und feiern läßt mit 70 Lenzen..
    Der Abraham war damals 100 !
    ...und konnte später noch „ergänzen“..!

    Ich hatte Muse nachzuschlagen...
    und auch das Material zur Hand...
    Ich will ja schliesslich Sorge tragen
    und nehme Abläufe zur Hand...!

    Ich wollte in den heut´gen Zeilen
    Soddom/Gomorrha schon berühren..
    Doch musste ich schon noch verweilen..
    und Abläufe exakt skizzieren.

    Doch keine Sorg´...Abhandlung Vier..
    ..gefallen sicher DIR ...und mir...!

    #

    SODDOM UND GOMORRHA...

    Damit..da bin ich mir nicht bange..
    ist Spannung , Kurzweil angeboten..
    Drum war Teil III auch nicht so lange..
    denn hier wird Action angeboten..

    Sodom – Gomorrha...waren Städte..!
    von ungeheurer Läng´und Breite...
    5oo Jahre – jede Wette -
    bräucht´ man für Bauanträge heute..

    Die Wände waren nicht gemauert.
    Sie waren dünn aus Lehm gebrannt..
    und haben Jahre überdauert..
    Undenkbar Heute, hierzuland!

    War denn der Strassenlärm gewaltig..?
    Nein, in der Bude ging´s hoch her!
    Die Freizeitplanung?...mannigfaltig!.
    Man zeigt, man spürte, hörte mehr!

    Es gab nicht die verschwieg´ne Stubb´
    Von wegen Ruhe, Lichter aus!
    Das war ein einz´ger Swinger-Club
    ...mehr ein monströses Freudenhaus!

    Hatt´ einer Lust ….. war nix zugegen..
    ging man zum Nachbarn, klopfte an...
    ..und hatte Jene nichts dagegen...
    ..dann „feilte“ man gemeinsam dann!

    Wenns einer Nachbarin gefällt..
    ..dann bat sie einfach ihren „Alten“.
    Der hat ne´ Vollmacht ausgestellt..
    zum wöchentlichen „Einzug“ halten!

    Es hat auch keinen da gestört..
    ..daß man Begeisterung bekundet!
    Man hat von Vielen auch gehört...
    ..wie JENE schmeckt und JENER mundet!

    Plastic und Gummi schieden aus..
    das gab es ja auch sehr viel später..
    Statt Dildos nahm so manche „Maus“
    Stierhoden ..und das wusste Jeder!

    Nichts war mehr fremd. Man grüßte sich
    Man saß in Wannen, hat gesoffen.
    Man nickte..und entblößte sich...
    wenn man sich auf der Gass´ getroffen...!

    Man teilte Maße, Vorlieb´, Praktik..
    ..halt wie Visitenkarten heute..
    dem Andren mit.... als so Art Taktik..
    und auch die Nummer vom Gebäude..

    Daß dies dem Herrn SOOOO nicht gefiel
    lag auf der Hand...und ist verständlich
    „DAS rott´ ich aus mit Stumpf und Stiel“
    und schaffte diesen Zustand........leider!!

    Nur Einer folgte dem Gebot...
    ..und wurd´ verschont mit seiner Sippe..
    ..Es war die Großfamilie Lot...
    ..die haben heut´ noch große Lippe!

    Ist wo ein Kirmes... Karrussell...
    dann stehen sie gleich auf der Matte
    erklären lautstark, eifrig, schnell...
    daß man am Freitag Ruhe hatte..

    Auch stört zur Mittagszeit im Bette
    das ungewohnte Kinderlachen...
    ...der Lärm der Kindertagesstätte,
    ..und daß die auch Theater machen...

    Dann haben sie zur gleichen Stunde
    nen aufblasbaren Pool im Garten...
    und baden lautstark ihre Hunde...
    ..die grade eben Ausgang hatten.

    Wie komm´ ich auf die Neuzeit eben?
    ..ich dreh´ den Scheinwerfer zurück.
    Man kann Lärm so ...und sooo erleben
    ..und die „Beteiligung“ im Glück!

    Ich bin ganz sicher: Beim erwählen.. ..
    heutiger Zweisamkeit und Haltung...!
    würd´mancher NICHT die Tage zählen..
    ..bei Sodoms...freier Zeitgestaltung..!

    Doch Vorsicht..immer auch dran denken..!
    Auch DA gabs immer zwei Parteien..
    Die Einen hatten was zu schenken...
    Die And´ren konnten nicht verzeihen..!!

    So ging´s Frau Lot...Sie schaut zurück
    Weshalb? Wieso? Wie lang? Warum?
    War Wüste VOR ihr nicht das Glück..?
    Empfand sie dieses Vakuum...?

    Als Lot sie fragte...ahnend hart....!
    Ist sie zur Salzsäure erstarrt!

    #

    JOSEPH...

    Vom Ablauf her liegt viel im Dunkel
    Nur Namen bilden ein Gerüst...
    Ich geb´nicht viel auf das Gemunkel
    weil viel nur „überliefert“ ist..

    Da geht es „Hast Du schon gehört“!
    Natürlich nicht!...Die Welt war klein!
    Und wurde damals was zerstört,...
    wollt keiner es gewesen sein!

    China gab es im fernen Osten...
    Im Nahen..auch...die „gold´ne Sichel“
    Ägypten stand schon „auf dem Posten“
    Es gab noch keinen „deutschen Michel“..!

    Josephs Geschichte aufzuzeigen..
    ..nachzuvollziehen ist nicht schwer
    Es ist da ein Familienreigen...
    ..Verlauf und Ausgang holpert sehr!

    Der Jakob hatte ( Josephs Vater )
    ..den Brudee Esau schon betrogen.
    Rebekka spielte den Berater ..
    und war dem Jakob sehr gewogen.

    Er war ausschliesslich Josephs Hüter
    und zog ihn allen And´ren vor...
    ..das sehr zum Argwohn seiner Brüder..
    ..die blieben draussen vor dem Tor.

    A propo draussen war ein Brunnen..
    ..der war zur Tränke oft gebraucht..
    Sie hab´n den Joseph ganz tief drunten
    fast zum Verrecken eingetaucht.

    Nur ein paar Händlern ist zu danken
    ..(die haben käuflich ihn erworben)..
    daß er den Tod nicht fand durch Zanken..
    Er wär´im Brunnenschacht gestorben

    Dann haben sie sein Hemd zerrissen
    Ich weiß den Hersteller nicht mehr...
    Ein Löwe hätte ihn gebissen...
    Der Vater Jakob weinte sehr...

    Der Bruder Joseph macht Karriere
    Ägypten war ja keine Klitsche...
    wenn da nicht seine Chefin wäre...
    Die schnappte ihn sich am Schlawittchen

    Sie ist ihm offen nachgestiegen..
    Doch er verwehrt´ den Koitus...
    Er stürzt durch dieser Art Intrigen
    Vorbei mit Stand und Überfluß

    Er hat viel Träume dann gedeutet
    Das ist vortrefflich ihm gelungen
    Er war übrigends „ Vorgehäutet „
    und war ein Mann „geübter Zungen“

    So einer war für Frau´n am Nil
    ..und nicht nur da - wurd´mir berichtet -
    schon imme delikates Ziel...
    Da wird so manches angedichtet

    Wie´s oft so geht..die schwere Not
    zog ein in den Nomadenzelten
    Die Brüder suchten täglich Brot
    und zogen aus in Josephs Welten.

    Der gab sich erst mal sehr verkrustet..
    als seine Brüder vor ihm standen
    und sich verhungert und gefrustet
    in dem Dilemma sich befanden

    Doch Joseph zeigt´sich erst als Rächer..
    und ließ sie nach dem Kornkauf ziehen...
    Doch dann fand man die gold´nen Becher
    Die Schergen hinderten am Flieh´n

    Jetzt endlich gab es das Erkennen
    und Bruderlieb´ am neu entflammen...
    ..und wenn acht Bruder innig flennen...
    ..da kommt gewaltig was zusammen...!

    Ich hoff´ Sie bleiben mir gewogen
    Ich stell im Vorspann darauf ein...
    Was morgen aus dem Nil gezogen...
    wird auch nicht grad aus „Pappe“ sein...!

    #

    MOSES... - Overtüre -

    A propo Pappe...S´ war aus Weide..
    ein Korb ...ganz flüchtig ausgeschlagen
    Man nahm den „Inhalt“ gleich beiseite..
    wer wollte diesem Glück entsagen.

    Was da dem Fluß, dem Nil entrungen..
    war..wenn wir alle ehrlich sind..
    zwar schicksalhaft – ein Coup gelungen –
    lupenreines Kuckkuckskind..

    Macht mir´s nicht nach, und habt entbunden..
    kauft einen Korb ...erklärt dem Mann:
    „Das hab´ ich grad´im Main gefunden..
    ..Geb´ ich das jetzt als Finder an ? „

    Denn erstens gibt´s kaum Schilf am Rand..
    Und zweitens wird’s der Mann kaum glauben!
    Und schliesslich...als man´s damals fand...
    gab es kaum Wellen...Dampferschrauben!

    Ich hoffe es ist klar verständlich:
    Bei Pharaonentöchtern geht...
    war damals Praxis..und nicht schändlich..
    was heut´nicht mehr so einfach geht...

    Der Mann würd´sich die Haare raufen..
    ich sag´s mal lapidar gewunden..
    wollte IHN die Frau dann „ Moses“ taufen!
    Das heißt: „Er wurd´im Fluß gefunden!“

    Es kam nach Jahren erst ans Licht..
    nach dem Versteckspiel und Versuch..
    nicht durch Beweis und weil man spricht!
    ..sondern durch buntes Sklaventuch...!

    Man würd´ die Herkunft nie erfahren
    in heut´ger Zeit knüpft man sehr selten
    heut´ gibt’s doch nur noch Einheitswaren
    in Centern oder Einkaufswelten...

    Wollt´ man heut auf die Strasse geh´n
    Dann hör´ ich schon die Leute sagen:
    „DAS hab´beim ALDI ...ich geseh´n..!“
    Da brauchst Du keine Suche wagen..!

    Zunächst ging ja auch alles glatt..
    Der Moses wuchs heran und war
    wie gestern Joseph sehr apart
    als Mann in ständiger Gefahr...

    Ich leiste mir den Hinweis gern..
    Männliche Schönheit – zu der Zeit !
    ..war hier erneut des Unheils Kern...
    ..in Einzelfällen...auch noch heut..!

    Er kommt noch heute nicht zu kurz..
    bei oftmals fraulichen Gefühlen..
    ..der Griff unter den Lendenschurz!
    ..ihn grad´ beim Grillen zu erzielen.

    Ich kann das Thema Leder streifen..
    Gut möglich..grad´ weil´s tierisch wild..
    sprichwörtlich „ an den Riemen greifen „
    für uns heut ein alltäglich Bild..!.

    Wenn man so der Geschichte traut..
    war er ein Mann..von edler Rasse..
    Er hat schliesslich die Stadt gebaut...
    Er hob sich sichtbar aus der Masse.

    Der Pharao vertraut´ihm mächtig
    und zog ihn oft in sein Vertrau´n
    Die Stadt gedieh und wurde prächtig..
    So prächtig...war er auch bei Frau´n.

    Als nun die Zeit dazu gekommen..
    spielte das Tuch den großen “Spalter“
    Mit einem Schlag wurd´ ihm genommen...
    ..die Gunst von einem Sklavenhalter.

    Die Erstgeburten sollten „leiden“..
    Pharaos Tochter hört davon...
    ...und konnte Rettung vorbereiten.
    Jochebed sah nun ihren Sohn

    So wurde er zurückgestossen...
    zum Volk in Lehm- und Bretterstuben..
    und stand bald in der Vorstadt Gohsen
    und stampfte Stroh in lehmigen Gruben.

    Was dann der Herr Moses befahl..
    erfahren Sie beim nächsten mal..!

    #

    MOSES... - Plage - Epoche -

    Bisherige Teile der Geschichte
    sind ja als Mammutwerk bekannt
    „ Die Bibel „ zeigt - in buntem Lichte
    beschriebenes – ein breites Band...

    Den jetz´gen Teil, „ die 10 Gebote „
    mit Heston und auch mit Yul Brunner,
    die wiederholten sich zu Tode
    und grad´ an Ostern rauf und runner!

    Doch ich beleuchte in den Nischen...
    ..die sich ein Autor nicht so traut.
    Ich konnte manch Detail erwichen...
    und für ein Hörspiel aufgebaut.

    Warum, wieso, wurd´nie ergründet.
    Es ist der Schleier des Geheimen..
    ..der erst bei mir Erleuchtung findet.
    Filmbosse sind halt schlecht im Reimen.

    Moses im Dreck...hörte ein Rauschen...
    Ihm wurd´ ne Vollmaht zugeweht...
    Er sollte seine Rolle tauschen..
    Der Text: „ Ich sag´ Dir, wie das geht „!

    Mit Aaron, seinem Bruderherz
    bekämpft er Pharao verbal...
    „Lass´ ziehen uns... und ohne Scherz“!
    Der Mann vom Nil: „ Ihr könnt mich mal“!

    ...Nur sinngemäß konnt´es so klingen
    Man hat es auch nicht ernstgenommen..!
    Erst später dann ( bei Berlichingen )..
    ist man da wörtlich nachgekommen...!

    Es kam dann zu diversen Plagen.
    Bemühe mich, sie zu skizzieren.
    Man kennt sie ja vom Hören-sagen..
    Ich möchte sie vor Augen führen.

    Die Plage ist ganz schnell berichtet.
    Der Nil er färbte sich blutrot.
    Da wurden Hoffnungen vernichtet.
    Der Nil, die Lebensader....tot!

    Ich hab´ die Szene noch im Bild
    Sein Wanderstab taucht in die Fluten
    Was heute wie ein Wunder gilt...
    Die Brunnen, und der Stab ...sie bluten.

    Nun kommt das heute täglich vor...!
    Wenn heut´ ein „Stock“ ins Becken fährt
    ..bleibt ( je nach Alter von dem Rohr )..
    dasselbe auch nicht unversehrt..!

    Rührt man noch mit dem riesen „Stecken“
    und warnt noch...das gleich was passiert...
    fährt nicht nur Blutfluss in das „Becken“...
    Nein, auch das Aderblut gefriert...

    Heut wird der Erstdruck ja schon früh...
    von einem Bärenbein „ vollzogen“
    Zerfleddert ist so manches Vieh...
    ..der „ kleinen Herrin“ doch gewogen!

    JETZT weiß ich auch, woher die zahmen
    „ Steif(f) Bären zu dem Namen kamen..!
    Konzentration!...und lenkt den Blick ..
    von Gestern........an den Nil zurück!

    Ganz logisch folgt der roten Flut...
    vermutlich Erdrutsch aus den Bergen
    Giftmaterialien und nicht Blut
    eine Armada grüner Zwergen...!

    Die Frösche waren 2. Plage
    und traten in solch Massen auf...
    Der Pharao dacht´ Nacht und Tage..
    und fand kein Ende im Verlauf.

    Plag 3 und 4 zu überbrücken..
    ist leicht. Sie gleichen sich zu sehr!
    Denn Fliegen und stechlust´ge Mücken
    geben Zweideutigkeit nicht her.

    Plag 5 und 6 das waren Seuchen.
    In erstrem Fall litt nur das Vieh..
    Geschwüre traten auf an Bäuchen!
    Sie quollen auf, verformten sie..

    Ich muß hier sicherlich ergänzen:
    Das Vieh...das waren EXISTENZEN...!

    Als Steigerung „gelang“ der Schrecken..
    ...dem Herrn und Gott dann mit System...
    durch´s Vieh die Menschen anzustecken!
    Jetzt reagierte man extrem.

    Der Pharao war fast besiegt
    Die Prister standen auf der Matte
    Weil, wenn „ das Kind im Brunnen liegt „...
    ..der Klerus immer Auftritt hatte.

    Und wieder hat der Ausspruch heut...
    Sinn aus der Paraonenzeit...

    #

    MOSES.. Triumpf - Phase

    Der Zauber war jetzt nicht normal
    Unheimlich war des Moses´ Stange..
    So langsam wurd´ der Streit final..
    ..jetzt hetzte man schon selbst die Schlangen..

    Auch hier hatte auf jeden Fall..
    ..es sei von mir vorweggenommen...
    der Herr das beste Vieh im Stall..
    Die erste Skepsis war gekommen!

    Sie saß dem Pharao im Genick..
    bei dem Naturschaupiel das kam..
    als übergroßes Missgeschick...
    das ihm auch große Hoffnung nahm

    Aus wolkenlosem Firmament..
    stürzte enorme Hagelmasse
    mit Wucht und Einschlag, vehement,..
    auf die begrünte Dachterrasse.

    Nie vorher war es ungestümer...
    Selbst Bruder Aaron hat gekichert..
    Bedeppert saß der Eigentümer...
    und Moses war ja nicht versichert.

    Wem hat der Fingerzeig genützt?
    Enormer Schaden war entstanden
    „Signal“ der Ausspruch wurd´ genützt...
    ..als sie den Hausratsschutz erfanden!

    Nach 7 kam die Plage 8..
    Sie ist ganz typisch schnell erklärt
    Heuschrecken kamen über Nacht..
    ..und weil die sich vom Halm ernährt..

    ..war Kahlfraß eine heisse Nummer
    und fraß die ganze Ernte auf...
    Bevölkerung verspürte Kummer
    und argen Hunger im Verlauf...

    Dagegen war die Finsternis..
    für manche keine schwere Pein..
    S´war für die Lust kein Hindernis..
    man stellt sogar die Arbeit ein...

    Es gab´nie nachgeholte Stunden
    man lungerte an Bett und Tisch..
    „ Den Weg zur Arbeiut nicht gefunden...“
    Beweis war da..! Es hatte sich...!

    Jetzt aber ...kam der harte Stoss..!
    Der Herr „ Ich hab´die Schnauze voll..
    Jetzt laß´den Sensenmann ich los...
    ..weil Erstgebor´ner sterben soll“!

    Die Pestilenz kroch durch die Gassen
    kroch durch die kleinsten engen Ritzen
    Man konnte sich nicht retten lassen
    Man sah sich an den Tischen sitzen!

    Man teilte „ ungesäuert Brot“...
    und tut das heut´noch zum Gedächtnis..
    an jene Bitternis und Not
    so blieb´s bis heute ein Vermächtnis.

    Doch Moses, Aaron war nun klar...
    ..wenn Pharao auch noch so stur...
    daß DAS die letzte „Nummer“ war..
    und machten eiligst Inventur..

    Der, der das ganze angezettelt..
    der Herr der Welt, die Macht am Nil..
    hat nun mit seinem Weib gebettelt:
    „Lass uns den Sohn...und zeig Gefühl“!

    „Mitnichten kann man dem entfliehen...
    was Gott beginnt, wird auch vollzogen !
    Lass uns´re Stämme, Volk nun ziehen..!
    ..gib´s schriftlich auf Papyrusbogen“!

    So kam´s wie es so kommen muß..
    Die Völkerschaft, sie kam in Fluß..
    Was man am nächsten Tag gesichtet..
    ..das wird dann morgen hier berichtet!

    #

    AUSZUG AUS ÄGYPTEN...

    Umzug, Auszug und Vertreibung
    bemerke ich mit einer List..
    ist ziemlich ähnlich bei Beschreibung
    doch anders, wen man kritisch ist...

    Ein „Auszug“ ist oftmals verbunden
    mit Hab´ und Gut und einer Frist
    hat damals pünktlich stattgefunden,
    weil man drauf vorbereitet ist.

    Man hat viel Zeug auf seinen Wagen
    man warf viel runter bei der „Reise“...
    Man sah viele „Motive“ tragen
    und lief in „Stämmen“ , rudelweise...

    Pro 100 Meter ging das so...
    ..dann klangen machtvoll die Posaunen...
    man jubelt, ganz beseelt und froh
    ein Lärm wie dann vor Jericho..

    Es ist als könnt´man nicht vergessen...
    wie ein Erlebnis sich gestaltet.
    Drum wird es nicht so stark in Hessen...
    doch grad´am Rhein sehr stark entfaltet..

    Dort wird ein „Umzug“ zelebriert
    der ähnlich freudig, pünktlich ist...
    da wird auch „Wurfzeug“ mitgeführt..
    Konfetti, Bonbons und so´n Mist..

    Die laufen auch genau in Gruppen...
    --wie Aaaron..gibt´s nen Zugmarschall..
    und auf den Wagen sitzen Puppen..
    und bunte Zeichen überall.

    Posaunen hört man und Fanfaren..
    ..denn Musik hat man grn erwischt.
    Die damals unersetzlich waren..
    die stör´n auch heut´den Ablauf nicht.

    Heut trägt man Uniform und Mützen.
    Die Faschingszeit ist früh im Jahr...
    Da kommt man nicht so leicht ins Schwitzen....
    was damals gang und gäbe war...!

    Erkennbar wurd´ viel übernommen
    was Aus- zum Umzug hat gemacht.
    Heut wird 3 Tag´ Bezug genommen...
    und sicher nicht nur eine Nacht.

    Nur eines hielt ich noch zurück
    ..da waren Wimpel für die Stämme..
    ..das war ein Stoff´und Leinenstück..
    Wisst Ihr, warum ich mich noch hemme ?

    Ich seh´ das mal aus meiner Warte..
    Es wírd nicht lang herumgewunden...
    Ein kleiner Wimpel heisst Standerte...
    „Standardenführer“ war erfunden.

    Ich muss den kleinen Schlenker machen..
    Sie zogen aus...wär mir zu knapp!
    Weil ich zu allem Tun und Sachen...
    noch immer ne Pointe hab..!

    Ich komm zu tiefen Wagenspuren..
    der Fuhrwerke nochmal zurück..
    Dann komme ich erst recht auf Touren
    Dann kommt ein rechtes Meisterstück...

    Dann gibt’s Vergleich zur Einverleibung..
    Dann wird die Karte neu gemischt...
    Vergleiche dann Auszug ./. Vertreibung..
    DAS schmeckt sicher so manchen nicht!

    Dann kommt nicht vorgeseh´ne Wendung !
    Dann spricht aus mir ein ernster Mann.
    Dann wird mein Innerstes zur Sendung..
    Dann sag´ ich was ich MUSS... nicht kann!

    DAS muss ich sehr präzis´ begründen...
    Da kommt kein Lapsus mir hinein....
    Die Wahrheit muß man sachlich finden.
    DA...werd´ich unerbittlich sein...!

    Vorweg: DA fehlen Narrenmützen.!
    Da wird manchen der Atem stocken...
    Da werden die Pointen sitzen...!
    Da gibt’s verbal was auf die Socken...!

    Verraten sei, in diesem Falle....
    „Backpfeife“!...aber nicht für ALLE...!

    #

    FLUCHT UND VERTREIBUNG..

    Hab´heut nen „Brocken“ vor der Brust..
    ..das war mit gestern noch nicht klar..
    Auszug, Umzug ist pure Lust...
    Schlimm, immer wenn´s Vertreibung war..

    Stets läßt im Herbst sich anberaumen:
    ( die „Politik“ fährt massig auf )...
    die Reden „ahnungsloser Pflaumen“!..
    bedauern Schicksal und Verlauf...

    Und JEDE Silbe wird gewogen...
    ..man kennt (angeblich) Zeitraum..Fakten..
    ..und offensichtlich wird gelogen..
    ..Wahrheit gelingt AUCH mir in Takten...!

    ICH kenn´ den „Dresdner Fürstenzug“
    Ein Kachelwunder....100 Meter...
    Man formt nicht Kacheln mit Betrug
    ...und die Verläufe sieht dort Jeder...

    Ich mein´ nicht Flammen, Bombennächte
    Ich mein´ die Pruzzen und Kaschuben
    Sie war´n niemals im Kreis der Mächte
    ..und sitzen heut´in deutschen Stuben...

    Warum? Wieso? ich will´s begründen..
    ..nicht einfach, wie man sonst sich´s macht...
    Hier lässt sich „ Erst-Vertreibung“ finden...
    der Niemand jemals hat „gedacht“...!

    Jahrhunderte sah dieser Osten.....
    ob Königsberg, Thorn, Breslau Posen...
    viel Geistesgrößen auf dem Posten..
    ..heut´ wieder Brachland und Kolchosen...!

    Stets erwähnt, vielstimmig, fleißig..
    ..wird NUR der Tag vom Kriegbeginn..
    ..wird ( unbestritten ) ! 39..
    doch was war Hintergrund und Sinn...

    Nachweislich wurd´ schon 33
    beim Nachbarn Frankreich vorgefühlt...
    und selbst genaue Ziele weiß ich...
    doch hat Frankreich nicht mitgespielt...

    Polen war damals ein Konstrukt..
    „geschaffen“ unter Vorbehalt !
    Wir Deutschen hatten hart geschluckt.
    Es gab nicht eine „Endgestalt“!

    „Selbstbestimmung“ die Parole !
    Bevölkerung sollt sich entscheiden...
    Doch fand das neugeschaff´ne Polen..
    Milizenkraft und Möglichkeiten.

    Es kam Enteignung, Raub und Mord..
    ..die deutschen Schulen war´n geschlossen
    Es flohen viele Deutschen fort...
    Nicht wenige wurden erschossen...!

    In Oberschlesien...Höhepunkte..!
    herrscht regelrechter Bürgerkrieg..
    Konfanty...der dazwischenfunkte..
    ..versuchte den Abstimmungssieg!

    Szczypiorno (Internierungsstätte),
    Stralkowo sind hier kaum bekannt..
    ..auch eingeebnet ( jede Wette )
    letzteres wurde umbenannt.

    Erst hat man Russland angefallen..
    ..das durch Revolution geschwächt!
    Konnte sich ½ Ukraine „krallen“
    legitimiert durch „altes Recht“..

    Sie fragen mich: „Was geht’s uns an“?
    Wo ist Bezugspunkt zur Vertreibung
    Wenn man mit Kampf was nehmen kann...
    rechtfertigt das die Einverleibung..!

    Nun,... Russland hatte nicht vergessen
    wollt´ nach dem Krieg in seiner Gänze
    Gebiete, die er einst besessen...
    D A S...war die Oder/Neisse-Grenze...

    Man hat dann einen Tausch getätigt.
    Bevölk´rungsaustausch wurd befohlen..
    Die Polen waren soo entschädigt.
    Deutsches Kulturland war gestohlen.

    DAS war der Grund „ verlor´ner Osten „
    bedingt durch Krieg war DAS mitnichten...
    Es sollte deutschen Boden kosten....
    DIES klarzustellen...sind mir Pflichten!

    Zwei Fakten noch..die mich bedrücken:
    Beim Auszug nimmt man ALLES mit...
    HIER ...30 kg!..auf dem Rücken...
    ...und wieder Totschlag, Hieb und Tritt...

    Ich merk´ ich rede mich in Rage...
    bei Mittel-, Ostdeutschland und Zone..
    Den Unterschied kennt die „ Baggage „
    ..und Jene sicher nicht die Bohne...

    ..die jedes Jahr die „Ärsche drücken“
    in daunenweichen Talk-show-Kissen!
    Die eifrig und ergriffen blicken...
    ...und stilvoll sich verbeugen müssen!

    Dies zur Vertreibung uns´rer Zweiten!!
    ..wenn einer fragt nach dem Motiv?
    Ich konnte Unwahrheit NIE leiden...
    in die Historik geh´ ich tief..

    Ich steh´politisch nicht an Flanken...
    Ich bin nur eines: Patriot...!
    Wo Andre Demut, Gleichmut tanken..
    ist Fussweg, Aufstand ein Gebot..!

    Ich kenn´ sehr wohl die schwarzen Flecken
    auf einem „ Stadion-großen“ Laken...
    Ich werde niemals mich verstecken..
    vor knittrigen „Expertenkragen“...

    Zu wenige...Ich kenn´ fast Jeden...
    die´s 2. Gleis der Schiene kennen..
    Ich habe Rückgrat..keine Gräten...
    und KANN auch Ross und Reiter nennen..

    Wer nachseh´n will, was ich gesagt..,
    findet bei Google Einzelheiten...
    Ich hab´ die Aussagen gewagt..
    Beleg´ auf Zellulose-Seiten...!

    Nochwas ...ich hab´in Breslau Wurzeln...
    S´ist kein Problem das zu bekennen
    Ich werd´ nicht durch Geschichte „purzeln“..
    und NIE im Namen Wroclaw nennen.

    Ich kann versichern..dieser Schlenker..
    ist kein Versuch, Schuld zu verschleiern ...
    Wir waren schuldig, Mörder, Henker..!
    Wo ist´s Motiv „herumzueiern“!

    Zurück zur Bibel komm ich morgen...
    Dort wurd´auch auf der Flucht gelyncht..
    bzw. man wollts „ besorgen „
    Ich hoff´..Fortsetzung wird gewünscht...!

    #

    Während ich diese Zeilen setze..
    jährt sich erneut der " Kriegsbeginn "...
    und wieder beinah´ täglich Hetze..
    und unterstellt uns "Kriegsgewinn"..!

    Will es denn niemand in den Kopf...
    In einer Diktatur sitzt JEDER..!
    in einem durchgerührten Topf..!
    Wer nicht pariert..der schmeckt das Leder..!

    WIR waren Opfer EBENFALLS...
    Zehntausende von Sozialisten..
    saßen im Kerker jedenfalls..
    Wer war bereit...da auszumisten..!

    Der Westen war lang informiert..
    ..und wusste von "Verhaftungswellen"...
    ..und hat Hitler " den Arsch geschmiert "
    ..statt sich mannhaft dem "Feind" zu stellen!

    Statt die " Erinn´riungskeul´ zu schwingen..
    bedenke man eigne " Aktion "..
    DAS könnte die Erkenntnis bringen..
    ........man half auch ANDREN auf den Thron!

    Mir kann es mühelos gelingen...
    .....- gelang´s doch CIA - Chaoten -
    ´ne lange Kette zu erbringen
    weltweit gefürchteter Despoten...

    Drum bin ich nicht SOOOO betroffen...
    ICH halte Aug´ und Ohren offen...!
    Sorry..der Schlenker musste kommen.
    Das Leben kennt nicht nur die "Frommen"..

    Da kann der Ami ruhig sondieren..
    in meinen Daten " spionieren "
    Er ist und bleibt und OHNE Recht...
    Kriegstreiber, Imperialist und "Währungsknecht"!

    @ RL..der LP

  3. #3
    Registriert seit
    Oct 2013
    Beiträge
    2

    Lightbulb Erotik in " Form " gebracht....

    Achtung! Jede Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen...
    wäre rein zufällig.
    Bin immer bemüht, respektvoll zu schildern!
    Sind Begriffe "Allgemeingut" sind auch mir die Hände gebunden!

    1. Im Aufzug...

    Sie stand im Trenchcoat, die mondäne
    Mitvierzigerin mit kesser Strähne
    Der Trenchcoat spannt – die Farbe matt -
    was man kaum zu verbergen hat.

    Das sieht ein Blinder mit der Krücke..
    da wölben sich markante Stücke..
    Ich war nicht davon abzubringen:
    Das Prachtweib mußt Du niederringen...!

    Gut.....im Geschäft ist nichts zu machen.
    Wie bringt man so´ne Frau zum Lachen..
    Dann !..... Alter Rat den jungen Leuten..
    ...beim guten Flirt lacht man beizeiten.!.

    Ich pfeif´ganz leise...schon behext
    und frage: "Kennen Sie den Text "...?
    Sie: "Junger Mann ich komm nicht drauf "!
    Ich: " Macht nichts, die Dame...helf´hinauf..!

    Und mit ´nem Blick auf Ihre Beine...
    verstand sie sofort, was ich meine...
    Mit Leib´und Seele war ich Planer.
    Doch hier sofort Terminanbahner.

    Es konnte keine widerstehen..
    ..bei diesem Thema „Orts-begehen“
    Es galt nicht nur der Maße wegen
    auch Farbberatung kam gelegen.

    Ich schafft´s es immer, unumwunden.
    Ein Grund dafür war stets gefunden.
    Der langen Rede kurzer Sinn...
    2 Tage später, war ich drinn.....

    Halt..!.Halt ! So nicht !“ Die Frau war stolz !
    Ich hatte Stoffe, Leder, Holz.
    Im Musterkoffer eingebunden
    und mich auch pünktlich eingefunden.

    2. Der Haustermin..

    Sie kam entgegen noch viel toller...
    nicht wie im Fahrstuhl !...würdevoller..!
    Der Bungalow war eine Schau
    ...niemals sozialer Wohnungsbau...

    Das blonde Wunder aber stand...
    vor dieser Terra-cotta Wand...
    Der weiße Hausanzug...ein Knaller
    und mein Geschlechtsmerkmal wurd´ praller..

    Man spürte, wie sie es genoss
    wie mir der Gaumenspeichel floß
    Der Koffer blieb gleich unberührt...
    ..als sie mich an die Wand geführt..

    Wie soll man diesen Griff beschreiben
    Es gibt kein Winden – nur noch bleiben.
    Klar... Finger, Daumen haben alle....
    Doch diese Hand zieht in die Falle.!.

    Der Blick, er holt mich heut´noch ein....
    ….es sollte dieses Flackern sein
    man braucht nicht Gesten große Worte..
    Sie war ´ne Frau von jener Sorte...

    ...die wurde NIE zurückgestoßen..
    ...sie kannte keine „Arbeitslosen“..
    Sie brauchte die „Bekräftigung“
    ..und lenkte zur „Beschäftigung“..

    den freigemachten Oberschenkel
    seitlich empor wie einen Henkel..
    Die Handfläche, sie wurde Stütze..
    Die Glut, sie kroch durch jede Ritze.

    Nun wortlos darf sowas nicht sein.
    Ein heißer Atem stellt sich ein..
    Mit angedeutet heißen Bissen...
    bezeugt man WOLLEN und kein MÜSSEN..

    Wie soll man einen Druck bemessen.
    Die Möse, will den Schlingel fressen
    Wenn beide drücken geht’s nicht unter...
    Jetzt wird der Alligator munter.

    3. Der Übergriff..

    Als Eidechse noch unabhängig..
    wird er durch Blut hart, grottengängig.
    Wenn beide Hände alles greifen..
    braucht man nicht lang um abzustreifen.

    Sie wirft noch stolz den Kopf zurück..
    Ich hab´ die Locken im Genick
    und war genußvoll aufgebaut...
    und schmecke überall nur Haut...

    Der Hals vibriert, Mundwinkel zucken.
    Man weiß nicht, wo zuerst hingucken
    Das ist nicht ALDI – täglich Brot...
    Feinkost ! ...nicht Sonderangebot..

    Die Brüste formschön voll und rund
    Vorhöfe...passend für den Mund
    rein farbentechnisch anzuschaun...
    passte die weiße Haut zum braun...

    He...sagt sie...nicht so lange träumen!.
    Ich brauch´ jetzt was um aufzuschäumen.
    Du brauchst nicht einmal nur stibitzen..
    Du darfst jetzt vor- und nachher spritzen..

    Schon war die Faust an meiner Latte..
    die jetzt ne Dauer-marter hatte
    Die Ader unten war am Pumpen..
    und sie beknappert meinen Stumpen..

    ...der Länge nach bis sich die Kanten
    in ihren Backentaschen fanden.
    Der Reiz, er zieht sich lange hin
    mmmhh....weil ich ja beschnitten bin

    Da liegt die Murmel immer offen
    und ist da stets von Reiz betroffen
    Man läßt sich drum den Helm, den runden
    stets blank geputzt auch gerne munden.

    Wenn er matt glänzt, die Haut sich spannt..
    liegt er auch prächtig in der Hand...
    Von Adern lebhaft prall durchzogen...
    ..ist er kaum spürbar leicht gebogen.

    Die Wärme steigt, das Blut es quillt
    jetzt wird der Lustkelch eingefüllt.
    Jetzt wird mit Lustmilch aufgeschrieben
    und geile Brüste eingerieben...

    Die Hände greifen hoch ins Leere..
    ..derweil zur Brustfalte ich kehre..
    Es ist nicht Hölle, diese Grube..
    Es ist der Wollust Sinnenstube..

    4. Kernstück...

    Sie hält mich - gibt es „Tittenhaft“ -
    so zwischen Titten voller Saft.
    Dann merk´ ich wie das Karrussell
    der Brust mich abwirft und ich schnell...

    ...auf einem Hügel mich befinde.....
    ..und mich vor Lust in Schenkeln winde..
    ...die nicht grad schlank, sondern sehr fleischlich.
    Ich bin beschäftigt und zwar reichlich.

    Ein Podium bilden beide Hände
    das ich für Ihren Arsch verwende.
    ..denn es ist schonend für den Nacken...
    wenn ich die rechte Höhe packe...

    Nein...nicht geleckt, wie man oft schildert..
    mit „Unterseite“ wird gewildert..
    Druck von oben her vom „ Hügel „
    reißt jede „Vollfrau „ aus dem Bügel.

    Da ist das weniger oft mehr..
    Hier geht es ja nicht um Verzehr
    Es gibt hier im „Theatergraben“..
    „ Alles zu GEBEN ...nicht das HABEN “

    Geräusche braucht man nicht erwähnen..
    Es ist kein Schreien...eher stöhnen...
    Genussvoll wird entkrampft genossen,
    per Zunge Lustvertrag geschlossen...

    Berührung flüchtig, nicht ergreifend...
    eher leicht tupfend, selten schleifend
    wird hier „gedient“ und nicht gequält
    drin „rumzuwühlen“...weit gefehlt.!..

    Man merkt an Gesten und am Halten
    mach weiter. Ende mit gestalten!
    Ich bin „beschliffen“ ohne Ende
    Her mit dem „Spalter“..komm´zum Ende...

    Jetzt das „Finale“ zu geniessen
    lässt mich noch in Erinn´rung spriessen.
    Ich trommelt erst mal auf die Scham..
    da wurde ihr schon wundersam.

    JETZT konnte ich den Zeitpunkt finden
    Wollen und Wollen zu verbinden.
    Er wird nicht einfach rein verfrachtet.
    Sondern „First Class“ hier übernachtet

    Es geht nicht um das frisch „beziehen“...
    S´gilt der Routine zu entfliehen...
    Erlaubt ist alles ….Jede Schaukel...
    Doch „DU - bezogen“ ...kein Gegaukel.

    Ich weiß noch, sie war gut im „Führen“.
    Sie ließ mich jeden Winkel spüren..
    Es widerstrebt mir hier zu protzen
    Ich schild´re Schwänze nicht und Votzen

    5. Finale..

    Ich merke jetzt beim Tasten drücken..
    Ich bin noch – zeitversetzt – am ficken..!
    Sie war geschaffen für die Liebe...
    und ansprechbar auf meine Rübe...

    die hart am vord´ren Rand geschabt
    während sich ihre Möse labt.
    Sie biegt sich sitzend weit zurück..
    Ich seh´ den flackernd weiten Blick.

    Wie kann man sich als Frau bedanken?
    Sie löst und lockert alle Schranken!
    Viel schöner als das erste ficken..
    ..ist jeden Laut im Keim ersticken..

    Die Kniekehle hält fest umschlossen..
    ..den Stab, den eben sie genossen..
    Ihr Kopf zärtlich auf meiner Brust..
    ..und sie gesteht gestaute Lust...

    DIESER Moment der Innigkeit..
    ..ist schöner noch als Willigkeit.
    Vertraut sein..sich der Lust ergeben..
    erlebt man oft und schön im Leben.

    Doch JEDER Wille dem man grad´
    umfassend nachgegeben hat, ..
    bezeugt Verlieren und gewinnen..
    man ist beherrscht und auch von Sinnen.

    Und wenn ich jetzt noch daran denke..
    und mich im Nachhinein beschenke..
    dann ist das doch Beweis genug..
    dass dieses Weib ´ne Kerbe schlug..

    Der Akt an sich ist Zweck und Mittel
    doch jeweils nur das Mitteldrittel
    Wer jemals eine Frau befragt...
    hört immer wieder, was sie sagt...

    " Ich fühlte mich stets zu Beginn
    wie die gekrönte Königin..
    Doch auf dem Thron auf Purpurkissen
    fühlt´ ich die Krone mir entrissen

    Danach...fühlt ich mich nicht begehrt...
    Er schaute schon nach seinem Pferd "!...
    Wer Schweinereien will, den straf ich...
    ich dichte doch nicht pornographisch..

    @ RL..der LP

  4. #4
    Registriert seit
    May 2008
    Beiträge
    4.291
    Hallo,

    Dieser Wettbewerb ist schon vorbei, das Einreiche der Texte im Allgemeinen anonym. Soll ich deine Texte in die entsprechenden Rubriken verschieben?

    LG,
    maXces

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