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  1. #1
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    Schlaf mit mir

    Ich bin eine Frau,
    die gestylt ist,
    die ein paar Bücher gelesen
    und BWL studiert hat.
    Ich gehe stolz, nicht
    weil ich arrogant,
    sondern selbstbewusst bin.
    Ich brauche keinen,
    der mich irgendwie
    beeindrucken will,
    mit Geld, mit Witz,
    Humor; ich will nicht
    ständig unterhalten,
    zum Lachen, Staunen
    gebracht werden vom
    Spiel der Herren -
    Einfach sagen:
    Ich will dich, weil du
    Weib bist, weil ich
    jetzt geil bin, einsam
    vielleicht, gelangweilt,
    ich will dich,
    weil du da bist;
    schlaf mit mir.

  2. #2
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    Liebe Sabiene,

    löbliche Ansage, schöne Sätze, nur, wo bleibt das Gedicht?

    Michael
    Geändert von Michael Domas (20.04.2011 um 14:23 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Sabiéne,

    es liest sich wie eine Kontaktanzeige. Fehlt nur noch ein Foto, dann werden sich sicher einige melden. Eine Antwort könnte lauten: "Ich bin ein Mann", doch dies sollte doch schon eine Vorraussetzung sein.
    Es hat leider nicht viel von einem Gedicht, doch man könnte es vielleicht mit ein paar Reimen dazu umgestalten.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Hans,

    könntest Du diese SPAMs einmal unterlassen? Was hat denn ein Reim mit einem guten Gedicht zu tun? Wo bleibt die Textarbeit, in dieser müden Teilinterpretation, diesem schlechten und hin geschluderten Nachklapp ist der Autorin nicht geholfen!

    Gruß W.

    Liebe Sabiene,

    leider kann ich dem knappen Urteil von Michael Dormas durchaus folgen. Aus Prosa wird durch eingetreute Zeilenümbrüche keine Lyrik. Da muß schon mehr sein: Verdichtung, Verfremdung, überraschende Momente, interessante Sprachbilder, neue Erkenntnisse. Das fehlt völlig.

    Das Ganze ist zwar ein spannendes Statement, bei dem ich mich gewundert habe, daß noch keine andere Dame widersprach. Aber ein Gedicht ist nicht, und erotisch ist der Text auch nicht. Dazu ist er zu lapidar.

    LG W.
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  5. #5
    n.eurofighter Guest
    Hallo Sabiene,
    ich weiss nicht wer mich mehr nervt, HP oder W ?
    Ich habe diese Denkweise nochmals nachgelesen in einer Spiegelausgabe von 1970 /32

    Sprachknochensplitter, die sich für Poesie halten sind Papperlapapp... und die Gedanken der Kommentierer erinnern mich daran.

    typografisch lapidar? wie ein Ideogramm aus diesem Jahrhundert, hätte ich jetzt als Frau gesagt.
    Dem Inhalt widersprechen kann und werde ich nicht, weil ich kein BWL studiert habe, es aber für möglich halte, dass sich Gegensätze erotisch anziehend finden.

    Für gewöhnlich sind studierte sehr schlau bis sehr Realitätsbewusst- demnach würden sie keine Forderungen an einen Mann stellen ( oder was erwünschen) bei dem sie sich keine Schwachheiten einbilden, es könnte erfüllt werden.
    Es liest sich ernüchternd- keineswegs mir fremd ( Abstriche gemacht, reduziert auf ein Bedürfnis was noch vorhanden bleibt)

    Ich finde nicht, dass in jedem poetischen Werk was gereimt sein muss, für mein denken ist es verdichtet.
    Als Sprachbild wirkt es auf mich authentisch.


    lieben Gruß
    n.eurofighter

  6. #6
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    Lb n.eurofighter,

    zu "Vers libre" kann man unterschiedliche Ansichten haben. Zum Glück befinde ich mich hier nicht allein. Und im Übrigen habe ich nicht der Formlyrik das Wort geredet, wenn ich das hier nochmals klarlegen dürfte.

    Die oben von mir dargelegten Anforderungen an einen lyrischen Text der freien Form habe ich nicht aus der Luft gegriffen; sie sind Ergebnis der dazu gelesenen aktuellen Literatur zum Thema "Wie schreibt man gute Lyrik". Schreiben, lb. n.eurofighter, kann man nämlich durchaus ein Stück weit lernen, wenn man bescheiden genug ist, sein eigenes Einschätzen und Vermögen nicht zum Mittelpunkt des lyrischen Kosmos zu erklären, was Du oben wieder einmal recht unqualifiziert tust. Die entsprechenden Literaturnachweise reiche ich auf Wunsch gerne nach.

    Was ich hier gemacht habe, ist zum wiederholte Male zu erläutern, daß die Fähigkeit zum guten Schreiben durchaus nicht aus der Luft kommt und daß es eben doch nachvollziehbare Qualitätskriterien für ordentliche Lyrik, auch für den Vers libre, gibt. Dieser Erkenntnis kann man sich entziehen und einfach weiterhin schlechte Texte schreiben. Oder man kann sein geneigtes Ohr öffnen und sich von anderen etwas sagen lassen und dadurch seine Schreibfähigkeiten verbessern.

    Bei Dir habe ich das aus gutem Grund vor einer Weile mangels Zuhörbereitschaft und (Selbst)Kritikfähigkeit seit einiger Zeit gelassen. Daß ich dadurch nicht in Deiner Achtung stehe, ist mir bekannt, aber ziemlich schnurz, ehrlich gesagt.

    Bester Gruß W.
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  7. #7
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    Hi, Sabiene -

    ich schließe mich insofern n.eurofighter an, daß auch mir das Sprachbild (sic!) authentisch erscheint.
    Aber das macht jeder andre beliebige Text auch, der nicht von sich behauptet, Lyrik sein zu wollen.
    Zerrupfte Prosa wird nicht eo ipso zur Poesie.
    Drum frage auch ich:
    Wo bleibt das Gedicht?

    Ansonsten: die unverhüllte Aufforderung "Schlaf mit mir!" entbehrt in meinen Augen jeglicher Erotik.

    LG
    Barbarossa

    PS Ich finde an Hans Plonkas Kommentar nichts auszusetzen. Ganz sicher ist er kein Spam.
    Geändert von Cyparissos (21.04.2011 um 20:07 Uhr)

  8. #8
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    An alle,

    bin mit meinem Kommentar gleich mit dem ersten Satzt auf das Gedicht eingegangen, in dem ich es mit einer Kontaktanzeige verglichen habe. Dazu habe ich dann auch noch geschrieben, wie eine Antwort lauten könnte, wobei ich die Geschlechterbezeichnung als eine Voraussetzung bezeichnete die sich schon aus dem Text ergeben sollte. Mein Hinweis, dass man aus dem Werk mit ein paar Reimen auch ein Gedicht daraus machen könnte, bezog sich auch auf das Gedicht und ist sicher nicht falsch. Was soll also diese Rüge. Was allerdings danach von Walter diesbezüglich geschrieben wurde ist zum größten Teil nicht das Gedicht betreffend. Im Übrigen gibt es doch nicht viel über dieses Werk zu sagen, das zeigen ja auch die Kommentare die in weiten Bereichen ins Allgemeine abschweifen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  9. #9
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    Hans,

    wir haben sehr klar und deutlich die Defizite des Textes herausgearbeitet. Dein Eintrag war absolut daneben. Er brachte nichts, aber auch gar nichts Verwertbares.

    W.
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  10. #10
    n.eurofighter Guest
    bester walther,
    ob du mich für unqualifiziert hälst, oder ob mein kosmos deswegen zerbricht ( interessiert vermutlich weder sabiene noch irgendeinen anderen user)
    deine eigene schreibweise lässt bei mir grund zur annahme zu, dein kopf wäre ein rechteck. ( was den andalusiern mit ihren vorurteilen sehr entgegenkommt, die uns deutsche, ..el quadrados nennen)
    ich weise nochmals darauf hin, das hier ein forum für jede form der poesie ist, die man mögen kann, oder auch nicht.
    es wäre schön wenn nicht jahrhunderte lang die gleichen blöden bemerkungen kämen, sondern argumente,

    und jetzt nochmals Textbezogen zu antworten,
    wir befinden uns im jahr 2011, ich bin eine frau die kein bwl studiert hat, kenne aber herren die dieses fach wählten.
    es wird sicherlich auch aus vergangenen zeiten dichter quellen nachweise geben, die für ihre nüchternen sachlichen poetischen werke beweis genug wären für meine theorie.

    ich empfinde es als verdichtet, weil hier alle überlegungen und erfahrungen fehlen ( und genug spielraum lassen, selber zu überlegen, was dieser gewählten form vorausging)
    dafür muss ich keine grundsatzdebatte führen, die rein dem persönlichen geschmack unterliegt und unrelevant ist.

    und ansonsten sind andersdenkende zu respektieren ( und auch wenn hier der walther zum gefühlt tausendsten mal die gleiche strategie fährt- deswegen wird sie noch lange kein gesetz nach dem sich irgendwer richten müsste- denn seine kommentare bei fremdwerken sind rar, lob nie, zuspruch kennt er nicht, und für mich deswegen wertlos)


    ungern verschandel ich fremde fäden, aber ich finde sabiene sollte ihren stil beibehalten und deswegen befand ich es hier nötig und wichtig.

    ganz oben hier auf dieser seite, noch über der moderation und den grundregelverstößen steht...warum ein forum...platz für poesie ( da steht nicht, nur platz für gedichte die eine melodie werden können)


    lieben Gruß
    n.eurofighter
    Geändert von n.eurofighter (21.04.2011 um 20:49 Uhr)

  11. #11
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    Hallo Michael,

    was ist ein Gedicht? Ich habe mir schon die Finger wundgegoogelt, aber irgendwie kommt nix dabei raus.



    Hallo Hans,

    ich glaube, jedes Gedicht ist irgendwie eine Art Kontaktanzeige, oder?



    Hallo Walther,

    du hast eine, wie ich finde, recht konventionelle Auffassung von der Lyrik und das ist in Ordnung; das Problem ist, dass sich jegliche Art von Wortmüll gern einen lyrischen Anstrich gibt. Nicht so gut finde ich, dass du den Text pauschal als "lapidar" bezeichnest; wenn du gesagt hättest, "ich" finde das Gedicht lapidar, wäre das für mich fairer gewesen. Eine Herausarbeitung der "Schwachpunkte" sehe ich hier nicht.


    Hallo Barbarossa,

    du kannst sagen, es sei enjambierte Prosa, damit habe ich kein Problem.




    Hallo n.eurofighter,

    ich sagte ja schon, dass für mich Lyrik Geschmackssache ist; hätten die Leute die Wahl zwischen einer Aufführung des Faust und einem neuen Arnie-Action-Film, wer hätte die Quote?



    In aller Eile geschrieben, Dank an alle für die Rückmeldungen! Sabiene

  12. #12
    Frank Reich ist offline Stranger in a strange land
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    Hallo Sabiene,

    Mir gefällt Dein Werk (scheint zwar in keine Schublade zu passen, aber Künstler kommen auch ohne ordnendes Möbel aus) weil es unverstellt auf ein Lustdilemma unserer Gesellschaft eingeht. Sie scheint einerseits frei und aufgeklärt weil Sex in den Medien zelebriert und ungeniert exhibitioniert wird. Auf der anderen Seite aber, dem Schubladendenken sei Dank, verlieren wir unsere lustigen Urinstinkte und funktionieren nur noch (aus Angst vor Misserfolg, aus Einschüchterung?) auf Zaunpfahlwink. Kleide Deine Worte beim nächsten Mal wieder in Strapse und nicht ins Mangagerkostüm. Das schreckt die männlichen Hormone zu sehr.
    P.S.: Die poetischste Mitteilung meines bisherigen Lebens erreichte mich in Form einer SMS. War auch nur sehr banale Realsprache.

    Liebe Grüße
    Frank Reich
    Geändert von Frank Reich (22.04.2011 um 19:23 Uhr)

  13. #13
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    Schlaf mit mir

    Hallo Sabiene,

    Dein Werk gibt Zeugnis von einer Frau mit unerfülltem sexuellem Bedürfnis, mit dem sie offen für sich wirbt. Die Darstellung ist deutlich und zeigt uns auch eine Psyche, die von der Erfüllung der sexuellen Wünsche eingenommen ist.
    Von den erforderlichen Kriterien die ein Gedicht ausmachen habe ich meine eigene subjektive Meinung und respektiere andere. Nicht jede Poesie muss auch ein Gedicht. Dein Werk finde ich in seiner Art in der Aussage gut und von Wert.

    LG Hans

    Hallo Walther,

    Du erlaubst Dir mich anzumahnen und zu rügen. Abgesehen davon dass es unbegründet ist, steht es Dir nicht zu. Wo kommen wir da hin wenn sich die User hier gegenseitig nach Fehlern absuchen würden um diese wortreich aufzuzeigen und anzumahnen.
    Dein letzter Kommentar war ein grober Spam, der hier sicher nicht nur von mir unerwünscht ist.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  14. #14
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    Hallo Frank,

    ich kann auch "schwülstig" schreiben, das hängt bei mir immer von der Stimmungslage ab. Es wird heutzutage ja nahezu ausschliesslich über Geld und Sex gesprochen, aber die Fähigkeit zur Liebe oder zum puren Sex schwindet, meiner Erfahrung nach. Bei einigen Männern ist es so, dass sie gleich nach den ersten Kontakten heiraten wollen, sie haben eine pseudo-romantische Auffassung, verquicken Körper und Seele und wissen nachher im Gefühlschaos nicht weiter.
    Auch die banale Realsprache, vielleicht gerade die, vermittelt das Gefühl, auch per SMS.

    Sabiene

    @HansPlonka

    Aber sonst geht es noch?
    Geändert von S69 (23.04.2011 um 19:09 Uhr)

  15. #15
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    Hallo Sabiene,

    zwar bin ich kaum angesprochen, doch erlaube ich mir trotzdem noch eine weitere Antwort. "Schlaf mit mir" drückt ein natürliches Bedürfnis deutlich aus. Dies hab ich auch in Deinem Gedicht so verstanden. In der heutigen Zeit steht immer mehr die Gemeinschaft auch ohne Ehe im Vordergrund. Oft wird erst nach dem zweiten Kind geheiratet. Die persönlich diesbezüglichen Erfahrungen liegen aber sicher an der Wertung der gewünschten Person (gutes Aussehen, Status, Einkommen, Sicherheit, Vermögen, Bildung), mit deren offizieller Gemeinschaft man sich eigene Vorteile verspricht. Dies erschwert erheblich eine echte Liebesbeziehung.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (24.04.2011 um 11:36 Uhr)
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