1. #1
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    Krieg im Frieden

    Frank geht eine menschenleere Straße entlang. Rechts und links von ihm ragen riesige Gebäude empor, deren Fenster zersprungen sind, wie auch die Gebäude selbst zerfallen und ausgebrannte sind. Der Himmel ist wolkenverhangen und düster. Gespenstisch. Düster. Furchteinflößend. Es schüttelt ihn, als er daran denkt, was nun alles passieren könnte, ohne dass irgendjemand davon Notiz nehmen würde. Da plötzlich! Ein Pfeifen! Frank reagiert sofort. Er springt in eines der naheliegenden, gottverlassenen Häuser. Da lässt es auch schon einen Schlag, der einem Mark und Bein erschüttert, ebenso wie er den Boden erschüttert. Als wenn es ein gewaltiges Erdbeben gegeben hätte. Er war bei dem Sprung auf seinem Gewehr gelandet und sein Arm schmerzt. Dennoch hatte er Glück gehabt. In einer Ruine auf der anderen Straßenseite war das Artelleriegeschoss eingeschlagen. Erst jetzt realisiert er, was er für ein Glück gehabt hat, denn das Haus bricht nun völlig in sich zusammen. Kein Stein liegt mehr auf dem anderen. Oder besser gesagt, kein Stein liegt mehr dort, wo ihn ein Mensch hin gemauert hat. So alleine wie Frank ist, wäre er entweder gleich tot gewesen oder elendig verdurstet. Er nimmt seine Metallflasche von seinem Koppel und schüttelt sie. Fast leer. Es wäre wohl schneller gegangen, als erwartet. Ohne etwas zu trinken steckt er sie wieder in die Hülle. Sein Mund ist trocken und staubig. Lange schon. Doch bevor er jemanden findet, der ihm Wasser geben kann, muss er sparsam mit seinen Vorräten umgehen.
    Seit 2 Tagen irrt er nun schon alleine im zerbombten Frankreich umher. Als Melder zu Fuß. Als Melder einer Einheit, die nur noch auf den Karten des Führers existiert. Direkt nachdem er sie verlassen und die nächste Ortschafft erreicht hatte, konnte er die tödlichen Mörserköpfe hören, die im Stützpunkt einschlugen; Überleben unmöglich. Doch er hatte eine Mission, die er auszuführen hatte. Die nächstgrößere Stadt erreichen, um die Lage durchzugeben. Gut, nichts ist so beständig wie die Lageänderung, doch Befehl ist Befehl. Egal, ob der Offizier, der ihn erlassen hat noch lebt oder nicht. Nun hat sich die Lage geändert, nicht aber der Befehl. Doch als Frank die Stadt erreichte, war diese schon lange in Schutt und Asche gelegt worden. Die Amerikaner müssen sie bombardiert haben. Und noch immer schlägt die Artellerie ein. Warum? Hier ist niemand mehr. Außer einem kleinen Landser. Einem kleinen, einsamen Landser.
    Dieser erreicht inzwischen den ehemaligen Marktplatz. Noch immer weht die rote Fahne. Die rote Fahne mit dem weißen Kreis und dem schwarzen Emblem. Dem Emblem, das so viel Leid und Tod über die Welt bringt. Zerfetzt zwar, doch sie weht tapfer und erhaben weiter. Hier muss sich irgendwo der Kommandostand befunden haben. Keine dieser Fahnen weht ungeschützt. Und wo ein Kommandostand ist, da ist auch ein Funkgerät. Wenn die Fahne noch weht, dann müssen die Soldaten so überhastet aufgebrochen sein, dass sie das Funkgerät vielleicht auch da gelassen haben. Fast schon euphorisch rennt er zu dem Rathaus, indem sich dieser Befunden haben musste. Oder zumindest dem, was noch davon übrig blieb, denn auch hier steht eigentlich nur noch eine Ruine. Was hier wohl geschehen war? In der Türe des Gebäudes liegt eine Leiche. Komisch, die erste, die er hier sieht. Das macht die Sache noch unheimlicher. Was war hier geschehen? Er würde es wohl nie erfahren. Die Leiche ist genauso ausgebrannt, wie die Ruine. Plötzlich liegt ein Geruch von verbranntem Fleisch in seiner Nase. Bisher war er ihm nicht aufgefallen. Das spärliche Mittagessen kommt ihm hoch. Doch respektvoll hält Frank kurz vor dem Leichnam seines Kameraden inne und steigt dann über ihn, um in das Gebäude zu kommen. Er schaut auf. Direkt in das Rohr eines amerikanischen Gewehrs. Die Soldaten zittern. In den Augen beider sieht man die blanke Panik. Frank hebt langsam seine Hände. Langsamer, als sein StG44 auf den Boden fallen kann. Viel langsamer. Keine hektischen Bewegungen. Alles wird gut.

    Er schreckte auf. Schon wieder dieser Alptraum. Er hatte damals, vor fast 67 Jahren, schon nicht gewusst, wie er aus dieser Situation entkommen war. Wie dann jetzt? Warum dann jetzt? War er mit dem Alter nicht schon genug gestraft? Musste ihn jetzt auch noch seine Jugend quälen? War es nicht schon schlimm genug, bei vollem Bewusstsein, sein Bewusstsein zu verlieren? Musste ihn dann auch noch ebenjenes verfolgen? Konnte er denn nicht einmal im Alter seinen Frieden kriegen?
    Geändert von Nachteule (09.08.2011 um 16:30 Uhr)
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  2. #2
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    Hallo Anjuleanga,

    Vielen Dank, dass du dich mit meinem Geschichtchen auseinander gesetzt hast!

    nach diesem Einschlag heben sich mehrmals die Schleier des Erkennens. In der Aussage klar trifft es die Stimmung einer stets präsenten Vergangenheit der Erlebnisgeneration. Aber zum Glück lange nicht von allen. Die Optimisten, und dem Leben zugewandten scheinen durch ihre inneren Reserven eine größere Lebenserwartung zu besitzen. Das ist meine sublektive Beobachtung.
    Ja, einige baut es innerlich auf, eine solche Zeit überstanden und überlebt zu haben. Doch viele zerbrechen an ihren Erlebnissen. Ich wollte mit diesem Text den Soldaten darstellen, der daran zerbrochen ist. Er leidet an PTBS (PostTraumatische BelastungStörungen), für das man damals wohl noch keinen Namen hatte. Heute habe das sehr viele Soldaten. Die Zahlen der befallenen steigen von Jahr zu Jahr. Er hat ein traumatisches Erlebnis verdrängt und es passiert das Schlimmste, was einem passieren kann. Das Gedächtnis kommt zurück und belastet ihn, verfolgt ihn immerzu in seinen Träumen.
    Die Geschichte soll dadurch zeigen, dass Krieg nicht nur die Jugend das Soldaten verwüsten kann, da er sie nicht ausleben kann, weil er für sein Vaterland kämpfen muss, sondern auch das Alter, wenn er durch die Erfahrungen verfolgt wird.
    War das die Strafe? Die Strafe für den Krieg, den er nicht gewollt hatte?
    Der Teil hier sagt ja, dass er sich selbst eine Schuld gibt, sonst würde er nicht von Strafe reden.

    Wenn du möchtest kannst du es als Aufruf sehen, an alle Machthaber, bewaffnetet Kämpfe zu vermeiden und aus der Vergangenheit zu lernen, in Zeiten, in denen Afghanistan, Libyen und eigentlich auch der Irak und Israel lichterloh brennen.

    Aber wie oben schon erwähnt, deine subjektiven Beobachtung ist auch richtig. Nur wollte ich etwas anderes darstellen.

    o8/15 deutet auf das MG des ersten Weltkrieges hin, ist dem so ?
    Ja, das stimmt.

    Welcher Soldat zittert zum Schluß, Frank oder der Amerikaner?
    Es sollte der Amerikaner sein. Mir ist aber keine schöne Formulierung eingefallen, mit der ich das deutlicher zum Ausdruck bringen kann. Es soll zeigen, dass beide Seiten im Krieg schrecklich nervös und ängstlich sind.
    Wenn dir eine gute Formulierung einfällt, dann nur her damit!

    Existiert ein Bérmoudt, wo ?
    Ich habe das eigentlich nur erfunden, damit die Geschichte mehr Realität bekommt. Wenn es nicht anonym bleibt, dann identifiziert man sich eher damit. Aber auf deine Anfrage hin habe ich es mal gegoogelt. Mit einer leichten Veränderung zu Bermont gibt es das. Ich werde es mal in meinem Text so abändern. Wo genau es liegt spielt in meinen Augen eigentlich aber keine Rolle.

    "Langsamer, als sein 08/15 auf den Boden fallen konnte" - hat sich hinter diesem unsinnigen Vergleich etwas versteckt, was ich nicht sehe?
    Zum einen soll es zeigen, dass er wirklich langsam ist, um sein gegenüber, das ja sehr nervös ist und somit einen schnellen Finger hat, nicht zu erschrecken. Zum anderen zeigt es dem Leser, dass Frank sein Gewehr verliert. Er hat also keine Schusswaffe mehr, mit der er sich verteidigen kann. Da er es irgendwie geschafft hat, zu entkommen muss es darum ein um so traumatischeres Erlebnis gewesen sein. Mit dem Gewehr töteten ist anonymer, da man den Feind nicht berührt. mit dem Messer oder dem Klappspaten fasst man den Gegner an, bespritzt sich unweigerlich mit Blut. Das bleibt eher hängen.

    Ich hoffe, mit den Antworten auf die Verständnisfragen konnte ich dir helfen. Wenn nicht, einfach noch einmal nachfragen.

    Vielen Dank für das Interesse!

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Geändert von Nachteule (06.08.2011 um 15:55 Uhr)
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  3. #3
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    Hallo Anjuleanga,

    deinen Namen zu schreiben ist immer eine Kunst für sich.

    warum gutes nächtle, wenn du so schön tagaktiv sein kannst?
    Hat sich inzwischen so eingebürgert. Ich habe beschlossen, das zu einer Art Markenzeichen zu machen.

    für einen eingefleischten Historiker ist deine Geschichte so keine Geschichte. Er versucht Länder, Zeit und Nationalitäten in einen Kontext zu bringen.
    Orts- und Zeithinweise sind für deine Kernaussage, so wie du sie kommentierst nicht von Bedeutung. Von daher laß sie weg. Ich bin zwar kein Historiker, deine Angaben haben mich eher irritiert. So habe ich dein Werk zunächst auf den zweiten Weltkrieg datiert, um mich zum Schluß mit den Kiegsgeschädigten des ersten Weltkrieges auseinanderzusetzen.
    Dann lösche ich das Bermondt.
    Bei der 08/15 Thematik haben wir wohl etwas aneinander vorbei geredet, was wohl an mir lag. Das Gewehr wurde zwar im ersten Weltkrieg entwickelt und eingesetzt, wurde aber auch im zweiten Weltkrieg eingesetzt und erst sehr spät flächendeckend durch das MG42 ersetzt wurde, das heute in Überarbeiteter Version als MG3 im Einsatz ist. Das Geschehen soll schon im zweiten Weltkrieg spielen. Wie gesagt, ich habe mich da in der Antwort unklar ausgedrückt. Ich ersetze es zum besseren Verständnis durch StG44. (erster Weltkrieg geht ja nicht, wegen der Hakenkreuzfahne und dem Führer)
    Durch die Hinweise auf den zweiten Weltkrieg möchte ich ein Bild erzeugen, das den Leser bedrückt. Jeder weiß, in etwa, was dort passiert ist und kennt wahrscheinlich jemanden, der dort gekämpft hat. Auf der ganzen Welt.

    Wenn beide Soldaten am Ende erzittern, ja dann lass sie doch auch zittern. Damit änderst du aber auch den Perspektivenwechsel, weil du die Befindlichkeit des amerikanischen Soldaten beschreibst. Es stört mich ein wenig beim Lesen.
    Ich werde mir da mal was überlegen. Vielleicht finde ich einen adäquaten Ersatz.

    Um es jetzt zeitgemäß bzw. zeitlos zu lesen: alles wird gut, hakuna matata. Eine optimistische Vision?
    Eigentlich Kritik: Lass das! Nicht gut! Böse!
    Das "Alles wird gut." ist die Selbstberuhigung von Frank.
    Oder verstehe ich dich falsch?

    Das Thema finde ich sehr gut, da die Traumatisierung auch in der Umstrukturierung der Bundeswehr, und deren Imagefilmen fahrlässig unter den Teppich gekehrt wird. Das Berufsrisiko eines Soldaten unter Lebensbedrohlichkeit ist einfach enorm, und zerstört u.U. ein lebenlang, wie eine erlittene Folter.
    Ja, das war auch ein Grund, warum ich das hier schrieb. Wobei man die Bundeswehr in Schutz nehmen muss, da jeder nur das Positive aufzeigt. Aber an sich hast du auch hier wieder recht.

    Danke noch einmal für den Kommentar! Ich werde dann jetzt die Geschichte noch einmal überarbeiten.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Geändert von Nachteule (06.08.2011 um 17:17 Uhr)
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  4. #4
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    Hallo Nachteule,

    Dein Erzählstil ist für eine Kurzgeschichte noch ein wenig ungelenk, scheint mir. In erster Linie machst Du es Dir allerdings aber mit der Wahl der Zeitenform äußerst schwer - "war" und "hatte" häufen sich derart, dass es zumindest mir als Leser lästig wird. Ich zeig Dir bzw. mir im Anschluß mal, wie stark sie sich tatsächlich häufen. Dabei wäre es so einfach, einen Traum in die Gegenwart zu verlegen - schließich träumt man nicht in Vergangenheitsform, sondern streckt im Traummoment aktuell in den Situationen fest. Meiner Ansicht nach machte das auch den Übergang zum Erwachen leichter.

    Dann scheint es mir so, als sollte die Geschichte durchaus surreale Traumzüge aufweisen; Du schilderst die vollständige Abwesendheit von Menschen, streifst dies aber nur beiläufig; ich glaube, da hätte man mehr herausholen können, um den Traum zu vertiefen. Auch gewisse Überlegungen passen nicht zum Traum, glaub ich; so würde ich zwar unbedingt die Feststellung zulassen, dass der Leichengeruch ihm erst plötzlich bewusst wurde, er befremdet ist, diesen bislang nicht bemerkt zu haben, aber ich würde keine Erklärung (Adrenalin) dafür ihn finden lassen; ich würd ihn erbrechen lassen, aber nicht betonen, dass das Mittagsmahl nur ein karges war, weil dieser Alptraum sich eben um die Situation fallender Bomben rankt - da träumt man nicht vom Essen.

    Das ist zumindest mein subjektives Verständnis vom Träumen - ich selbst träume viel und intensiv, behalte fast jede Nacht zumindest zwei von meinen Träumen, weil ich aufschrecke und sie dann weiß. Vielleicht wird Deine Traumerfahrung meiner vehement widersprechen, lächel.

    Die Geschichte hat Potential und wenn Du noch ein wenig schleifst, kann es auch ein guter Text werden. Wenn ich noch einen Wunsch frei hätte: Trag den moralischen Zeigefinger am Ende nicht ganz so dick auf => "Die Strafe für den Krieg, den er nicht gewollt hatte?" So ein Schicksal spricht für sich, da muss man nicht dem Leser textlich Nachhilfe geben. Über Handeln und Nicht-Handeln des einfachen Soldaten kann man fraglos endlose Diskussionen führen; über die Möglichkeit zum Nein sicherlich ebenso. Ich glaube aber nicht, dass dieser Text darauf hinaus will.

    So weit erstmal - liebe Grüße an Dich
    Nina

    1. Frank ging eine Straße entlang. Rechts und links von ihm ragten riesige Gebäude empor. Der Himmel war wolkenverhangen und düster. Die Fenster der Gebäude waren zersprungen und auch die Gebäude selbst waren zerfallen und ausgebrannt. Keine Menschenseele befand sich auf der Straße. Da plötzlich! Ein Pfeifen! Frank reagierte sofort. Er sprang in eines der naheliegenden, gottverlassenen Häuser. Da ließ es auch schon einen Schlag, der einem Mark und Bein erschütterte, ebenso wie er den Boden erschütterte. Als wenn es ein gewaltiges Erdbeben gegeben hätte. Er war bei dem Sprung auf seinem Gewehr gelandet und sein Arm schmerzte. Dennoch hatte er Glück gehabt. In einer Ruine auf der anderen Straßenseite war das Artelleriegeschoss eingeschlagen. Erst jetzt realisierte er, was er für ein Glück gehabt hatte, denn das Haus war nun völlig in sich zusammengebrochen. Kein Stein war mehr auf dem anderen. Oder besser gesagt, kein Stein war mehr dort, wo ihn ein Mensch hin gemauert hatte. So alleine wie Frank war, wäre er entweder gleich tot gewesen oder elendig verdurstet. Er nahm seine Metallflasche von seinem Koppel und schüttelte sie. Fast leer. Ohne etwas zu trinken steckte er sie wieder in die Hülle. Sein Mund war trocken und staubig. Lange schon. Doch bevor er jemanden gefunden hatte, der ihm Wasser geben konnte, musste er sparsam mit seinen Vorräten umgehen.
    Seit 2 Tagen war er nun schon alleine im zerbombten Frankreich unterwegs. Als Melder zu Fuß. Als Melder einer Einheit, die nur noch auf den Karten des Führers existierte. Direkt nachdem er sie verlassen und die nächste Ortschafft erreicht hatte, konnte er die tödlichen Mörserköpfe hören, die im Stützpunkt einschlugen. Überleben unmöglich. Doch er hatte eine Mission gehabt, die er auszuführen hatte. Die nächstgrößere Stadt erreichen, um die Lage durchzugeben. Gut, nichts ist so beständig, wie die Lageänderung, doch Befehl ist Befehl. Egal, ob der Offizier, der ihn erlassen hat noch lebte oder nicht. Nun hat sich die Lage geändert, nicht aber der Befehl. Doch als Frank die Stadt erreichte war diese schon lange in Schutt und Asche gelegt worden. Die Amerikaner mussten sie bombardiert haben. Und noch immer schlug die Artellerie ein. warum? Hier war niemand mehr. Außer einem kleinen Lanzer.
    Dieser erreicht inzwischen den ehemaligen Marktplatz. Noch immer wehte die rote Fahne. Die rote Fahne mit dem weißen Kreis und dem schwarzen Emblem. Dem Emblem, das so viel Leid und Tod über die Welt gebracht hatte. Zerfetzt zwar, doch sie wehte tapfer und erhaben weiter. Hier musste irgendwo der Kommandostand gewesen sein. Keine dieser Fahnen wehte ungeschützt. Und wo ein Kommandostand war, da war auch ein Funkgerät. Wenn die Fahne noch wehte, dann mussten die Soldaten so überhastet aufgebrochen sein, dass sie das Funkgerät vielleicht auch da gelassen haben könnten. Fast schon euphorisch rannte er zu dem Rathaus. Oder zumindest dem, was noch davon übrig war, denn auch hier stand eigentlich nur noch eine Ruine. Was hier wohl geschehen war? In der Türe des Gebäudes lag eine Leiche. Komisch, die erste, die er hier sah. Was war hier geschehen? Er würde es wohl nie erfahren. Die Leiche war genauso ausgebrannt, wie es auch die Ruine war. Plötzlich lag ein Geruch von verbranntem Fleisch in seiner Nase. Bisher war er ihm nicht aufgefallen. Das Adrenalin hatte es wohl nicht zugelassen. Das spärliche Mittagessen kam ihm hoch. Doch respektvoll blieb Frank kurz vor dem Leichnam seines Kameraden stehen und stieg dann über ihn, um ins Innere zu kommen. Er schaute auf. Direkt in das Rohr eines amerikanischen Gewehrs. Die Soldaten zitterte. In allen Augen war die blanke Panik. Frank hob langsam seine Hände. Langsamer, als sein StG44 auf den Boden fallen konnte. Viel langsamer. Keine hektischen Bewegungen. Alles wird gut.

    Er schreckte auf. Schon wieder dieser Alptraum. Er hatte damals, vor fast 67 Jahren, schon nicht gewusst, wie er aus dieser Situation hatte entkommen können. Wie dann jetzt? warum dann jetzt? war er mit dem Alter nicht schon genug gestraft? Musste ihn jetzt auch noch seine Jugend quälen? war das die Strafe? Die Strafe für den Krieg, den er nicht gewollt hatte? war es nicht schon schlimm genug, bei vollem Bewusstsein, sein Bewusstsein zu verlieren? Musste ihn dann auch noch ebenjenes verfolgen? Konnte er denn nicht einmal im Alter seinen Frieden kriegen?
    Geändert von linespur (08.08.2011 um 09:19 Uhr)
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    Hallo Nina,

    Dein Erzählstil ist für eine Kurzgeschichte noch ein wenig ungelenk, scheint mir.
    Das kann gut sein und wird durch dein Aufzeigen der zwei Hilfsverben noch deutlicher. (wäre es nicht einfacher gewesen, das Fett zu machen, das nicht eines der Wörter ist, die mich hier nicht mehr traue zu nennen?) Das liegt sicherlich daran, dass ich noch nicht viel Prosa veröffentlicht habe und das bisschen, das ich für mich schreibe, keine Hilfe ist, da es nicht bewertet wird.

    Dabei wäre es so einfach, einen Traum in die Gegenwart zu verlegen - schließich träumt man nicht in Vergangenheitsform, sondern streckt im Traummoment aktuell in den Situationen fest. Meiner Ansicht nach machte das auch den Übergang zum Erwachen leichter.
    Auch hier muss ich dir zustimmen. Ich habe den Text jetzt mal ins Präsens gesetzt und dabei versucht "ist" und "sein" zu vermeiden, es sei denn sie bedeuten "besitzen" und "sich befinden", sind also Vollverben statt Hilfsverben. Ein paar hat es noch, aber um einiges weniger. Ein paar Sätze sind noch in der einen oder anderen Vergangenheitsform, da das Geschehene sich eben vor dem Traum/der Erinnerung (das war der Grund für die andere Zeit) ereignet hat.

    ; Du schilderst die vollständige Abwesendheit von Menschen, streifst dies aber nur beiläufig; ich glaube, da hätte man mehr herausholen können, um den Traum zu vertiefen.
    Ich habe den Text jetzt etwas verändert und den Einsamkeitsfaktor etwas intensiviert. (Hauptsächlich im ersten und letzten Traumabschnitt.) Ich hoffe, das kommt jetzt besser zur Geltung und verdüstert die Stimmung des Lesers.

    Auch gewisse Überlegungen passen nicht zum Traum, glaub ich; so würde ich zwar unbedingt die Feststellung zulassen, dass der Leichengeruch ihm erst plötzlich bewusst wurde, er befremdet ist, diesen bislang nicht bemerkt zu haben, aber ich würde keine Erklärung (Adrenalin) dafür ihn finden lassen;
    Mit der Erklärung wollte ich dafür sorgen, dass mir niemand vorwirft, dass er diesen penetranten Geruch eigentlich vorher schon hätte erkennen müssen. Aber, wie du schon sagst, das passt tatsächlich nicht in einen Traum. Ich habe es entfernt.

    ich würd ihn erbrechen lassen, aber nicht betonen, dass das Mittagsmahl nur ein karges war, weil dieser Alptraum sich eben um die Situation fallender Bomben rankt - da träumt man nicht vom Essen.
    Das stimmt auch, aber ich wollte damit die Qual vertiefen, die er, auch durch den Durst, erleidet. Es soll die dürftige Verpflegungslage verdeutlichen. Und dadurch auch, wie schlimm es ist, das Essen zu erbrechen, dass er sich zuvor unter Hungerqualen abgespart hat, um es später zu essen. Darum lasse ich es drinnen.

    Die Geschichte hat Potential und wenn Du noch ein wenig schleifst, kann es auch ein guter Text werden.
    Das freut mich. Ich glaube zwar, der Text ist es noch nicht, aber etwas verbessert werde ich ihn (hoffentlich) schon haben und vielleicht habe ich deinen Lesespaß ja erhöhen können.

    Wenn ich noch einen Wunsch frei hätte: Trag den moralischen Zeigefinger am Ende nicht ganz so dick auf => "Die Strafe für den Krieg, den er nicht gewollt hatte?" So ein Schicksal spricht für sich, da muss man nicht dem Leser textlich Nachhilfe geben.
    Für die Hilfe hast du dir den Wunsch redlich verdient. Durch den "moralischen Zeigefinger" wollte ich dann noch einmal zeigen, dass die, die am wenigsten dafür können, am meisten bezahlen. Aber wie gesagt: der Wunsch sei dir gewährt.

    Vielen Dank für deine Unterstützung und deine Hinweise (und natürlich den daraus resultierenden Kommentar)! Ich werde auch versuchen, sie bei der nächsten Kurzgeschichte, die bei mir zwar traditionell etwas dauert (bei den ersten beiden hat es 3 bzw. 2 Monate gedauert), zu beherzigen.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    LG Nachteule
    Geändert von Nachteule (08.08.2011 um 15:51 Uhr)
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  6. #6
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    Hallo EuLchen,

    das liest sich meiner Ansicht nach schon wesentlich besser. Ein paar Anmerkungen fallen mir aber noch ein:
    Du steigst mit sehr sehr kurzen knappen Sätzen in die Geschichte ein; solche Sätze kann man als Stilmittel gut manchmal nutzen, sollte aber versuchen, das erzählerische Element nicht zu vernachlässigen. Damit meine ich, dass trotz der Kürze sich eben ein Bild aufbauen muss, dass der Leser also vor Augen in die Szenerie reinfindet. Ein wenig erschwerst Du es, wenn Du in den Bildern zu sehr springst, beispielsweise zu Anfang: Strasse auf der Frank geht - Beschreibung der Gebäude - Beschreibung des Himmels - Beschreibung der Fenster der Gebäude - Strasse ist leer. Eingängiger wird das, wenn man hier Zusammenhänge auch zusammenzieht: Frank geht auf der Strasse, die ist menschenleer und umschlossen von den hoch aufragenden Gebäuden, deren Fenster zersprungen sind. Dann schwenk zum düsteren Himmel, denn von dort fällt als nächstes ja auch die Bombe. Verstehst Du, was ich meine?

    Eine ähnliche Stelle findet sich in der Mitte: Fahne, Kommandostand, Fahne,Kommandostand, Funkgerät, Fahne Funkgerät, Rathaus (=Kommandostand, so wie ich es interpretiere, aber was letztendlich nicht dastelt *zwinker*) Funkgerät.

    Mein Tipp dazu: Erzähle so, wie Deine Augen schweifend die Umgebung erfassen. Erzähle so, wie der Kopf Gedanken formt - und ja, das kann dann auch durchaus mal so ein hin und hergespringe sein, wie es mein zweites Beispiel aus diesem Text aufzeigt, denn so purzeln manchmal eben Gedanken, aber dann sollte das die Ausnahme im Text sein.

    Was ich nicht mag, sind unvollsätndige Sätze; da find ich es immer schöner, solche Halbsätze mit Kommata oder noch schöner, mit Semikolon abzutrennen. Beispiel: "Überleben unmöglich". Da wäre ein Semikolon zum Vorsatz, auf den sich dies direkt ja bezieht, durchaus sinnig. Aber das ist Geschackssache, weiß ich inzwischen.

    Besonders beeindruckend find ich die Szene, der beiden sich plötzlich gegenüberstehenden Soldaten. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt hier und darum lese ich den Part besonders intensiv - vermutlich nicht nur ich. Und deshalb: "Die Soldaten zittern. In allen Augen sieht man ...." => nicht in allen Augen, sondern in den Augen beider sieht man... wäre besser in der Formulierung; es betont nochmal, dass die zwei da ganz allein sind, weg von Befehl, weg von der Unterordnung unter fremde Entscheidungen und vor allen Dingen raus aus der Anonymität, die Krieg bedeuten kann.

    "Er hatte damals, vor fast 67 Jahren, schon nicht gewusst, wie " => naja, wissen wird er schon, wie es damals abgelaufen ist, aber begriffen, tief im Innern verstanden hat er es nicht. Auch da würde ich an der Formulierung noch feilen. Und als Erbsenzähler dann noch das von mir: "kriegen" ist ein ganz furchtbares Wort - gerade hier im Zusammenhang; nutz stattdessen "bekommen" oder "finden" oder so etwas *lach*

    Ich danke Dir, dass Du so viel schon für mich geändert hast und gerade darum wäre ich froh, Du würdest meine Rückkehr nicht als weitere Meckerei sehen, sondern als Interesse? Irgendwie bin ich da zuversichtlich...

    Liebe Grüße und auf bald
    Nina
    Geändert von linespur (09.08.2011 um 15:36 Uhr)
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    Hallo Nina,

    zwei Dinge vorneweg:
    Ich musste schon einige Sekunden überlegen, was das große, fette L sollte. Zuerst dachte ich, ich hätte es irgendwo in einer Eule vergessen. Aber dann bin ich doch drauf gekommen und habe herzlich gelacht!
    Und
    gerade darum wäre ich froh, Du würdest meine Rückkehr nicht als weitere Meckerei sehen, sondern als Interesse? Irgendwie bin ich da zuversichtlich...
    Deine Zuversicht wird bestätigt! Das muss reichen.

    So, nun aber zum Kommentar.

    Du steigst mit sehr sehr kurzen knappen Sätzen in die Geschichte ein; solche Sätze kann man als Stilmittel gut manchmal nutzen, sollte aber versuchen, das erzählerische Element nicht zu vernachlässigen. Damit meine ich, dass trotz der Kürze sich eben ein Bild aufbauen muss, dass der Leser also vor Augen in die Szenerie reinfindet.
    Das verstehe ich so, dass man damit zwar die Spannung aufbaut, aber kein Bild. Dann werde ich mal versuchen, das zu verbessern.
    Die zweite Stelle werde ich aber so lassen, das ich Spannung an diesem Punkt für berechtigt halte. Wo ist die Hilfe? Gibt es sie? Retten in Vermutungen! Da ist die Rettung!
    Hilft ein "Fast schon euphorisch rennt er zu dem Rathaus, in dem sich dieser Befunden haben musste.", um den Bezug herzustellen oder bezieht sich das dann auf Frank, der ja der "er" ist? Dann würde ich zu "[...] in dem sich der Kommandostand befunden haben musste" umschenken. Ich hoffe, da muss ich nicht nachträglich noch einen Versetzungsantrag für den gesamten Kommandostand beantragen...

    Was ich nicht mag, sind unvollsätndige Sätze; da find ich es immer schöner, solche Halbsätze mit Kommata oder noch schöner, mit Semikolon abzutrennen. Beispiel: "Überleben unmöglich". Da wäre ein Semikolon zum Vorsatz, auf den sich dies direkt ja bezieht, durchaus sinnig. Aber das ist Geschackssache, weiß ich inzwischen.
    Das Semikolon klingt elegant. Das werde ich machen. Ein Komma würde diese beiden Sätze, bei dem der zweite nur ein (trockenes/nüchternes) Fazit und eine Aussage ist, somit also nicht in den ersten Satz passt, zu nah an einander koppeln.

    "Die Soldaten zittern. In allen Augen sieht man ...." => nicht in allen Augen, sondern in den Augen beider sieht man... wäre besser in der Formulierung; es betont nochmal, dass die zwei da ganz allein sind, weg von Befehl, weg von der Unterordnung unter fremde Entscheidungen und vor allen Dingen raus aus der Anonymität, die Krieg bedeuten kann.
    Das klingt gut! Wird gemacht!

    "Er hatte damals, vor fast 67 Jahren, schon nicht gewusst, wie " => naja, wissen wird er schon, wie es damals abgelaufen ist, aber begriffen, tief im Innern verstanden hat er es nicht.
    Er hat es damals schon verdrängt, so wie man es nach einem traumatischen Erlebnis macht, als Schutzreaktion für die Psyche. (Ich habe den Satz ganz leicht umformuliert, um ihn besser klingen zu lassen.
    Um ein Lebensnahes Beispiel zu geben: Mein Vater hatte vor knapp 6 Jahren eine sehr schweren Unfall. Doch obwohl er, als der Notarzt kam, noch bei vollem Bewusstsein war, also erlebt hatte, was passiert ist, kann er sich an nichts mehr erinnern. Und so war dieser Satz gemeint.

    Die Erbsenzählerei ignoriere ich mal, da das "kriegen" Absicht war. Ich wollte damit die Überschrift noch einmal dezent ansprechen. Auch wenn kriegen sehr umgangssprachlich und hässlich ist, werde ich es immer verteidigen!
    Aber ich will mal nicht so sein. Wer sich bis hierhin durchkämpft bekommt ein Alternatives Ende:

    Konnte er denn nicht einmal im Alter seinen Frieden finden?

    Vielen Dank für deinen erneuten Kommentar! Ich werde mich gleich an die Umsetzung machen!

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Geändert von Nachteule (09.08.2011 um 16:31 Uhr)
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

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