Thema: Tricolore

  1. #1
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    Tricolore

    *********
    ZOÉ
    Eine weiße Gans
    Schwarze Erde am Spaten
    Die Raben im Schnee


    FRANZ
    Nun schaut zurück auf eure Übeltaten
    Und tief hinein ins Glas der alten Weine
    Zum Neuen Jahr los geht’s bewegt die Beine
    Ihr Unschuldsengel oder Teufelsbraten

    RENÉE
    Die Zeit hat ihre Uhr verloren
    Die meine tickt im Takt Sekunden
    Im Kreis vergehen ihre Runden
    In vorher nachher ungeboren


    FRANZ
    Verfahren scheint die Zukunft eurer Staaten
    Noch lauft ihr frei an einer langen Leine
    Doch Ungehorsam duldet leider keine
    Regierung unsrer Freiheitsdemokraten

    RENÉE
    Verlassen Stunden ihre Zeiten
    So wacht die Liebe alle Nächte
    Im Tag und über alle Mächte
    Ertönt sie neu auf ihren Saiten


    FRANZ
    Erkennt die Schuld und zahlt befreite Knechte
    Wir Richter haben wenig Zeit doch Rechte
    Vergeblich werft ihr richtungslos die Steine

    Ergebt euch friedlich unterlaßt das Streiten
    Es geht von Elf zu Zwölf auf beiden Seiten
    Der Frieden zählt genau wie Euroscheine

    ZOÉ
    Launisches Wetter
    Verwelkte faule Blätter leere Seiten
    Die Täter spielen Opfer oder Retter


    FRANZ
    Nun schau auf Deine Übeltat
    Und tief hinein in Glas und Wein
    Zum Neuen Jahr los heb das Bein
    Als Engel oder Teufelsrat

    RENÉE
    Die Zeit hat keine Uhr und naht
    In ihrem Takt da tickt mein Sein


    FRANZ
    Nun schau auf Deine Übeltat
    Und tief hinein in Glas und Wein

    Erkenn die Schuld und zahl jetzt grad

    RENÉE
    Nach Nächten scheinen Tage rein
    Nur eine Liebe wacht allein
    Im Kreise glitzert Goldkarat


    FRANZ
    Nun schau auf Deine Übeltat

    ZOÉ
    Gebundener Kranz
    Rote Federn im Unrat
    Lichterkettenschein


    *
    Geändert von Farbkreis (27.12.2011 um 00:29 Uhr) Grund: Kommentare gehören nicht unters Gedicht, voyons :-) Monologe in die Rubrik Drama?

  2. #2
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    Tricolore

    ***
    Die Beiträge von IdaLehne wurden gelöscht, leider gibt es keinen Hinweis darauf, z.B.: Datum und Grund.
    Meine Antworten gehen so gut wie möglich auf diese Beiträge ein, sind keinesfalls als persönliche Beigabe
    zum Text zu betrachten. Ich möchte sie nicht löschen, da sie gedankliche Arbeit enthalten und füge sie so
    gut wie möglich zusammen.

    ***
    Liebe IdaLehne,

    Zitat Zitat von IdaLehne Beitrag anzeigen
    Deine Worte klingen geschmeidig und gewichtig. Leider hat sich mir der Sinn nicht eindeutig erschlossen.
    Der Titel ist konfus? In Bezug zum Text bedeutet er, was man sieht: Drei Farben,
    blau/schwarz/grün, nach Lesbarkeit ausgewählt, und zwar um die Gedichtformen
    klarer hervorzuheben. Zoé ist das Bild, abstrakte?, und das Intermezzo, nach dem
    Franz und Renée abwechselnd reden, in einem gemeinsamen Gedicht, oder einer
    anderen (dritten) Gedichtform. Am Schluß antwortet Zoé erneut mit einem Bild.

    Tricolore heißt dreifarbig, Renée ist die weibliche Form des Vornamens René, als
    Adjektiv, kleingeschrieben, bedeutet es wiedergeboren. Am Satzanfang, wie auch
    im Titel, schreibt man Anfangsbuchstaben groß, deshalb habe ich die französische
    Schreibweise gewählt, da in Deutsch Trikolore eine andere, politische?, Bedeutung
    hat. Wie du sonst auf Politik kommst, kann ich nicht nachfolgern, vielleicht kannst
    du dies an Hand des Textes demonstrieren?

    Tricolore setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: Tri – colore, das Wort findet man
    unter couleur 1.

    Tri- ist ein aus dem Lateinischen und Griechischen stammendes Element, (das steht
    jedenfalls im Larousse), bedeutet 3 und man findet es in vielen Wortkompositionen.
    Trois = 3 = Zitat: lat. tres v. 900

    Tri = Aussonderung, Auslese etc. steht unter trier ( vermutlich v. Latein tritare = broyer
    = zerkleinern etc.) = ver- aus- lesen, sortieren etc. (in Deutsch Trier, Ort = Trèves),
    und unter Trick. Tri ist ein Synonyme von Trick (engl. v. normannischen trikier abgeleitet
    = tricher = mogeln, schummeln, betrügen) und Aktion zu trier:

    « Se pourrait-il que nous fassions, par habitude, le tri de ses paroles et de ses gestes? »
    (Mauriac)

    Zitat Zitat von IdaLehne Beitrag anzeigen
    Wenn ich das deuten würde, was ich darunter verstehe, so wäre es im heutigen Politverständnis anstößig.
    Unter couleur lat. color coloris v.1050 findet man uni- bi- multi- tricolore = dreifarbig, mit
    Trikolore (blau/weiß/rot Fahne?) verwechselt? Zitat: Politik Lehre von der Staatsführung
    und den staatlich-gesellschaftlichen Angelegenheiten, übertrieben für Berechnung (Duden)

    Danke für deinen gedankenanregenden Kommentar,

    Zitat Zitat von IdaLehne Beitrag anzeigen
    Ich kann jedoch nicht glauben, dass Du so große Geschütze auffahren möchtest?
    doch was meinst du mit Geschütze ?

    Liebe Grüße
    Kalinka

    ***
    07.01.2012 / 17:59
    Liebe IdaLehne,

    der Text ist durchdacht, sobald ich erkennen kann, daß du ihn gelesen hast, können wir auch über den Inhalt diskutieren.
    Die Form unterstreicht den Inhalt.

    Ich wiederhole hier meine Frage, die du nicht beantwortet hast:

    doch was meinst du mit Geschütze ?
    Ich bedanke mich im voraus für deine freundliche Erklärung. Dann sehen wir weiter.

    Liebe Grüße
    Kalinka

    ***

    Es fehlt natürlich jetzt einiges. IdaLehne gab dem Text eine rein politische Bedeutung. Auf meine Bitte,
    dies zu begründen, warf sie mir vor (da der Text von mir durchdacht ist), dem Leser keine eigenen Gedanken
    zu lassen. Falls ihre Kommentare als Spam erkannt und deshalb gelöscht wurden, bin ich damit einversatanden,
    ich empfand sie auch als Spam.

    Trotzdem hätte ich gern meine Frage:

    doch was meinst du mit Geschütze ?
    geklärt, komme eventuell noch einmal darauf zurück.
    Geändert von Farbkreis (28.01.2012 um 13:11 Uhr) Grund: ***

  3. #3
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    Hi, Kalinka -


    ein Dramolett?
    Und dazu noch ohne wirkliche Satzzeichen und Regieanweisungen?
    Reneé ist nicht per se gleichzusetzen mit Wiedergeborene; da könnte man viele Namen anführen.
    Ich habe versucht, mir das Ganze auf der Bühne vorgetragen vorzustellen - es klappte nicht.

    Ich grüble immer noch über die Übeltaten, Mißratenen und roten Federn nach.

    Ein Rundumschlag gegen Politikier, gleich welcher Couleur?


    Barbarossa

  4. #4
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    Tricolore

    Hallo Barbarossa,

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    ein Dramolett?
    Und dazu noch ohne wirkliche Satzzeichen und Regieanweisungen?
    Vielleicht kann man die Gedichtform als Regieanweisung bezeichnen? Auch bezeichne ich den Text eher als Dialog,
    das Sonett (Franz) ist schwarz gedruckt, die Schweifreime (Renée) sind grün. Der Haiku (Zoé), blau, wäre die Kulisse/ Szene,
    die mit dem Ritornell (Zoé), blau, die Personen (Franz u. Renée) näher definiert. Beide sprechen jetzt zusammen ein Rondell,
    damit überlasse ich es dem Leser, was er in dem daraus entstandenen Haiku (-Bild) sehen oder nicht sehen möchte.

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Reneé ist nicht per se gleichzusetzen mit Wiedergeborene; da könnte man viele Namen anführen.
    Zum Beispiel?

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Ich habe versucht, mir das Ganze auf der Bühne vorgetragen vorzustellen - es klappte nicht.
    Es ist auch eher das Bild von draußen (erstes Haiku)/drinnen (zweites Haiku) in Bezug auf Ort und Personen.

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Ich grüble immer noch über die Übeltaten, Mißratenen und roten Federn nach.
    Leider kann ich nicht mit der Kamera umgehen, um dir die Bilder, die ich dabei gesehen habe, zu projektieren, könnte man
    noch mit der passenden Musik unterstreichen.

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Ein Rundumschlag gegen Politikier, gleich welcher Couleur?
    "Tricolore" habe ich erklärt,(s.o.), auf die Erklärung der "Geschütze" von IdaLehne bin ich gespannt.

    Danke für deinen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Kalinka

  5. #5
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    Metrik

    Hallo Kalinka,

    Ich finde das Drama sehr gelungen. Die Wortspiele und der Sinn gefallen mir sehr.
    Wie siehts denn mit der Betonung aus hast du dir da extra die Mühe gemacht und geschaut das alles stimmt? Wie kann ich am besten eben solche Sachen lernen? Durch üben oder durch die Theorie?

    Liebe Grüsse genma

  6. #6
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    Tricolore

    Hallo genma,

    Zitat Zitat von genma Beitrag anzeigen
    Hallo Kalinka,

    Ich finde das Drama sehr gelungen.
    "Ist das ein Drama?" Diese Frage inspirierte mich zu meinem ersten Drama "So wird das All...", dabei ist für mich die
    Frage: Was ist ein Drama, wie schreibt man es, etc." noch lange nicht geklärt.

    Die Wortspiele und der Sinn gefallen mir sehr.
    Da ich generell nicht "spiele" (s. auch Forumspiele), wäre es nett, wenn du die Passagen, die du hier als "Wortspiele"
    bezeichnest, näher erläutern würdest.

    Wie siehts denn mit der Betonung aus hast du dir da extra die Mühe gemacht und geschaut das alles stimmt?
    Ich schreibe schon immer frei, nach Gehör, mein Interesse für Gedichtformen wurde hier auf dem Forum geweckt. Auch
    diese schreibe ich frei, sobald ich die Melodie eines Sonetts, eines Rondells etc. "höre". Dabei schreibe ich mir allerdings
    das Schema der entsprechenden Form auf und, wie bei einem Puzzle, setze ich die Verse an ihren Platz, überprüfe die
    Metrik. Dabei habe ich entdeckt, dass die Gedichtformen besondere Bedeutungen haben, ob ich mich tiefer damit
    beschäftigen möchte, weiss ich noch nicht.

    Wie kann ich am besten eben solche Sachen lernen? Durch üben oder durch die Theorie?
    Sicher gibt es gute Bücher, leider besitze ich keines, kann keine Referenzen geben. Ich beschäftige mich auch nur
    mit den Gedichtformen, weil dies hier ein Forum für Gedichte ist. Privat schreibe ich frei und manchmal erscheinen
    mir Texte dazu geeignet, sie als Gedichte zu formen. In dieser Rubrik hier interessiert mich noch das Drehspiel.

    Danke für deinen Kommentar.

    LG Kalinka

  7. #7
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    zunächst: ist es ein drama? nein. ein drama hat regeln, die hier nicht erfüllt sind. ist es dramatik? pragmatisch betrachtet: ja, weil es in dialogen geschrieben ist. man könnte es ebenso als lyrik lesen, die dialogisch aufbereitet ist. im postdramatischen theater findet man häufig das phänomen von theatertexten mit stark lyrischen akzenten, z.b. bei heiner müller, elfriede jelinek und sarah kane. bereits in brechts lehrstücken lassen sich solche akzente finden.

    die wichtige frage: finde ich den text gut? nein.
    zum einen verstehe ich den inhalt nicht. ich lese hier andeutungen von euro, freiheitsdemokraten (was immer das ist, vielleicht liberale?) und einer im ominösen bleibenden übeltat. aufgrund der aktualität könnte ich jetzt mutmaßen, dass der text etwas mit eurokrise, kapitalismus und co. zu tun hat, aber was? hier ist nichts konkret fassbares. das allein ist nicht schlimm, aber:
    auch die sprache reizt mich nicht, sperrt sich mir. da sind jetzt reime...und? ich finde hier also weder auf sprachlicher noch inhaltlicher ebene einen zugang.

    der text könnte ein auszug sein, in seiner lyrischen struktur ein lied. gäbe es also im drumherum einen handelnden rahmen, der konkret wäre und mir damit das vorliegende bruchstück erklärbar und somit zugänglicher machte, könnte das sogar funktionieren. in dieser losgelösten, zu hermetischen form funktioniert es meines erachtens nicht.

    wer deutsche versbrecher findet, darf sie behalten
    oder: warum mein rechtschreibprogramm dem genitiv sein toast iszt...

    "Ein Lyriker, der glaubt, unabhängige Kunst zu schaffen, ist ein Narr, aber ein Mensch, der nicht fähig ist, seine Erfahrungen auf ein anderes Niveau zu abstrahieren, ist kein Künstler."

  8. #8
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    Tricolore

    Hallo Kajn Kokosknusper,

    zunächst: ist es ein drama?
    zunächst: Vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist kein Drama, aber die Differenzierung zur
    Dramatik ist ein interessanter Gedankenanstoß, auch über die Referenzen habe ich mich gefreut.

    die wichtige frage: finde ich den text gut? nein.
    Aus deiner Begründung stellt sich mir die Frage: Kann ich den Text erklären? Dazu muß ich mich
    von den Bildern trennen, die durch den Text nicht vermittelt werden. Da stellt sich die wichtige
    Frage: Reicht der Text dazu? Ich denke, nein. Um das verdichtete Paket zu entschlüsseln, müßte
    ich eigentlich die Geschichte neu schreiben, mit einem fiktionalen Ende, z.B. als Drehspiel. Die Idee
    liegt in der Luft, die Regeln, die zum Drehspiel gehören, fangen, wie ich kurz las, bei Zeilenlänge,
    Abstand etc. an, das klingt ziemlich abschreckend, aber es ist eine Herausforderung, der ich mich
    eventuell eines Tages stellen werde, im Augenblick packe ich erst wieder einmal meine Koffer.

    ich lese hier andeutungen von euro, freiheitsdemokraten (was immer das ist, vielleicht liberale?) und einer im ominösen bleibenden übeltat. aufgrund der aktualität könnte ich jetzt mutmaßen, dass der text etwas mit eurokrise, kapitalismus und co. zu tun hat, aber was?
    Ich versuche, so gut wie möglich, darauf einzugehen. Stichwort: "aktualität". Der Text wurde
    am 25.12. gepostet. Er könnte auch, leicht ironisch angehaucht, "Weihnachtspredigt" heißen.
    Die Wörter "euro, freiheitsdemokraten": "Freiheitsdemokraten" kann man ruhig als reimgeschuldet
    betrachten, in Relation zum Spaten wird das Wort in Frage gestellt. Etwas wurde ver- begraben,
    die ganze Strophe ist eher ironisch gemeint. Auch Ameisen bilden Staaten. "Euroscheine" steht
    für den Wert des Geldes allgemein, Doppelbedeutung Schein – Schein. Jetzt zur "übeltat": Der
    Kläger Franz klagt zuerst eine Mehrheit an. Das Sonett weist auf die Vergangenheit hin, auf eine
    Rückschau, da, wie es im Text, so hoffe ich jedenfalls, lesbar ist, der Übergang vom alten zum
    neuen Jahr (Zukunft) stattfinden wird. Renée unterbricht ihn, als "porte-parole"? Dann spricht
    Franz Renée in der Einzahl an. Anklage, Reflexion: Kehre vor deiner eigenen Tür? Wiederholung?

    zum einen verstehe ich den inhalt nicht.
    Der Inhalt umfaßt alles, was man darin erlesen will. Vielleicht der wichtigste Aspekt, im Ritornell
    (blau) angedeutet: "S.V.P." (s’il vous plait). Leider kann ich mich gerade nicht erinnern, wie der
    Wissenschaftler heißt, der diese Theorie erstellt hat: S = Sauveur (Retter, Erlöser), V = Victime
    (Opfer), P = Persécuteur (Verfolger, ausführende Gewalt?). Das Opfer ist immer Mittelpunkt,
    auf sein Verhalten kommt es an (bitte, bitte, entschuldigt etc.), ob sich der "Persécuteur" in
    einen "Sauveur" verwandelt, oder (z.B.: wenn das Opfer auf sein Recht pocht) umgekehrt.

    Liebe Grüße
    Kalinka
    Geändert von Farbkreis (20.04.2012 um 08:15 Uhr) Grund: ß

  9. #9
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    Hi,

    wenn man seine Gedichte so bis ins Diffizile erläutern muß,
    finde ich persönlich, daß sie nicht wirklich gelungen sind.

    LG
    Barbarossa

  10. #10
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    Tricolore

    Hi Barbarossa

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    wenn man seine Gedichte so bis ins Diffizile erläutern muß,
    finde ich persönlich, daß sie nicht wirklich gelungen sind.
    Zitat: "die Geschichte neu schreiben", s.o., Betonung auf "Geschichte", nicht auf "neu". Der
    Unterschied zu "seine Geschichte" wäre in etwa wie Geschichtsbuch / Autobiographie.

    Der Text ist verdichtet, aber nicht versiegelt, man muß ihn nicht erklären, man muß ihn auch
    nicht mögen, man muß sich auch nicht angesprochen fühlen. Eventuell war dies der Grund
    der Bemerkung Zitat: "... große Geschütze auffahren... "?

    LG Kalinka

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