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  1. #1
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    Ergebnisse des Wettbewerbes 2011

    Hallo!

    Wir präsentieren die Ergebnisse des Wettbewerbs 2011 in den Bewerben Prosa und Japanische Formen. Aufgrund unerwarteter Verzögerungen im Bereich Lyrik ist dort bislang keine Entscheidung gefällt worden. Jamzee und mir als Verwalter von Japanische Formen und Prosa liegen momentan auch keine Informationen vor, ob und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

    Wir bitten dahingehend um Verständnis und um Geduld und entschuldigen uns für diese Unannehmlichkeiten.

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Wir gratulieren den Siegern aus Japanische Formen und Prosa und hoffen, dass auch den anderen Teilnehmern der Wettbewerb Freude bereitet hat.


    LG und Gratulation an die Teilnehmer,
    Jamzee, Jazemel und maXces
    im Auftrag der Moderation und der WBL



    .
    .
    .



    Auswertung:

    1. Japanische Formen:



    Wir gratulieren Horstgosse recht herzlich. Glückwunsch!

    2. Prosa:

    Wir gratulieren circus recht herzlich. Gratulation!
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
    Geändert von MisterNightFury (07.07.2011 um 17:12 Uhr)

  2. #2
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    Von mir ein Dankeschön an alle, die an der Auswertung beteiligt waren und ihre Freizeit geopfert haben ... und natürlich den

    Gewinnern

    Circus und Horst

    Gratulation!!!

  3. #3
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    Danke an alle, die beim Wettbewerb mitgeholfen haben.

    Herzlichen Glückwunsch an circus bei Prosa (auch wenn ich gerne wüßte, wer mir den einen Punkt gemopst hat ) !.

    Die Sache mit Lyrik klingt ja nach Deinen Worten hier ein bißchen so, als habe es einen privaten Zwischenfall oder Ähnliches bei einem Juror gegeben. Falls es so ist: Alle Hoffnungen zu ihm / zu ihr.

    Falls es etwas Profaneres wie Arbeitsüberlastung oder Unerreichbarkeit des Jurors ist: Kann man dann nicht einen Ersatzjuror bestimmen? Kann ja nicht so schwer sein. Zur Not sieht eben diese eine neue Person noch einmal alle vom anderen bewerteten Gedichte an (mehr als 20 werden es wohl nach den Zahlen bei Prosa und den Japanischen nicht sein). Kann man den Teilnehmern, die das wünschen, wenigstens per PN einen Zwischenstand mitteilen oder Ähnliches?

    Und noch: Kann man bei den bisher entschiedenen Kategorien die Einzelwertungen der jeweiligen Juroren erfahren (auch gerne per PN)? Würde mich schon interessieren, wie sich das ausgeformt hat.

    Liebe Grüße

    Wegesanfang

  4. #4
    Hallo anomalie,

    ich habe zu jedem Werk eine kleine Bewertung für mich schriftlich festgehalten - so auch zu Deinem. Ich stell sie Dir mal ein, auf dass Du weiter in Deinem Lamento vergehen kannst; vielleicht ist das der Dir beschiedene Weg: Nicht gekrönte Genialität, sondern Verkörperung all dessen, was quer bedeuten mag, *schmunzel* Zerfetzte mein Unverständnis.

    Gruß
    Nina

    Beitrag #2, Die Vision

    Ich trug ein Bild, tief,
    wie ein Segel ohne Boot!
    Rief Leben mich? Tod.


    Wenngleich mir hier das Bild „wie ein Segel ohne Boot“ sehr für die Zeilen einnimmt, empfinde ich den Gesamteindruck als unstimmig. Die Verdichtung scheint mir nicht gelungen umgesetzt.
    „Ich trug ein Bild (in mir)“ wäre das, was hier gemeint ist, aufgrund der Elision verkommt es zu einem körperlichen Tragevorgang, was den Leser erst einmal stocken lässt. Der Nachsatz „tief“ wird trennend zur nächsten Zeile eingeschoben. Gemeint ist – so ich mich nicht irre: „ich trug tief in mir ein Bild“, die Auslassung sorgt dafür, dass dies „tief“ auf einen gedachten Zusammenhang angewiesen ist.
    Aufgrund der Stellung dieses „tief“ am Zeilenende bezieht das folgende „wie“ sich nun auf „tief“, drückt quasi aus: „so tief wie ein Segel ohne Boot“. Gemeint ist aber wohl, dass das Bild wie dieses bootlose Segel sei, nur steht das da halt nicht mehr.
    Die letzte Zeile wirft mich dann gänzlich raus – den Sinn kann ich in der hier verfassten Verknappung kaum noch erahnen; einen wirklichen Zusammenhang hingegen leite ich auch mit Mühe nicht ab. Ein Segel, das sein Boot verloren hat, mag hier dem Tod gleichgesetzt sein wollen, während das Tragen des Bildes die Bewahrung eines Rests von Leben bedeuten mag? Ist das nachgestellte „Tod“ auf die Frage nach dem Leben als Verneinung desselben gemeint? Vielleicht hätte ein engerer inhaltlicher Bezug zu einem der Wettbewerbsbilder mir weitergeholfen. Aufgrund der weitergeleiteten Nachricht kann ich aber nicht ermitteln, zu welchem Bild dies Gedicht eingereicht wurde und die textliche Bildwahl führt nun auch zu keinem direkten Bezug. Ich tendiere dazu, es als Beitrag zum zweiten Bild zu interpretieren; das Bild, dass das lyr.Ich tief in sich vergraben hat mag der verschwommene Blütenhintergrund sein, während die klare Mauerdarstellung die Abgrenzung zum Lebendigen in das Gedicht als Tod eingeflossen ist. Leider verbleibe ich hier in Spekulation.
    Formal habe ich den Aufbau mit 5 – 7 – 5 und müsste es aufgrund des menschlich emotionalen Moments als Senryû einordnen. Allerdings befremdet mich die „Verhackstückung“ des Textes mittels der Satzzeichen – insbesondere ein Ausrufungszeichen würde ich bei dem Versuch eines Senryû aussparen, meine aber auch, das Fragezeichen der Form eigentlich widersprechen; weiterführende Gedanken soll der Leser anhand des Textes allein entwickeln, während beide Satzzeichen ihn in bestimmte Richtungen drängen.
    Punkte: 1 handwerkliche Verarbeitung = 5 / 30
    2 künstlerische Verarbeitung des Themas = 5 / 30
    3 Kongruenz von Inhalt und Form = 5 / 30
    4 Gesamteindruck = 3 / 10
    Summe 18
    .
    .

    "gesammelte Empfehlungen" von linespur
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    Jean Paul Sartre

  5. #5
    Jazemel Guest
    Weia, nun ist die Katze aus dem Sack.
    Was bleibt? Vertuschung? Unmöglich, es würde doch etwas hängen bleiben. Also gibt es nur schonungslose Offenlegung:

    Wir öffnen die Büchse und gestehen:

    Im Auftrag des Entenhauseners Geheimdienst und in enger Zusammenarbeit mit den Geheimdienst des Vatikans, des CIA, des Sercret Service, des BND, des MI5, des Mossad und des FBI, wurde der Wettbewerb nach mehreren konspirativen Treffen, unter der Leitung von Dagobert Duck, gestartet.
    Das Ziel: die weltweite Diskreditierung anamolies (neben Gundel Gaukelei und Hein Blöd)
    Der Grund: Vermeidung der Heiligsprechung und Aberkennung des Genistatus

    Vorgehen:

    Die verdeckte Operation (Codename Wordfish) wurde sorgsam, von Beginn an geplant und fand ihren Höhepunkt im Wettbewerb.

    -Am Tag der Geburt wurde die NASA aktiv (Leitung Daniel Düsentrieb).
    Der neue Stern am Himmel wurde verdeckt, gesprengt und die Brocken in den geheimen Kammern des Vatikans gelagert.

    -Das MI5 nahm die Drei Weisen aus dem Morgenland (Tick, Trick und Track) in gewahrsam (Ort des Verbleibs: Area51).

    -Dem Engel der Verkündung (Inge Meisel) wurden die Flügel gestutzt (Verbleib, Hühnerhof von Oma Duck).

    -Um die Bevölkerung abzulenken, wurden tausende Ereignisse in Gang gesetzt. Schildkrötenregen, extra gezüchtete Glühwurmmutationen ( durch Zufuhr von Chili con carne aufgebläht) inzenierten Ufoerscheinungen, präkere Szenen in der Lindenstraße, mit Bleichmittel versetzte Reinigungslotion im Bad von Michael Jackson und die Einführung der Intimrasur, sind nur einige davon.

    Weitere Weisung nach dem Wettbewerb: Dan Brown verschwinden lassen um so für die Vermeidung eines Enthüllungsromans zu sorgen.

    Soweit die schonungslosen Fakten. Einzig, die hinter den Tarnnamen HorstGrosse, circus ect., agierenden Reinkarnationen von König Herodes, Pontius Pilatus ect. bleiben weiterhin unter Verschuss.

    Bericht Ende.
    Geändert von Jazemel (07.07.2011 um 09:52 Uhr)

  6. #6
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    Sorry anamolie, aber wo ist dein Problem? Du wurdest zweimal Letzte, aber findest es nicht wert, auf linespurs Posting zu antworten? Ich kann du nur sagen, dass du einmal die beste Bewertung erhalten hast, einmal die schlechteste. Ich weiß ja nicht, ob Göttliche wie du mit Mathematik vertraut sind: Falls nicht, google einfach mal 'Mittelwert', dann weißt du auch, wie dadurch ein schlechtes Ergebnis zusammenkommt.

    Aber wenn es einfacher für dich ist, zu behaupten, wir wären die Bösen, dann tu es. Einzusehen, dass die Beiträge der Jury nicht so gut gefallen haben, wäre für ein gottesgleiches Wesen ja unmöglich. Es sind immer die anderen.

    Aber ja, du hast Recht. Die Jury waren die Panzerknacker und wir haben ihnen gesagt, dass sie, wenn sie anamolie möglichst den letzten Platz geben, möglicherweise in Dagoberts Geldspeicher dürfen. Wir haben sie dann übrigens in unser Geheimversteck (wo auch Dan Brown ist) gebracht, weil sie einfach zu viel wussten. Dies wurde von unserem Strohmann Kater Karlo eingefädelt (ein sehr talentierter Burschen, auch wenn er nicht der Hellste ist). Wir dürfen aber auch nicht die Rolle der Illuminaten bei der Verschwörung vergessen, aber ... psst ... darüber darf ich nichts sagen. ... Höre ich da schon Kater Karlo kommen ... Nein, nein ... Ich will nicht auch ins geheime Geheimversteckt (das total geheim ist!) ...

    Übrigens würde ich dir empfehlen, nicht allzu sehr mit Unterstellungen um dich zu werfen. Auch für göttlich geniale Wesen gelten die Grundregeln, und die sind bei so etwas sehr eindeutig.


    ___________________________________

    Wichtige Mitteilung an die Teilnehmer:
    Bezüglich der Anfrage von Wegesanfang

    Die Einzelergebnisse im Detail sind ab sofort für den Bereich Prosa für die Teilnehmer zugänglich. Bitte schickt eine PN oder Email (an die ihr auch die Texte geschickt habt) an mich, falls ihr detailliertere Informationen wollt.

    Nochmals danke für eure Teilnahme!

    Bitte beachet aber, dass ich mich ab morgen auf Urlaub befinde. Sollten dringendere Anfragen vorliegen, wendet euch bitte an meine Kollegen.

    LG,
    maXces
    i.A.d.M.
    Geändert von MisterNightFury (07.07.2011 um 09:48 Uhr)

  7. #7
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    Hallo anomalie,

    ich möchte nur auf einen deiner Punkte eingehen:
    Die teilnehmenden Gedichte wurde (zumindest im Bereich Lyrik, für den ich einzig und allein sprechen kann) vollkommen anonymisiert weitergegeben. Ich hatte keine Chance herauszufinden, wessen Gedicht mir vorliegt. Und ich gehe davon aus, dass dies auch in den anderen Wettbewerbsteilen so geschehen ist.

    @maXes

    Ich habe da so eine Theorie, wo das Geheimversteck ist. Entweder in Guantanamo oder in Dänemark. Ist vielleicht wieder so weit, für die eine Scheibe Brot mit dem Schluck Wasser für die politischen Gefangenen, das ihnen einmal im Monat zusteht...


    Bitte schickt eine PN oder Email (an die ihr auch die Texte geschickt habt) an mich, falls ihr detailliertere Informationen wollt.
    Läuft das Anonym ab? Also die Einzelkritiken. Denn sonst könnte ich mir vorstellen, dass es zu Drucksituationen kommt, wenn man merkt, das Gedicht könnte dem Stil nach von z.B. maXes sein, der zerreist mir wieder drei Gedichte, wenn ich ihm wenig Punkte gebe. Da rechne ich lieber mal fünf Punkte drauf, dann bin ich auf der sicheren Seite.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    LG Nachteule
    Meine Sydnatur:
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    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
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    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  8. #8
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    Die Anonymität ist eine Sache, die ich noch nicht bedacht hatte. Ich werde das intern ansprechen. Aber du hast recht.

  9. #9
    Schau, wenn Du jeglicher Argumentation nicht mehr zugänglich bist, taugt ein Gespräch mit Dir nicht weit; hoch lebe der Monolog?!? Zu Deinem Monolog aber doch noch eine Anmerkung:

    Wenn Du weisst, dass Satzzeichen in der Gedichtform nicht taugen und welche setzt, um das Gedicht nicht Dir zugeschrieben zu wissen, so solltest Du nicht gekränkt sein, wenn man Dir eben dieses ankreidet. Dem lieben Satchmo - dessen Werk ich besser wertete, als der Durchschnitt es wohl tat, so die Platzierung nicht auch noch lügt - dem zog ich Punkte ab für die ausufernde Überschrift; denn so schön diese ist, so sehr trägt sie dazu bei, das Silbenschema zu brechen, übervorteilt die Knappheit der Form. Brüche mit Hergebrachten halte ich nicht prinzipiell für schlecht, wenn ich aber unter dem Gesichtspunkt "japanische Formen" zu werten habe, dann werte ich eben die Erfüllung derselben und komme anhand dessen ggf. zu Negativergebnissen.

    Tja, mag sein, dass Du schillerst, aber Du verschillerst Dich derzeit und der einzige, der darunter zu leiden haben wird, wirst immer nur Du sein. Was aber auch immer Du noch von Dir geben willst, stell es ruhig her, doch meine Aufgabe ist beendet. Ich hatte zu werten, ich habe gewertet und ich habe dabei schlicht meinen eigenen Horizont sprechen lassen; nicht Deinen, nicht den von Jesus und nicht den eines blindfischigen Effektes, irgendjemandem zu gefallen. Ich gefalle nicht, aber ich bin *zwinker*
    .
    .

    "gesammelte Empfehlungen" von linespur
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    Jean Paul Sartre

  10. #10
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    Die Anonymität ist eine Sache, die ich noch nicht bedacht hatte. Ich werde das intern ansprechen. Aber du hast recht.
    Hallo maXces,

    das sehe ich nicht so. Wer eine Wertung abgibt, muss dazu stehen. Und wenn sich aus dem Stil eines Gedichts ergibt, wer das vielleicht geschrieben haben könnte, beeinflusst diese Erkenntnis schon aus anderen Gründen (Sympathie, Abneigung) die Bewertung sicher wesentlich stärker als aus Angst vor bösen Kommis in den Fäden.

    Ich denke, dass hier das Interesse der Teilnehmer an einer schonungslosen und brutalstmöglichen Offenlegung, um dann die Juroren für Jahre zu stalken, höher einzuschätzen ist als der Schutz der Juroren vor ungerechtfertigter Verfolgung und gnadenloser Schlechterbewertung.

    Politisch korrekte Grüße

    Wegesanfang

  11. #11
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    Wie wir die Bewertungen jetzt genau einstellen, diskutieren wir noch. Ich kann das Interesse verstehen, dass man wissen will, wer wie bewertet hat, ich verstehe aber auch die eventuellen Bedenken der unabhängigen Jury.

    Wichtige Mitteilung zum Endstand Prosa:

    Wegesanfang erhält aufgrund eines Misverständnisses zwischen mir uns Jazemel bezüglich der Bewertung (die Zahlen haben da zwei Interpretationen zugelassen) einen halben Punkt zusätzlich. Damit steht er bei 77 Punkten (Platz 2). Dies ändert zwar nichts an der Reihenfolge, aber aufgrund der Nähe zu circus war es mir noch wichtig, das jetzt richtig zu stellen.

    Ich gratuliere auch dir, Wegesanfang, zu deiner Leistung.

  12. #12
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    Hallo Wegesanfang,

    ich bin nun mal der Meinung, es kann dir schnurzpiepegal egal sein, von wem du deine Punkte in welchen Bereichen bekommen hast. Interessant muss für dich nur sein, wo du wie viele Punkte bekommen hast und evtl. wie sie sich zusammensetzten. Wenn du in einer Kategorie nur 20 von 30 Punkten bekommen hast, stellt sich dir Frage, ob du jetzt einmal 1 Punkt und von den anderen 30 Punkte bekommen hast, damit du abschätzten kannst, ob es sich evtl. um eine Einzelperson handelt oder ob du dich in diesem Bereich verbessern musst, weil es eben von jedem in etwa 20 Punkte gab. Und ob der eine Punkt jetzt von der Nachteule kam oder sonstwem ist völlig egal, da es nichts zur Sache tut. Selbst wenn man die Beeinflussung mal außer betracht lässt, gibt es immer noch die Möglichkeit der Hetzjagd auf die Juroren. Ich weiß nicht, wie viele Bewerber es gab, aber es ist m. E. keine Selbstverständlichkeit, sich als Juror freiwillig zu melden. Darum muss man sie von jeder Art von Repressalien schützen. Es darf nicht so passieren, dass der Juror schaden durch seine freiwillige Leistung erleidet. Ich werde mich jetzt nicht aus der Jury zurückziehen, wenn (auch?) die Ergebnisse der Lyrik namentlich veröffentlicht werden, aber ich bin der Meinung, es ist für den Teilnehmer unerheblich, wer wie bewertet hat, der einzige Nutzten, den ich für den Teilnehmer sehen kann, ist der, die einzelnen Bewertungen zu sehen. Hat er einen einzelne, schlechte Bewertung, so kann er öffentlich Fragen, ob der Juror sich denn dazu äußern möchte oder nicht.

    Ich weiß keinen Wettbewerb, bei dem die Jurymeinungen namentlich veröffentlicht werden. Bei den Oscars wird sogar nur der Gewinner genannt, wie die anderen Nominierten abschnitten wird nicht mal bekanntgegeben. Ich weiß nicht einmal, wer da in der Jury sitzt... Und frage mich auch, was mich das zu interessieren hat...

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
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  13. #13
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    Hallo Nachteule,

    ich sehe, dass Dich das Thema ja doch beschäftigt (siehe "schnurzpiepegal" ). Ich hatte eher gedacht, den Juroren wäre es ziemlich egal, ob das jemand weiß. Aber wenn das wirklich einigen Leuten Probleme bereitet, dann soll man die Juroren fragen, ob es ihnen recht ist, und wenn nur einer sagt, dass das nicht der Fall ist, dann wird es eben nicht gemacht (sonst könnte man ja leicht ableiten, wer der anonymisierte ist).

    Mein Interesse dabei war, dass ich von den verschiedenen Juroren jeweils durch ihre Arbeit im Forum ein unterschiedliches Bild erhalten habe und eine zum Teil differenzierte Meinung über ihre Werke und Leistungen auf verschiedenen Gebieten. Deshalb hätte ich eben gerne abgeschätzt, wer jetzt nun wo wieviel gegeben hat, um das zu gewichten. So eine Bewertung ist ja auch eine Art Kommunikation.

    Aber es soll natürlich keiner gezwungen werden, sich hier zu zeigen. Dann eben nicht.

    Nur leicht hetzende Grüße,

    Wegesanfang

  14. #14
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    Zitat Zitat von Nachteule Beitrag anzeigen
    Ich weiß keinen Wettbewerb, bei dem die Jurymeinungen namentlich veröffentlicht werden. Bei den Oscars wird sogar nur der Gewinner genannt, wie die anderen Nominierten abschnitten wird nicht mal bekanntgegeben. Ich weiß nicht einmal, wer da in der Jury sitzt... Und frage mich auch, was mich das zu interessieren hat...
    Hallo Nachteule

    Da ich einmal an einem Wettbewerb teilgenommen habe, werde ich dir kurz sagen, warum ich an diesem hier nicht teilgenommen habe. Erstens wurden die zu bewertenden Gedichte erst nummeriert veröffentlicht, als eine Mindestzahl (ungefähr 300 Teilnehmer) von Autoren ihre Gedichte eingeschickt hatten. Ich nehme nie an Wettbewerben Teil, aber mir fiel zufällig etwas zum Thema ein und ich bekam den 6. Platz. Hier habe ich nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Photos beschreiben? Vielleicht habe ich das falsch verstanden, aber ein Haiku nach Photovorlage zu schreiben, ist für mich unmöglich Ding.

    Alle Gedichte wurden veröffentlicht und zur Wahl freigestellt. Jeder (User des Forums) konnte drei Stimmen abgeben und das von mir gewählte Gedicht bekam auch den 1. Preis, das 2. den 5., das dritte wurde schlechter als meins bewertet, damit war ich auch nicht unbedingt einverstanden. Ich weiß nicht mehr, bis zu welchem Platz die Siegergedichte + Punktebewertung veröffentlicht wurden, aber den "Verlierern" (also der Majorität) wurde nur für die Teilnahme gedankt, niemand durch einen letzten Platz beschämt, und jedem Teilnehmer stand es frei, seine Identität nach der "Siegerehrung" preiszugeben und sein Gedicht einzustellen, ansonsten hatten nur Nummern gewonnen oder verloren.

    LG Farbkreis

  15. #15
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    Hallo Wegesanfang,

    Mein Interesse dabei war, dass ich von den verschiedenen Juroren jeweils durch ihre Arbeit im Forum ein unterschiedliches Bild erhalten habe und eine zum Teil differenzierte Meinung über ihre Werke und Leistungen auf verschiedenen Gebieten. Deshalb hätte ich eben gerne abgeschätzt, wer jetzt nun wo wieviel gegeben hat, um das zu gewichten. So eine Bewertung ist ja auch eine Art Kommunikation.
    Du wirst da ja ungefähr vergleichen können, was welcher Juror sonst so wertet und dir dann die eigenen Gedanken dazu machen.
    Ich habe keine Probleme damit, meine Meinung feilzubieten (siehe 580 Beiträge), aber in einem Wettbewerb geht es ja um mehr als die Meinung (siehe Oben). Da kann die "falsche" Meinung des Jurors schlimmer sein als eine andere Meinung in einem Faden. Findest du nicht?

    Nur leicht hetzende Grüße,


    Auch ein Hallo an Farbkreis!
    Da ich einmal an einem Wettbewerb teilgenommen habe, werde ich dir kurz sagen, warum ich an diesem hier nicht teilgenommen habe. Erstens wurden die zu bewertenden Gedichte erst nummeriert veröffentlicht, als eine Mindestzahl (ungefähr 300 Teilnehmer) von Autoren ihre Gedichte eingeschickt hatten. Ich nehme nie an Wettbewerben Teil, aber mir fiel zufällig etwas zum Thema ein und ich bekam den 6. Platz. Hier habe ich nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Photos beschreiben? Vielleicht habe ich das falsch verstanden, aber ein Haiku nach Photovorlage zu schreiben, ist für mich unmöglich Ding.
    Ich kläre dich mal auf, wie es hier läuft: man schickt sein Gedicht ein und wenn nichts passiert, dann wird das nach einem Monat Bewerbungsfrist, anonymisiert zu den Juroren geschickt, die das dann einen Monat lang bewerten können.
    Was bei dem Gedicht verlangt wird ist wahrscheinlich Jurorenbedingt, aber von mir kann ich sagen, dass die vier Wortvorlagen nur im Zusammenhang zu dem Gedicht stehen müssen und die Fotos... Da reicht dann auch ein Bezug dazu, die Brücke muss m.E. nicht beschrieben werden.
    Ein Haiku ist ja eigentlich so gedacht, dass man in die Natur geht und sie in kurzen Worten beschreibt, also wäre das Bild sogar ein Vorteil. Aber wenn du das nicht kannst, kannst du ja versuchen entweder ein anders Thema zu wählen oder eine andere Rubrik zu wählen.

    Alle Gedichte wurden veröffentlicht und zur Wahl freigestellt. Jeder (User des Forums) konnte drei Stimmen abgeben und das von mir gewählte Gedicht bekam auch den 1. Preis, das 2. den 5., das dritte wurde schlechter als meins bewertet, damit war ich auch nicht unbedingt einverstanden. Ich weiß nicht mehr, bis zu welchem Platz die Siegergedichte + Punktebewertung veröffentlicht wurden, aber den "Verlierern" (also der Majorität) wurde nur für die Teilnahme gedankt, niemand durch einen letzten Platz beschämt, und jedem Teilnehmer stand es frei, seine Identität nach der "Siegerehrung" preiszugeben und sein Gedicht einzustellen, ansonsten hatten nur Nummern gewonnen oder verloren.
    Wie es hier abläuft ist weißt du ja jetzt.

    Du musst natürlich nicht mitmachen. Ich wollte nur mal alle Unklarheiten beseitigen.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem euch beiden
    Nachteule
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    (Der Buchstabe)
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