Zeitgeist


Wenn Wort und Raum die Zeit berühren,

gesprochnes auf den Boden fliegt,

einst Gefühle sich verführen,

dein Herz mir nun zu Füssen liegt.


Uferrand war stehts der Weg,

dem ich gefolgt bis hin zu dir,

setzte mich auf schönsten Steg,

nun fehltest nur noch du bei mir.


Von deinem zarten ich umgeben,

verschwommen plötzlich Zeit und Raum.

tiefste Zweisamkeit lies uns schweben,

nie erwachen aus diesem Traum.


Engelsgleich liest du verlauten,

was einst mein Herz sich hier gedacht,

all die Worte, die versauten,

so hast du mich dort angemacht.


Selbst die Bäume schwiegen laut,

als ich nahm dort deine Hand,

so spürte ich nun deine Haut,

bis dein Blick in mir verschwand.


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liegt der wahre Glanz der Welt nicht in den Worten, die sie beschreiben...