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  1. #61
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Laßt uns den Faden schließen!


    Barbarossa
    Mit TarasBulbas Abschlusswort, und Gott segne die Welt?

    Da muss ich überlegen, ob ich hier im Forum überhaupt noch weiterschreiben werde.

    LG Kalinka

  2. #62
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    Zitat Zitat von TarasBulba Beitrag anzeigen
    Du sagst Spaß, ich sag Spiel. Was ist der Unterschied, fragt man sich? Spielen ist überlebenswichtig für Tiere, dabei lernen sie und verbessern ihre Überlebenschancen dadurch erheblich.
    Es gab einen Fall, Kinder haben einen Cowboyfilm nachgespielt und ein Kind erhängt, mit einer Wäscheleine. Spiel und Spaß gehört doch zusammen.
    Ich habe Katzen gesehen, die das nicht ausgegessen haben. Die wollten lieber Trockenfutter, aber Vogel tot machen machte Spaß.

    Schimpansen jagen kleine Affen, zerreißen sie bei lebendigen Leib und in den Kriegen gehen sie auch los, lauern einem auf von der anderen Gruppe und machen den tot. Mit 5 oder 10 Mann machen die den Nachbarn platt.
    Einen nach dem anderen. Irgendwann übernehmen sie das andere Gebiet. Es geht um Lebensraum, Hitler ging es auch um Lebensraum. Aber, Hitler war kein Schimpanse.

    Löwen, Paviane, alle Arten, die Harems erbeuten, töten Nachwuchs. Aber nur etwa jeder 3. neue Chef macht das. Eigener Nachwuchs wird auch bei Menschen nicht oft getötet. Meist aus Versehen.
    Der Grund für Kindstötung ist, die Weibchen werden gleich wieder rollig und der neue, der nicht viel Zeit hat, kann gleich ran.

    Delfine sind Menschen sehr ähnlich. Eben darum. Sie können auch Treibjagden auf andere Delfin-Arten machen, die sie nicht essen wollen, sondern zum Spaß am Atmen hindern oder ärgern.

    Das habe ich nicht selber gesehen, aber Forscher haben es beobachtet. Und Hühner Küken können bis 4 zählen, manche Elstern erkennen sich im Spiegel. Menschenaffen sowieso.
    Der Verstand des Menschen fiel nicht vom Himmel. Das Böse auch nicht.
    Wir sind so, wir mussten in der Savanne überleben, und hatten keine großen Zähne oder Krallen.
    Also haben wir das Gehirn entwickelt, um andere Tiere auszutricksen, in eine Falle locken, dann Steinigen.
    Menschen können sehr gut werfen und schnell kommunizieren, und sich Sachen vorher aus denken.
    Ich kann mal Links raus suchen, zu den Seiten, wo geschrieben wird, wie die Schimpansen genau Krieg führen.

    Auf jeden Fall ist die Heiligsprechung von Tieren genau so nicht angebracht, wie sie für Ausbeutungsmaterial zu halten.
    Menschen sind Tieren viel ähnlicher, als sie *glauben*.
    Im Guten wie im Bösen.
    Ich habe Probleme mit der Rechtschreibung und freue mich, wenn man mich auf Fehler hin weist. I'm a bad speller and glad to be told, in case of misspelling.

  3. #63
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    Zitat Zitat von anamolie Beitrag anzeigen
    @Taras Bulba

    @Kalinka


    nein, an Gott.
    Nehmen wir mal an, Gott sei alle Lebendigkeit und wir seien ewige Wesen
    in seiner Herrlichkeit. Und nehmen wir weiter an, er könne uns Alles geben,
    was wir uns wünschen. Und nehmen wir weiter an, wir wünschen uns die Sünde,
    dann muss er uns vom Silberbaume schneiden und in die sterbliche Welt geben,
    damit wir leiden und sterben können. Sollten wir uns das Heil wiederum wünschen,
    so prüft uns die Sünde, ob wir wieder frei von ihr sind/zu sein wünschen.
    Ich nehme gar nichts an. Auch der Teufel wird dir nichts geben, da hilft kein "frommer" Wunsch. "Heil" ist gut, passt gut in den Satz.

    Ich würde den Faden nicht schliessen lassen, sondern nur umtaufen, damit man das Thema erkennt, den Bekehrungseifer.

    Denn, hier geschieht Revelation!

    Ein wenig spät.

    LG

  4. #64
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    Nein, eine Umbenennung kommt nicht in Frage.
    Es geht um ein einziges Thema:

    Judenverfolgung seit 2000 und etlichen Jahren.
    Um nichts Andres.
    Mir persönlich ging es um die Meinungen dazu.
    Das uferte aus.

  5. #65
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    Das ist ein Thema, das zum Ausufern einläd.
    Man kann noch einzelne Epochen beleuchten. Preußen zum Beispiel. Es macht mehr Sinn, zu untersuchen, wann und wo Juden kaum verfolgt wurden oder fast Bürgerrechte hatten.
    Denn das andere, da gibt es Bücher, mit denen könnte man jemand erschlagen, so dick sind die, über die Geschichte der Verfolgung. Das kann man hier nicht alles hin schreiben.

    Grüße
    Ich habe Probleme mit der Rechtschreibung und freue mich, wenn man mich auf Fehler hin weist. I'm a bad speller and glad to be told, in case of misspelling.

  6. #66
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    D i e Staaten, die in Nuancen liberaler waren, kann man an einer Hand abzählen.
    Nach der Revolution ging Frankreich mit relativ gutem Beispiel voran,
    Preußen (dank Voltaire) folgte zögernd.

    Da lobe ich mir Übersee!

    Dein Kommentar zeigt mir, daß der Faden wirklich geschlossen werden sollte.


    Barbarossa







    Nachbemerkung:
    Es jagt mir einen großen Schrecken ein, daß in Deutschland der Antisemitismus wieder "an Land gewinnt", selbst bei sozusagen aufgeklärten Menschen.

  7. #67
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    Hallo, ich wüsste gerne, ob es nach diesem wilden Monolog damals 2011 keine Kontakte mehr gab? Ich habe mich durch die Zeilen gestaunt, kopfschüttelnd, so oft das Wort "hass"


    ach.




    Ulrike

  8. #68
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    Judenverfolgung, Ghettoisierung, Pogrome, Holocaust

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Nein, eine Umbenennung kommt nicht in Frage.
    Es geht um ein einziges Thema:

    Judenverfolgung seit 2000 und etlichen Jahren.
    Um nichts Andres.
    Mir persönlich ging es um die Meinungen dazu.
    Das uferte aus.

    Zufällig stieß ich heute morgen, im französischen Fernsehen, auf eine Religionssendung, in der zwei Rabbiner diskutierten. Die Verfolgung begann mit der Zerstörung des Tempels, Salomon steht für soziale Gerechtigkeit. Es wurde gesagt, frei übersetzt: Das Christentum baut sich auf die Auferstehung von Jesus auf, das kann man mit der Auferstehung Israels vergleichen, den Zionismus mit der alten Idee, eine gerechte soziale Gesellschaft aufzubauen, nicht nur um den seit 2000 Jahren Verfolgten einen Lebensraum zu schaffen.

    Hierzu ein Artikel vom Schriftsteller Martin Mosebach, der, m.M.n., den Kern der Konfusion enthält, oder die Idee: Herrenmenschen, Untermenschen?

    Zitat Zitat von Welt Online
    Mosebach: Für die Christen ist es immer schlimm, wenn Menschen die Verbindung zu Christus verlieren. Weil sie davon überzeugt sind, dass diese Verbindung die Fähigkeit, Mensch zu sein, erst zur Vollendung bringt. Diejenigen, die religiös unmusikalisch sind – wie man das heute so flott formuliert –, sind in ihrer Vollausbildung als Menschen beeinträchtigt. Unglaube ist ein Mangel. Ein Leben in völliger Abkehr von Gott ist eine reduzierte Existenz. Die seelische und auch die rationale Fülle des Menschseins ist dann nicht gegeben, wenn die Verbindung zum Schöpfer verödet ist.
    Einen schönen Sonntag.
    Kalinka

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