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  1. #1
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    Nun mach schon

    *** **** *****
    Worauf wartest du – mon loup
    Spring nur zu – zu mir ins Bett
    Mach – nun mach – nun mach es doch
    Schon mich nicht – mon chat matou
    Sei nicht zaghaft – sei nicht nett
    Kam ich schon – so kommst du noch
    Schaft und Degen oder Speer
    Welch ein Segen – komm jetzt her

    Auf und ab und hin und her
    Hü und hot – und hopp krack bum
    Yes mein Schatz – ich dreh mich um
    O Trésor el Matador
    Seul amour e con amor


    *

  2. #2
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    miau..

    das klingt mal nicht nach "hello kitty".

    am morgen danach das laken zu wechseln, dein text beschreibt ganz gut das gefühl, in dieses gewickelt ein paar katzen in die trommel zu stecken.

    con carne..


    liebe grüße
    sie haben da was am mund.

  3. #3
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    ich finde das gedicht leider nicht erotisch. obwohl die aussage nicht nett sein will, sind es die verse irgendwie doch...
    es "knistert" zu wenig, als dass ich es wahrhaft erotisch fände.
    es liest sich eben so dahin. könnte auch beschreiben wie 2 menschlein ein IKEA regal über dem bett aufhängen und sich dabei tierisch ärgern und fluchen :P
    liebe grüße
    wortwuchs
    _____
    zitat caspar: "der sinn des lebens ist leben. das wars."
    ohne den leser ist der schreiber nichts wert.

  4. #4
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    @holunder

    Zitat Zitat von holunder Beitrag anzeigen
    miau..

    das klingt mal nicht nach "hello kitty".

    am morgen danach das laken zu wechseln, dein text beschreibt ganz gut das gefühl, in dieses gewickelt ein paar katzen in die trommel zu stecken.

    con carne..


    liebe grüße

    "Chat" hat in der Erotik keine Beziehung zur Katze, es ist ein französiches Wort, das die weibliche ???, ich weiß nicht, welches deutsche Wort dafür steht, es ist nicht vulgär. Un "chat matou", wie "gros loup" ( scha matu – gro lu) wären dann die Metapher für die Männlichkeit.

    Con animo

    Vielen Dank für dein "miau".

    Liebe grüße
    Farbkreis
    ***

    @wortwuchs

    Zitat Zitat von Wortwuchs Beitrag anzeigen
    ich finde das gedicht leider nicht erotisch. obwohl die aussage nicht nett sein will, sind es die verse irgendwie doch...
    es "knistert" zu wenig, als dass ich es wahrhaft erotisch fände.
    es liest sich eben so dahin. könnte auch beschreiben wie 2 menschlein ein IKEA regal über dem bett aufhängen und sich dabei tierisch ärgern und fluchen :P

    Warum "leider"? Nein, es knistert nicht mehr, es macht "krack bum". Die beiden Strophen haben einen Zeilenabstand. Weißt du, was "con" heißt? Man muß es erotisch lesen, natürlich habe ich es nach meinem persönlichen weiblichen Empfinden geschrieben, es hat eine Frauenstimme.

    Die Verbindung der beiden Strophen besteht durch die nicht unterbrochenen sich reimenden Zeilen:

    Schaft und Degen oder Speer
    Auf und ab und hin und her


    Auf das Wort "Bett" würde ich mich hier nicht stützen., und:

    O Trésor el Matador
    Seul amour e con amor


    Or – Gold, d’or – golden; con fuoco. Danke für dein Dahinlesen.

    LG Farbkreis

  5. #5
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    liebe farbkreis,

    ich meinte auch nicht tatsächlich die katze..
    und erotisch gibt es sicherlich einen bezug zwischen körperteil und der sinnlichkeit dieses tieres, der sinnlichkeit des liebesspiels an sich, stelle ich mir vor..
    im deutschen gibt es da ja eine ähnliche parallele, die einen typischen namen für eine katze auf das körperteil bezieht, und weit davon entfernt ist, sinnlichlkeit zu erzeugen.

    ich mag das tempo des textes.


    liebe grüße!
    sie haben da was am mund.

  6. #6
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    Lieber holunder

    Zitat Zitat von holunder Beitrag anzeigen
    ich meinte auch nicht tatsächlich die katze..
    und erotisch gibt es sicherlich einen bezug zwischen körperteil und der sinnlichkeit dieses tieres, der sinnlichkeit des liebesspiels an sich, stelle ich mir vor..
    im deutschen gibt es da ja eine ähnliche parallele, die einen typischen namen für eine katze auf das körperteil bezieht, und weit davon entfernt ist, sinnlichlkeit zu erzeugen.

    ich mag das tempo des textes.
    Wenn man nüchtern darüber nachdenkt, ist ein "chat matou" ein Kater, also die Folge der Trunkenheit. Da denkt man auch weder an das Tier noch an das Fell. Manche "Metapher" haben sich m.M.n. so eingebürgert, daß die eigentliche Bedeutung der Ausdrücke nicht mehr in Betracht gezogen wird. Ich spreche dem Tier keine Sinnlichkeit ab, finde jedoch jeden Vergleich mit der menschlichen höchst unerotisch, wenn nicht gar abstoßend. Man bedenke: Die Katze ist Karnivor, bevorzugt Mäuse... Ich möchte die Liebe auch nicht mit dem Wort "Spiel" verbinden, "Liebesspiel" wird oft genauso unüberlegt dahergesagt wie tierische Sinnlichkeitsvergleiche. Eigentlich ist die sexuelle Vereinigung das Absolute, deshalb Sprachlose?

    Freut mich, daß dir das Tempo gefällt.

    Liebe Grüße
    Farbkreis

  7. #7
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    liebe farbkreis,

    so ganz kann ich deinem text nach deinem letzten kommentar nicht mehr folgen. der "chat matou" hat in deinem gedicht doch eine sinnliche bedeutung, und im vers vorher ist es sogar der wolf, und zwischen den eigenschaften, denen man diesen tieren allgemein zuspricht, läd sich für mich auf das sexuelle begehren übertragen, da auch die erotische spannung auf:
    der begehrte möge zärtlich wie ein kater, dann wild wie ein wolf sein. sehr knapp gesagt.
    Das ein kater tatsächlich mäuse frißt, das hat dann doch mit der erotischen vorstellung des katers in diesem sinnzusammenhang nichts zu tun, der wolf würde soagar den kater fressen!
    Auch klingt der text sehr verspielt, und er endet mit "con amour", liebesspiel lag da für mich recht nahe.
    Die ernsthaftigkeit, in einer sexuellen vereinigung das absolute zu sehen, wie du sagst, welche vielleicht sogar sprachlos ist oder macht, das ist ein interessanter gedanke, aber in dem text finde ich diesen nun gerade nicht wieder.


    etwas ernüchtert, etwas verkatert also, und ratlos wie ein ochse
    sie haben da was am mund.

  8. #8
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    Lieber holunder

    Zitat Zitat von holunder Beitrag anzeigen
    so ganz kann ich deinem text nach deinem letzten kommentar nicht mehr folgen. der "chat matou" hat in deinem gedicht doch eine sinnliche bedeutung, und im vers vorher ist es sogar der wolf, und zwischen den eigenschaften, denen man diesen tieren allgemein zuspricht, läd sich für mich auf das sexuelle begehren übertragen, da auch die erotische spannung auf:
    der begehrte möge zärtlich wie ein kater, dann wild wie ein wolf sein. sehr knapp gesagt.
    Das ein kater tatsächlich mäuse frißt, das hat dann doch mit der erotischen vorstellung des katers in diesem sinnzusammenhang nichts zu tun, der wolf würde soagar den kater fressen!
    Auch klingt der text sehr verspielt, und er endet mit "con amour", liebesspiel lag da für mich recht nahe.
    Die ernsthaftigkeit, in einer sexuellen vereinigung das absolute zu sehen, wie du sagst, welche vielleicht sogar sprachlos ist oder macht, das ist ein interessanter gedanke, aber in dem text finde ich diesen nun gerade nicht wieder.


    etwas ernüchtert, etwas verkatert also, und ratlos wie ein ochse
    Es sind Laute, die keine Assoziierung mehr zum Tier haben. Ich habe mich nur darauf bezogen. Wie du auch feststellst, geht, sobald man über die Wörter nachdenkt, die Erotik flöten. "Verspielt" ja, aber was im Inneren geschieht, kann man nicht in Worte fassen, wenn man es kennt, weiß man, was gemeint ist. Es ist intim, nicht vermittelbar, und somit nicht nachahmbar. Ein Gedicht deutet nur die Erotik an, läßt so viele Interpretationen zu, wie jeder darin erlesen will. Es ist absolut.

    Gegenwehr und oberflächliche Kritik wie "ein Bett von IKEA" bestätigen mir dies. Es darf nicht sein, was man nicht "erlernen" kann? Die Sprachlosigkeit bleibt eben ohne Worte. Das verspielte Wörterspiel erinnert daran, den, der sich erinnern kann. Es bleibt nun dem Leser überlassen, seine Gedanken im Text wiederzufinden, oder nicht. Das Gedicht soll nicht "aufreizend" sein, wie zum Beispiel "Telephonsex" oder "X-Filme". Es ist, da gebe ich dir recht, verspielt, überspielt die Ernsthaftigkeit, den Ochsen nehme ich dir garantiert nicht ab.

    Danke für deinen Kommentar.

    Con spirito
    Liebe Grüße
    Farbkreis

  9. #9
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    Zitat Zitat von Niwlam Beitrag anzeigen
    Hahaha "Nun mach schon". Da musste ich direkt an Sex denken, was das wohl über mich
    aussagt? Witzig, dass es im Endeffekt tatsächlich darum ging. Ich muss wohl dazusagen,
    dass ich nicht gezielt auf "Erotik" gegangen bin, sondern über "blablabla liest "Nun mach
    schon"" unter "Wer ist online" auf das Ding hier gestoßen bin.

    Lachen musste ich, immerhin. Nun mach schon krack bum mit mir!

    LG Niwlam

    *edit*
    fiel mir spontan dazu ein:

    Ab in das heiße Nass mit den Teebeuteln
    selbst wenn er stark ist, lass ihn schön durchziehen
    dann steht er bald bereit - nimm doch nen Schluck.
    Hallo Niwlam

    Ja, fröhlich soll es sein. Ob jetzt die Frau oder der Mann "krack bum" macht, rein phonetisch gesehen, darüber habe ich beim Schreiben gar nicht nachgedacht. Der Ausdruck Liebe machen wäre eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, genauso unsinnig wie der Ausdruck Starmaker. Schlaf mit mir klingt ziemlich eingeschlafen, und könnte die Frage assoziieren: Schnarchst du auch nicht? "Nun mach schon krack bum mit mir" gefällt mir als Metapher.

    Spontan: Lieber Kaffee oder liber té?

    Danke für deinen ideenreichen Kommentar.

    Lieben Gruß
    Farbkreis

    Ps.: "Nun mach schon" hat mir auch ein User bei seinen Verbesserungsvorschlägen in "Dicke" suggeriert, das hat mich zu Titel und Gedicht inspiriert.

  10. #10
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    Hallo Farbkreis,

    "Nun mach schon"- Errektionshemmer Nummer eins,
    krack bum, hier wird manchem Mann die Lanze gebrochen.
    Hü und hot, heiße Zeilen nur für die sattelfeste Matadorin
    die ihren Schatz derartig auf die Hörner nehmen will.
    Néanmoins: faire l'amour est toujours moins con
    als miteinander schlafen.

    Liebe Grüße
    Frank Reich
    Geändert von Frank Reich (03.08.2011 um 12:13 Uhr)

  11. #11
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    Nun mach schon

    Zitat Zitat von Frank Reich Beitrag anzeigen
    "Nun mach schon"- Errektionshemmer Nummer eins,
    krack bum, hier wird manchem Mann die Lanze gebrochen.
    Hü und hot, heiße Zeilen nur für die sattelfeste Matadorin
    die ihren Schatz derartig auf die Hörner nehmen will.
    Néanmoins: faire l'amour est toujours moins con
    als miteinander schlafen.
    Hallo Frank Reich

    Ja, "Nun mach schon", wenn man es separat, eventuell noch mit Ausrufezeichen ! versehen, liest, kann es sehr schroff und vulgär tönen. Könnte auch von einer frigiden Frau, die ihre "Pflicht" erfüllt, oder irgendwelche Vorteile ergattern will, durch: "Bist du immer noch nicht fertig?" ersetzt werden (jedenfalls habe ich davon schon gehört). Beim Schreiben dachte ich nicht daran, dein Kommentar hat es mir jetzt in Erinnerung gebracht. Also in meinem Gedicht ist der Mann der "Reiter", keine "Domina". Wie gesagt, jeder versteht es, wie er es liest, und auch hier würde ein Vorlesen eventuell den Inhalt besser verständlich machen.

    Mit deinem "Néanmoins:" bin ich nicht einverstanden. "Voulez-vous coucher avec moi, ce soir...“ ist ein Lied, "Wollen Sie heute Abend mit mir schlafen...", das in französisch durchaus charmant klingt. "faire l’amour“ geht nicht mit dem Ausdruck "moins con", es tönt haßerfüllt, das würde niemand sagen, in Verbindung mit "Liebe machen". Man würde dann vulgär: Baiser sagen, was wahrscheinlich mit fi*** übersetzt wird. Baiser heißt aber ursprünglich: Kuß, küssen. Ich habe hier französische Ausdrücke mit Deutsch melodisch, spielerisch an der Grenze der Erotik, die Vulgarität nicht zuläßt, komponiert; "con" heißt in italienisch "mit", "Matador" verstehe ich auch phonetisch: je t’adore bedeutet in etwa: ich liebe dich sehr, verehre dich (adorer). "Mât" ist der Mast eines Schiffes, aber man kann auch diesem Wort etliche Bedeutungen geben. "Matador" hat seine Herkunft aus dem spanischen matar = töten. Er tötet das Tier. Auch darin sehe ich, metaphorisch betrachtet, nichts Negatives.

    Matador: > Celui qui, dans les courses de taureaux, a reçu l’alternative (investiture solennelle) et qui est chargé de tuer l’animal. < (Larousse)

    Danke für deine Kritik, es ist interessant, wie verschieden man die Wörter verstehen kann. Sie haben auch tatsächlich verschiedene Bedeutungen, aber ich hoffe, dir ein wenig näher gebracht zu haben, was ich im Gedicht ausdrücken möchte.

    Lieben Gruß
    Farbkreis

  12. #12
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    Liebe Farbkreis,

    wie Du glaube ich, dass Gedichte dort wirken, wo Sprache „nicht in Worte“ fassen kann, denn in Gedichten wird zwischen den Zeilen mehr gesagt als auf ihnen.

    Deines hier ist wirklich eher ein Tempo- und Klangereignis als eine Beschreibung, die französischen und anderen Einsprengsel verstärken das, und man muss ihren Bedeutungen nicht mehr nachgehen, als Holunder es sehr treffend getan hat, es sind eher Koseworte als Zoologismen, weitergehender Interpretationen (z.B. Deine geistreiche zu „Matador“) bedarf es da nicht, aber dass viele Assoziationen mitschwingen können, macht ein Gedicht natürlich reicher.

    Pickt man einzelne Elemente heraus, wie Frank Reich es getan hat, könnte es tatsächlich an männliche Versagensängste rühren. So „schroff und vulgär“, dass dieser Eindruck aufkommt, kann dieses sinnlich- fröhliche Gedicht jedoch gar nicht laut gelesen werden.

    Eine sehr schöne Balance, die Erotik wird nicht beschrieben, sondern ereignet sich

    Michael

  13. #13
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    Nun mach schon

    Zitat Zitat von Michael Domas Beitrag anzeigen
    Liebe Farbkreis,

    wie Du glaube ich, dass Gedichte dort wirken, wo Sprache „nicht in Worte“ fassen kann, denn in Gedichten wird zwischen den Zeilen mehr gesagt als auf ihnen.

    Deines hier ist wirklich eher ein Tempo- und Klangereignis als eine Beschreibung, die französischen und anderen Einsprengsel verstärken das, und man muss ihren Bedeutungen nicht mehr nachgehen, als Holunder es sehr treffend getan hat, es sind eher Koseworte als Zoologismen, weitergehender Interpretationen (z.B. Deine geistreiche zu „Matador“) bedarf es da nicht, aber dass viele Assoziationen mitschwingen können, macht ein Gedicht natürlich reicher.

    Pickt man einzelne Elemente heraus, wie Frank Reich es getan hat, könnte es tatsächlich an männliche Versagensängste rühren. So „schroff und vulgär“, dass dieser Eindruck aufkommt, kann dieses sinnlich- fröhliche Gedicht jedoch gar nicht laut gelesen werden.

    Eine sehr schöne Balance, die Erotik wird nicht beschrieben, sondern ereignet sich

    Michael
    Lieber Michael Domas

    Ein Gedicht sollte als Ganzes gelesen werden, das denke ich auch. Der Ausdruck "zwischen den Zeilen lesen" ist nicht so klar, man denkt automatisch an Doppelbedeutungen, oder hat der Autor etwas versteckt?, etc. Das sehe ich heute anders. Bei mir hinterläßt ein Gedicht ein bestimmtes Empfinden, das manchmal dazu animiert, es noch einmal genußvoll zu lesen, oder nach einen nichtverstandenen Sinn in den Wörtern zu suchen, nicht in den Leerzeilen. Da es jeder anders liest, versteht, kann ich auch oft nur durch eine Worterklärung auf Kritiken eingehen, entdecke dann meist selbst erst, in einem Gedicht wie diesem hier, die Wörter als solche.

    Bei « Matador » handelt es sich um ein Zitat aus dem Lexikon, dem ich kein Adjektiv beifügen würde, "geistreich" schon gar nicht, eher verhüllend, deshalb habe ich noch einmal drauf hingewiesen, daß ich das Wort wegen seines Klanges, vor allem wegen der passenden Endung, gewählt habe, ohne über seine Bedeutung nachzudenken, da verlasse ich mich auf* mein "feeling". Eine Interpretation des Wortes, dazu noch aus einer erotischen Sicht betrachtet, würde ziemliche Recherchen verlangen und eine wuchtige Dissertation ergeben, für die sich wahrscheinlich sowieso kein Aß interessiert.

    Koseworte sind auch Geschmackssache, sagen würde ich sie nicht, zur Lyrik fand ich sie passend. Abschreckend finde ich allgemein, wenn sie tierisch gemeint sind, was dann bei einer Frau "Versagungsängste" wären, die diese "herausgepickten Elemente" anrühren könnten, fällt mir gerade nicht ein.

    Vielen Dank für dein Resümee und deine positive Kritik.

    Liebe Grüße
    Farbkreis
    Geändert von Farbkreis (06.08.2011 um 08:29 Uhr) Grund: * ä la ligne kommt automatisch, ist keine Absicht

  14. #14
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    Hi,
    erotisch finde ich es auch nicht. Doch finde ich es interessant, was Frauen beüglich diese Themas so denken.
    Ich hätte das in die Kategorie "Hoffnung und fröhliches" eingestellt.
    gern gelesen.
    LG Waldkauz

  15. #15
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    Zitat Zitat von Waldkauz Beitrag anzeigen
    Hi,
    erotisch finde ich es auch nicht. Doch finde ich es interessant, was Frauen beüglich diese Themas so denken.
    Ich hätte das in die Kategorie "Hoffnung und fröhliches" eingestellt.
    gern gelesen.
    LG Waldkauz
    Hallo Waldkauz

    Es ist fröhlich, warum sollte Erotik nicht fröhlich sein? Es ist ein Wörterklang, mit dem ich diese erotische Fröhlichkeit ausdrücken wollte, vielleicht auch, weil es genug verdichtete reißend tierische, bestialische (z.B.: Gerüche) Gedanken in dieser Rubrik gibt, die sollte man dann auch lieber in Düsteres einstellen. Das LI ist nicht in "guter Hoffnung", außerdem halte ich nichts von Hoffnung (siehe hierzu mein Gedicht "Zuversicht").

    Ich bin nicht militant (will auch niemanden überzeugen), aber total gegen den Geschlechterkampf, mein Gedicht handelt vom freudigen Verkehr. Warum so pessimistisch?

    Danke für deine ehrliche Meinung, damit stehst du sicher nicht alleine da. Vielleicht gefällt dir "Stab" besser?

    LG Farbkreis

    Ps.: Was Frauen darüber denken, hätte ich auch gerne gewußt

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