Begleiter


Am Himmel scheint ein heller, voller Mond;
der Tag geht schlafen, jetzt erwacht die Nacht.
Geheime Wege führen durch den Wald,
er zeigt mir seine Schönheit, die Magie
des Unbekannten lädt mich ein zum Tanz.
Ich lass mich leiten, folge meinem Stern.

Ein Glitzerlicht verströmt mein kleiner Stern,
wie groß und stark dagegen wirkt der Mond,
beherrscht mit Macht die Frühlingsnacht.
Auf meinen Wegen hier im Zauberwald
vertreibt er mir die Ängste und Magie
erfüllt mich tief, verlockt zum Freudentanz.

Im Rhythmus der Natur im Lebenstanz
zu schweben, wunderbar. Mein Freund, der Stern
begleitet mich, er funkelt, lacht zum Mond
und sagt: Du krönst dich selbst zum König Nacht,
wirfst silberhelles Leuchten auf den Wald,
doch mir gehört das Lachen der Magie.

Sie lacht in meiner Seele ... Die Magie
des Augenblicks ist wie Musik zum Tanz,
die meine Füße lenkt. Mein treuer Stern
führt mich zu neuen Orten, die kein Mond
erreichen kann. Ein Raunen in der Nacht
verspricht mir Leben: Sommer wohnt im Wald!

Es riecht nach Herbst im warmen Heimatwald,
ich hör den Puls des Daseins, Herzmagie
und Melodie des Glücks. Im Schattentanz:
Komm, singe Lieder, mein Begleiterstern!
Warum verdunkelt sich dabei der Mond?
Woher die grauen Wolken dieser Nacht?

Umhüllt von schwarzem Tuch versinkt die Nacht
in Finsternis, ein Schrei durchdringt den Wald
mit hohlem Klang, ein Eulenruf: Magie,
sie schwindet, höre zuuu! Hab Acht, der Tanz
der Toten will beginnen! Duuu! - Mein Stern,
ich kann dich nicht mehr sehen, selbst der Mond

ist fort. Kein Mondlicht mehr, die Winternacht
durchdringt den Wald. Sie greift nach mir, Magie
erlischt ... im Todestanz ... da ist ... mein Stern!




(Angeblich ist das die "leichtere" Variante. Meine Meinung: Japs.)