Seite 2 von 5 Erste 1234 ... Letzte
  1. #16
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    La Croisée
    Beiträge
    1.350
    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Australien?

    Australien wurde von englischen Sträflingen "besiedelt", zuerst männlichen, die die Behausungen zu schaffen hatten, danach von straffälligen Frauen, die zur Vermehrung beitragen mußten.

    Was hat das mit Schwedinnen im 3. Reich zu tun? Die schenkten doch A.H. keine Kinder!
    Verwechselst Du das mit Marienborn oder mit den Holländerinnen, die (wie Französinnen auch) aus Nor zu Kollaborateurinnen wurden?

    Jüdische Kinder mußten samt ihren Eltern ins Gas.
    Wohin sonst?


    Wenn dir der Begriff Ghetto nicht so ganz deutlich ist:
    Informiere Dich über das Warschauer Ghetto. D a v o n gibt es einen echten Dokumentarfilm, der mich an den Rand meines Menschseins brachte.


    Barbarossa

    Hallo Barbarossa,

    das sind alles bekannte Fakten und so um 2006 wurde alles gezeigt, auch die Wahrheit über die militärischen Aktionen, die Fliegerangriffe, auch auf Japan. Es gibt Leute, die das wissen, oder hat man die Dokumente vernichtet? Glaub ich nicht, auch nicht, dass du es besser weisst als Historiker, Wissenschaftler, Militärexperten, ehemalige Ghettobewohner etc.

    Im Dokumentarfilm haben einige, von schwedischen Müttern Abstammende ihre Herkunft doch entdecken können, die "Mütter" wollten aber nicht mehr an die Vergangenheit erinnert werden. Das Kloster auf der australischen Insel existierte noch nach dem 2.Weltkrieg, das Mädchen fand seine Mutter in England wieder. Der Junge, inzwischen Erwachsen, war lebender Zeuge seiner Geschichte.

    LG Kalinka

  2. #17
    Registriert seit
    May 2010
    Beiträge
    6.219
    Hier geht es nicht um schwedische Mütter und ihren von wem auch gezeugten Kinder.

    Es geht um Juden und ihre Verfolgung seit über 2000 Jahren.
    Man lese das Buch "Und wurden zertreut unter alle Völker" von Keller.

    Ich h a b e mich an Fakten orientiert.
    Und begebe mich nicht auf Nebenwege, die mit dem Thema nichts zu tun haben.

    Aber die Beiträge sind sehr aufschlußreich.


    Barbarossa

  3. #18
    Registriert seit
    Oct 2011
    Beiträge
    59
    Zitat Zitat von Kalinka Beitrag anzeigen

    Wer druckt (druckte) das Geld?

    Das Geld druck die jeweilige Zentralbank. In den USA ist diese Bank ein Verbund aus mehreren, privaten Banken. Wem gehören diese Banken?
    Ja, richtig.
    Warum taucht die Frage hier auf, wen es um Holocaust geht?

    Ich sehe, daß zwei Themen hier sind:
    1. Reiche beuten Arme aus und werden noch reicher - stimmt
    2. Juden wurden schon immer verfolgt - darüber muss man auch nicht diskutieren

    Die Juden hätten Jesus ermordet (und opfern christliche Kinder), das sind fast 2000 Jahre alte Propagandalügen der Kirche, die erst 1965 etwas gerader gerückt wurden.
    Die Piusbrüder sollen mal genau das neue Testament lesen und nicht nur die eine Stelle bei Paulus.
    Es gibt auch keine Kollektivschuld für ganze Völker, die 2000 Jahre lang gelten soll.
    So eine blöde Idee, es steht nirgends in dem Neuen Testament.
    Muss sich mal herumsprechen.

    Aus christlicher Sicht war die Kreuzigung Jesu, Gottes Plan und Wille, um auch Nicht-Juden zu integrieren in die Anhängerschaft. Alle Menschen.
    Die beteiligten, jüdischen Gelehrten trifft schon darum keine Schuld. Auch Pilatus nicht. Es war Gottes Willen, seinen Sohn den Menschen zu opfern.
    Wen man an Isaak denkt, ist es eine Verkehrung und ein Geschenk der Liebe an die Menschen, die das kein bißchen verdienen. Gott wandelte sich, die Menschheit aber nicht.

    Der Holocaust ist nie Gottes Wille gewesen, sondern auf die Spitze getriebene Missachtung seines Opfers der Liebe an die Menschen.
    Manche Christen sagen, Gott wollte die Juden damit bestrafen. Dieselben sagen, es sei ein Gott der Liebe und nicht Strafe. Seit Jesus. Passt nicht zusammen.
    Die Kirche ist schuld an Antisemitismus, noch heute. Noch immer gibt es die Gottesmord-Lüge, die man Kindern erzählt.

    Was Annamolie vielleicht meint, daß Menschen Hitler vergeben sollen, wenn Gott es doch auch schaffte, Menschen zu vergeben und seinen Sohn zu opfern.
    Aber Menschen sind nicht Gott. Ich vergebe Hitler nicht. Das darf sich keiner anmaßen, der nicht Verfolgter war.


    more bloody details:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesmord

  4. #19
    Registriert seit
    May 2010
    Beiträge
    6.219
    Auf einen solchen kruden Sermon zu antworten weigere ich mich.
    Den letzten Absatz nehme ich aus.

    Barbarossa

  5. #20
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    La Croisée
    Beiträge
    1.350
    Hallo Casimir,

    danke für deinen Beitrag.

    Zitat Zitat von Casimir Beitrag anzeigen

    Was Annamolie vielleicht meint, daß Menschen Hitler vergeben sollen, wenn Gott es doch auch schaffte, Menschen zu vergeben und seinen Sohn zu opfern.
    Aber Menschen sind nicht Gott. Ich vergebe Hitler nicht. Das darf sich keiner anmaßen, der nicht Verfolgter war
    Aber Jesus ist doch Gott für die Christen, das haben mir die Mormonen erklärt. Er wird auch nicht vom Kreuz befreit, wenn man die Geburt und die Auferstehung feiert. War er Jude? Wenn ja, stellt man den Juden als Hingerichteten dar, das würde ich verbieten, wäre ich Jesus Schwester.

    Hitler konnte nicht Millionen töten, das taten Millionen Menschen. Die Kinder wurden in der Schule dazu erzogen. Wozu erzieht man sie heute dort? Hitler war ein Repräsentant einer uralten Idee: Die Welt zu beherrschen, es gab einen Unterschied: Man nannte es nicht Deportation, Inquisition, es gibt viele Bezeichnungen, die mir grad nicht einfallen, sondern: ENDLÖSUNG

    Es war also durchdacht und vorbereitet. Die Verfolgung sollte ein Ende haben, alle Juden sollten vernichtet werden.

    Es hat nicht geklappt. Israel ist Sohn des Allmächtigen.

    LG Kalinka

  6. #21
    Registriert seit
    Oct 2011
    Beiträge
    59
    Zitat Zitat von Kalinka Beitrag anzeigen
    Aber Jesus ist doch Gott für die Christen, das haben mir die Mormonen erklärt. Er wird auch nicht vom Kreuz befreit, wenn man die Geburt und die Auferstehung feiert. War er Jude? Wenn ja, stellt man den Juden als Hingerichteten dar, das würde ich verbieten, wäre ich Jesus Schwester.
    Hallo Kalinka.
    Jesus ist Gott, aber auch sein Sohn. (in christlicher Lehre)
    Die Dreieinigkeit ist schwer zu verstehen, wenn man nicht christlich auf wuchs oder nie an einer Persönlichkeitsstörung litt.
    Man kann sich vielleicht vorstellen, ein Autor und seine Romanfigur. Sie sind dieselbe Person, aber die Romanfigur könnte weiblich sein und Leute umbringen. Dann sind sie auch gleichzeitig nicht dieselbe Person.
    Und Jesus war auch ein Mensch. Er sagte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Als er stirbt. Es gab ein "Ich", das nicht identisch war mit Gott. Jesus als Mensch.

    Was sonst für komische Sachen Mormonen glauben, weiß ich nicht. Vom Kreuz befreit? Hängt er da noch?
    Jesus war Jude. Getötet haben ihn Römer. Und in Rom haben lateinisch sprechende Menschen erst 1965 fest gestellt, dass es nicht in Ordnung ist, einem ganzen Volk 2000 Jahre lang den schwarzen Peter zu zu schieben.
    Römer töten einen Juden und sagen dann, Juden hätten Gott getötet. Gott kann man nicht töten.
    Eigentlich ist es Gotteslästerung, aber wurde dann Lehrmeinung.
    Denn, man brauchte Werbe-Argumente für die neue Religion.
    Jesus am Kreuz so darzustellen, ist geschmacklos. Aber, wo kein Kläger, da kein Richter.

    Hitler konnte nicht Millionen töten, das taten Millionen Menschen.
    Die Autobahn hat er auch nicht gebaut, sondern bauen lassen. Er hat töten lassen.

    Die Kinder wurden in der Schule dazu erzogen. Wozu erzieht man sie heute dort?
    Heute gibt es Religionsunterricht und man sagt kleinen Kindern, daß man Jesus lieb haben soll. Man erzählt ihnen tolle Geschichten mit Jesus, der allen hilft und immer lieb ist. Alle Kinder lieben Jesus. Dann werden die Kinder älter und erfahren, daß Jesus tot ist und man hat ihn ermordet! Die Kinder fragen, wer so einen lieben Menschen ermordet. Und man sagt ihnen: Das waren die Juden! Na, super!
    So wuchsen Millionen Deutsche (und Österreicher) auf und teilweise wachsen sie noch so.

    Und dann kommt die "jüdische Weltverschwörung", die nachweislich aus einem fiktiven Roman stammt.
    Es gibt Juden, die sehr viel Geld haben. Es gibt aber viel mehr Christen, die sehr viel Geld haben.
    Alle Super Reichen hängen zusammen, egal ob Jude oder nicht. Sollen sie mit dem Poolboy Bier trinken gehen? Die kennen sich und haben die gleichen Probleme. Sie wollen nicht, daß man ihre Kinder entführt. Oder sie wollen sehen, wie weit sie es treiben können, mit der Versklavung der Menschheit.
    Mit Jude oder nicht hat das nichts zu tun. Nur nimmt man es gern als Argument.
    Für Hitler waren die Juden Bolschewisten. Für Neo-Nazis heute sind sie Super-Kapitalisten.
    Egal, wen ich hasse, ich hasse zum Beispiel Hundehalter, ich werde immer auch Juden finden, die Hunde halten und Schuld sind, wenn ich in den Haufen trete.
    Ja, die Juden sind schuld, daß so viel Hundekot auf der Straße liegt! Die sollen das bezahlen!

    Die Endlösung ist das perfideste, was Menschen je erdachten.
    Vorher wollte man Juden nur vertreiben oder ausbeuten. Die Idee, Millionen Menschen komplett weg zu radieren, die kein eigenes Territorium hatten und so viel Geld nun auch nicht, wegen einer fixen Idee eines Irren, war neu. Und was hat es gebracht?
    Hollywood könnte heute in Potsdam stehen. Die Deutschen haben sich selbst ein Bein amputiert.

    Grüße

  7. #22
    Registriert seit
    May 2010
    Beiträge
    6.219
    Interessanter Beitrag von Casimir!

    Ob Brunnenvergifter oder Hundekothinterlassender :

    Alles das böse "Weltjudentum".
    Das ja auch an allen Kriegen schuld ist, weil es die Bösen finanziert.
    Selbst bei alten Menschen stoße ich auf Vorurteile und Vorverurteilungen.
    Ist das zu fassen?

    Vorläufig mal Dank für die vielsagenden Kommentare!


    Barbarossa

  8. #23
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    La Croisée
    Beiträge
    1.350

    Judenverfolgung, Ghettoisierung, Pogrome, Holocaust

    Guten Tag

    Hallo Casimir,

    vielen Dank für deine Erklärungen.

    Was sonst für komische Sachen Mormonen glauben, weiß ich nicht.
    Bei uns waren viele Missionare, die Elders; nach dem, was sie erzählten, fragte ich mich, warum nicht einfach alle Christen Mormonen werden, denn sie leben ihren Glauben, nehmen nicht an Kriegen teil. Ich hatte einen Zionisten gefragt, der Mormonen kannte, was sie sind. Antwort: Mormonen sind Juden, die an Jesus glauben.

    Aber, wo kein Kläger, da kein Richter.
    Aber die Täter (Römer) und die Lehrmeinung klagt die Opfer an. Und diese Lehrmeinung lehrt doch das jüngste Gericht?

    Liebe Grüße
    Kalinka


    Hallo Barbarossa,

    Alles das böse "Weltjudentum".
    Das ja auch an allen Kriegen schuld ist, weil es die Bösen finanziert.
    Selbst bei alten Menschen stoße ich auf Vorurteile und Vorverurteilungen.
    Ist das zu fassen?
    Vermögen und Geld sehe ich nicht als den Grund der Verfolgungen, sondern als Werkzeug, diese zu ermöglichen. Menschen zu überzeugen, zu bezahlen, damit sie die Verfolgungen ausführen, Waffen herstellen und sie benutzen, die Menschen, die verfolgt werden sollen, aufspüren und verraten, oder ihnen einfach nicht helfen, oder im stillen Einverständnis alles geschehen lassen.

    Den Grund kann man im Auszug aus Ägypten sehen: Wenn die Sklaven befreit werden, verliert das Land seine billigen Arbeitskräfte. Einen anderen Grund las ich vor einiger Zeit "zufällig" in einem Buch über historische Plätze in der Bibliothek: Juden lassen sich nicht assimilieren. Das kann man beides verbinden. Wer frei ist, läßt sich nicht versklaven, unterwirft sich nicht der Hierarchie und ihrem Glauben, auch nicht für Geld.

    LG Kalinka
    Geändert von Farbkreis (29.11.2011 um 11:19 Uhr) Grund: Titel

  9. #24
    Registriert seit
    Oct 2011
    Beiträge
    59
    Soweit ich weiß, sind Mormonen keine Juden, aber sie glauben, spirituell von Juden (verlorene Stämme Israels) abzustammen. Was genau sie glauben - ich habe erst einmal im Leben mit einem Mormonen gesprochen, der mir sagte, sie seien so eine Art Christen.
    Also Bibel und Buch Mormon, welches in Visionen von dem Propheten Herr Smith empfangen wurde.

    Grund für all diese Annahmen dass Juden (oder Ägypter) in Amerika vor Kolumus waren, waren die mounds, von vorkolumbianischen Indianern angelegte Bauwerke, die die Weißen den Wilden nicht zutrauten, weshalb sie annahmen, dass sie von diesen verlorenen Stämmen angelegt sein worden müssten. Sind aber indianischen Ursprunges.
    Fremdverlinkung entfernt
    Nachteule
    -Moderator-


    Allerdings sind Nichtjuden, die sich als Nachfahren von Juden betrachten (gibt einige Gruppen) nie Antisemiten und meinen Segen haben sie
    Diese Gruppen haben auch in einigen Fällen den Segen von Juden, die sie anerkennen, als Juden. Kann sein, dass einige Zionisten Mormonen als Juden betrachten. Aber Zionist kann jeder sein.

    Ich will das Fass Islam gar nicht aufmachen, aber da ist der Respekt Juden gegenüber und Christen gegenüber im Koran festgeschrieben. (ob man sich dran hält ... ?)
    Im neuen Testament fehlt eine solche Stelle, für den Umgang mit "verwandten Religionen".
    Darum waren die Juden ab 2.Jh schon völlig heraus aus der Gesellschaft, die eine christliche war. Alle Nichtchristen waren Ketzer/Heiden, und die Vorgehensweise gegen sie war nicht aus der Schrift herzuleiten.

    Aber die Täter (Römer) und die Lehrmeinung klagt die Opfer an. Und diese Lehrmeinung lehrt doch das jüngste Gericht?
    Es gibt im Judentum die Vorstellung eines letzten Tages. Die "Guten" werden dann ewig weiterleben und die "Bösen" werden in ewiger Schmach weiterleben.
    Wie das genau aussieht, ist völlig unklar und Juden denken einfach nicht so darüber nach.
    Himmel und Hölle gibt es nicht. Kann auch sein, dass alle zusammenleben und die Bösen den Guten dann als Sklaven dienen. Man weiß es nicht. (aus jüdischer Sicht)

    Aus christlicher Sicht gibt es das Gericht und Himmel und Hölle. Je nachdem, wer nun Recht hat, Christen oder Juden, geht es dann so oder so oder ganz anders aus.
    Ich schätze, es wird kein jüngstes Gericht geben. Wir müssen mit unserer Moral heute das bewerten.
    Und nicht auf Tag X hoffen.
    Zum Beispiel, wie wir über Holocaust denken, oder über die Darstellung eines fast toten, jüdischen Mannes/Propheten, der als Bildnis gezeigt wird, und als Symbol einer Religionsgemeinschaft dient, welche sich mitschuldig gemacht hat an dem Holocaust. An der Kreuzigung von 6 Millionen. Durch diese Gottesmord-Lüge über Jahrtausende.
    Ich will mich nicht verlassen, dass eines Tages sich der Himmel auftut und Gott mal mit Hitler ein ernstes Wort redet. Ich bin dafür, dass lebende Menschen mit den vielen kleinen Hitlers heute mal ein ernstes Wort reden.


    Dass Juden sich nicht assimilieren, ist eigentlich nicht ganz richtig. Es gab nie wirklich die Chance. Die Zeiträume ohne Pogrome waren nie lange genug. Die Gleichberechtigung war nie gegeben.
    In den USA sieht man heute, dass Juden wie Italiner oder Iren eben irgendwelche Leute mit irgendener Abstamung sein können.
    Viele nicht religiös, viele erfahren erst als Erwachsene vom Holocaust.
    Vielen, jungen Juden in den USA bedeutet das Jude sein so viel, wie einem normalen Deutschen vielleicht das Schlesiersein. Also nichts.
    Jeder Mensch möchte irgendwo Wurzel schlagen und in Frieden leben. Wenn man ihn lässt, tut er das.

    Grüße
    Geändert von Nachteule (19.03.2012 um 00:34 Uhr) Grund: Fremdverlinkung

  10. #25
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    La Croisée
    Beiträge
    1.350

    Judenverfolgung, Ghettoisierung, Pogrome, Holocaust

    Soweit ich weiß, sind Mormonen keine Juden, aber sie glauben, spirituell von Juden (verlorene Stämme Israels) abzustammen. Was genau sie glauben - ich habe erst einmal im Leben mit einem Mormonen gesprochen, der mir sagte, sie seien so eine Art Christen.
    Inzwischen haben sie, wenn ich mich nicht täusche, eine andere Bibel (oder anderen Autor?), ich habe die von Smith nur bis zur Seite gelesen, auf der steht: Und der Herr machte die bösen Menschen schwarz, oder so ähnlich. Es gibt darin eine Stelle, die man am Abend lesen soll, dann antwortet Jesus persönlich. Ich habe einer Bekannten davon erzählt, die das ausprobierte. Sie war am anderen Tag kreidebleich. Sie hörte deutlich eine Stimme: Ich bin der König der Menschen. Ich interessiere mich nur für andere Kulturen und ihre Religionen durch die Menschen, die sie leben, nicht durch Bücher. Die Filme habe ich mir aber angeschaut und mir die Auferstehung etc. erklären lassen. Sie forschen nach ihren Ahnen und lassen sie nachträglich taufen. Sie trinken keinen Alkohol, auch keine Coca, es gibt noch andere Gesetze, sie heiraten nach der Missionsarbeit, das Jahr im Ausland haben sie sich selbst erspart, leben während dieser Zeit sehr bescheiden und bieten, auch Bauern etc., ihre unbezahlte Hilfe an. Sie gehen nicht zum Militär. Es sind somit keine Christen, stellen Jesus auch nicht am Kreuz dar. Gehört das zum Thema? Ja, denn es zeigt, daß Jesus nicht für alle Grund ist, Juden anzuklagen und zu verfolgen. Das Wort "Zionist" habe ich benutzt, weil ich das Wort "Jude" nicht mag, bei den sehr alten, traditionellen Familien, wie in diesem Fall, sagt man eher Hebräer?

    Allerdings sind Nichtjuden, die sich als Nachfahren von Juden betrachten (gibt einige Gruppen) nie Antisemiten und meinen Segen haben sie
    Dazu fällt mir etwas ein, aber aus welcher "Lehre" es kommt, könnte ich nicht sagen: Es gibt Menschen, die sind OK und es gibt Menschen, die sind nicht OK. Segne sie. Hat mich schockiert, wie käme ich dazu, jemanden zu segnen?

    Jeder Mensch möchte irgendwo Wurzel schlagen und in Frieden leben. Wenn man ihn lässt, tut er das.
    Dazu fällt mir das Lied ein: "Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bißchen Glück, irgendwo auf der Welt bin ich froh. Wenn ich wüßt wo das ist, zög ich in die Welt dorthin, wenn ich wüßt wo das ist, zög ich hin." Vielleicht ist es dort, wo ich im Frieden bin?

    Liebe Grüße
    Kalinka

  11. #26
    Registriert seit
    Sep 2011
    Ort
    NRW
    Beiträge
    41
    Religionen sind eigentlich nichts anderes als Sekten.
    Und es geht auch nicht nur um Geld, sondern um Macht. Geld, Besitz... das alles sind nur "positive" Nebensachen.

    Jesus wurde nicht getötet, weil er an den "falschen" Gott glaubte, sondern lediglich deshalb, weil seine "Macht" zu groß wurde. Er sammelte Gleichgesinnte um sich, die einen Aufruhr hätten bewirken und das Land (bzw. zunächst einmal den Stadthalter) hätte gefährlich werden können.

    Die Christenverfolgungen waren quasi nichts anderes als die Verfolgung nach Unruhestiftern. Hierbei wurden natürlich auch unzählige friedliche Menschen zur Abschreckung getötet.

    Auch in den Kreuzzügen ging es um Macht. Ziel war es nicht, alle Menschen zu Christen zu machen, sondern neues Land zu erobern. Und auch bei den Judenverfolgungen und auch im 3. Reich ging es um Macht.
    Das bißchen Geld interessierte nicht. Es ging darum, einen gemeinsamen Feind zu finden, ihn zum Sündenbock zu machen und somit das Land zu kontrollieren. In der heutigen Zeit würden die Türken, Aramäer, Libanesen etc. die Rolle der Juden einnehmen.

    Alle Menschenverfolgungen Weltweit basieren auf diesen Machtausweitungen bzw. der Machterhaltung. Lediglich diejenigen, die dann zu Selbstmordattentäter werden, in den Krieg ziehen und sonst was, glauben tatsächlich an den Quatsch.

    Hass ist etwas falsches, und wenn selbst der dümmste dies begreifen würde, dann würden alle Terrorregime ihre Macht verlieren.

    übrigens Herr anamolien: Wer in Bio aufgepasst hat, weiß das es keine Rassen bei Menschen gibt. Der Mensch selbst ist eine Rasse, und zwar unter den Primaten.
    Wenn du Menschen nach Rassen einteilen wollen würdest, wäre es dasselbe, als wenn du sagtest: Ich bestimme jetzt einmal die Huskyhunderassen in die mit hellem Fell, die mit dunklem Fell, die mit geschmichten Fell, die etwas größeren, die etwas kleineren, die mit der größeren Schnauze, die mit dem Punkt auf der Pfote.....
    An Tarasbulba: Ich sehe es wie du. Wenn es einen Gott gibt, unabhängig davon, welche Religion nun Recht oder Unrecht hat, ich lebe mein Leben nach besten Wissen und Gewissen und wenn es dem Gott nicht passt, kann er mich mal Kreuzweise. Und wenn er Tod und Chaos will, dann erst Recht.

  12. #27
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    La Croisée
    Beiträge
    1.350
    Zitat Zitat von Meister Mike Beitrag anzeigen

    Wer in Bio aufgepasst hat, weiß das es keine Rassen bei Menschen gibt. Der Mensch selbst ist eine Rasse, und zwar unter den Primaten.
    Bio war mein Lieblingsfach, bis ich die Schule wechselte und in Französisch kein Wort mehr verstand.

    Wer in Deutsch aufgepaßt hat, weiß, daß das Wort "Rasse" einzig für Hunde galt. Selbst Pferdearten benannte man anders.

    Wer in Geschichte aufgepaßt hat, weiß, daß die Rassen nach dem 2.Weltkrieg erst einmal so richtig erforscht wurden,von den Kolonialherren. Eurasier wurden den asiatischen Frauen weggenommen, zu Franzosen erzogen. Schwarze Mischlinge waren nicht willkommen, selbst wenn sie sich zum christlichen Glauben bekannt hatten.

    LG

  13. #28
    Registriert seit
    Sep 2011
    Ort
    NRW
    Beiträge
    41
    @ Kalinka

    Das Wort Rasse gibt es nicht nur für Hunde(Beispiel Katzenrasse) . Es bezeichnet eine Art und wird seit dem 3. Reich tatsächlich deutlich vorsichtiger benutzt.
    Im Mittelalter hingegen wurde das Wort auch anders verwendet. Dort nutze man das Wort Rasse für die jeweiligen Stände. Königsrasse, Bauernrasse etc.

    Ich weiß nicht genau, ob du mich falsch verstanden hast, aber meine Aussage war in keinster Weise Rassistisch gemeint gewesen.

    @anamolie: Ich frage mich, was du da für einen quatsch redest. Ironie ist ein nettes Stilmittel mit dem ich gut vertraut bin. Deine Sätze klingen nicht danach. Vielleicht wärs mal hilfreich wenn du ironische sachen in anführungszeichen setzt und deine meinung mal klar sagst. aber anscheinend ist ja nix von dem was du schreibst so, wie du es sagst.

    Allein der ganze quatsch mit dem Gengut. Die Religion ist darin nicht verankert! Haar, Haut und augenfarbe zwar schon, aber dies sind die bestandteile, die das äußere bestimmen.
    charakterzüge oder ähnliches sind nicht in der dns erkennbar.

    Ich war im Kindergarten und der Grundschule der einzige Ausländer und ich weiß, was Diskriminierung und Rassismus bedeutet.

  14. #29
    Registriert seit
    Oct 2011
    Beiträge
    59
    Es gibt Erbkrankheiten und genetische Besonderheiten, die in bestimmten Populationen öfter auftauchen.
    Sichelzellanmie öfter bei Mittelmeerbewohnern. Milch-Unverträglchkeit mehr bei Schwarzen. Riley-Day-Krankheit fast nur bei aschkenasischen Juden. Aber nicht ausschließlich.
    Für Inzucht gibt es einfach zu viele Juden, der europäische Hochadel ist mehr belastet.
    Keiner kam je auf die Idee, Adelige als Rasse einzustufen.
    Genetisch könnte man feststellen, ob einer wahrscheinlich afrikanische, jüdische Vorfahren hat oder indigene, wenn man alle Gene komplett an schaut. Aber was soll das bringen? Er hat dann irgendwo ein Eiweiß anders, was dieselbe Funktion erfüllt.
    Juden sind sowieso keine "Rasse", selbst wenn man "Rasse" in dem Sinn von kaukasisch, asiatisch, afrikanisch meint. (Heute ungebräuchlich) Korrekt ist "Typus". Und ein Typus sind Juden auch nicht.
    Sie stammen von ägyptschen Sklaven ab und haben sich mit anderen noch vermischt. Man könnte sie also "Volk" nennen. Es gibt keine Gene, die nur in einem bestimmten Volk und sonst nirgendwo auftreten.

    Zionist ist in meiner Sicht ein Befürworter der Zionistischen Idee. (Politik)
    Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat oder wer zum Judentum überrgetreten ist, vielleicht wegen Heirat. Also ein Begriff, der mit Abstammung von einer religiösen, aber genetisch heterogenen Gruppe zu tun hat.
    Aschkenasen sehen ganz anders aus als Sepharden. (Religion)
    Hebräer sind die alten Hebräer = Israeliten. (Geschichte)
    Semiten sind Menschen, die eine semitische Sprache als Muttersprache haben, zum Beispiel Araber. (Sprachwissenschaft)
    Also weiß ich nicht genau, wer die Leute sind, die glauben, Mormonen sind Juden, aber vielleicht irren die sich, vielleicht irre ich mich, vielleicht verstehen die was anderes unter Jude als ich. Eigentlich egal.
    Hier geht es ja um die Verfolgung und warum sie statt fand.

    Meister Mike hat nicht so unrecht mit seiner Sicht. Macht und um Unterdrückung, alles andere sind Vorwände.
    Es geht auch um Angst vor dem Fremden. Also das ist ein biologischer Grund. Das hat mit Biologie zu tun.
    Ich habe Probleme mit der Rechtschreibung und freue mich, wenn man mich auf Fehler hin weist. I'm a bad speller and glad to be told, in case of misspelling.

  15. #30
    Registriert seit
    Sep 2011
    Ort
    NRW
    Beiträge
    41
    @casimir

    es gibt zum teil sehr alte gedichte und texte, in denen der begriff rasse in dieser weise auftaucht. deutlich häufiger war zwar die formulierung "gesclecht" aber wie du schon sagtest geht es hier ja um etwas anderes.
    das gewisse genetische fehler hier oder da häufiger auftreten ist richtig. dennoch ist dadurch nicht die herkunft bestimmbar, lediglich die wahrscheinlichkeit.

    ein weiterer grund, weshalb es oft die juden waren ist, dass diese sich aus religiösen gründen mit am wenigsten wehrten.

Seite 2 von 5 Erste 1234 ... Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Pogrome der Neuzeit
    Von Slartibartfass im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 09.02.2011, 21:05
  2. Holocaust
    Von Rosiel im Forum Diverse
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.06.2006, 19:51
  3. Ich leugnete den Holocaust
    Von DerSchatten im Forum Gesellschaft
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 05.02.2006, 13:40

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden