Thema: Pollenflug

  1. #1
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    Oct 2009
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    Dresden - Weimar
    Beiträge
    335

    Pollenflug

    und es erfasst mich
    durch Himmel und Leid
    schwebe ich plötzlich
    und wirbelt die Zeit

    und so suche ich
    die Stunden zu zweit
    und suche ich dich
    den Wiesen unweit

    halte ich Ausschau
    nach güldener Farbe
    und glänzend im Tau

    erspäh ich dich, Garbe
    ein Wunder von Frau
    und küss deine Narbe

  2. #2
    Elementaris Guest
    Da hier noch keiner geantwortet hat, mach ich es einfach :P. Um ehrlich zu sein, finde ich nichts an dem Gedicht, was ich verbessern bzw. kritisieren würde. Drum gebe ich hier einfach meine Meinung zum Besten. Du hast den Vorgang des "Fliegens" meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt, indem du zum Beispiel den Fokus nicht nur auf die Bewegung an sich, was in diesem Fall ja verlockend gewesen wäre, sondern auch Dimensionen wie die Zeit mit einbezogen hast.
    und wirbelt die Zeit
    Auch die Personifizierung der "Polle" gefällt mir gut. Vor allem der Vergleich bzw. die Metapher des Liebespaares, auch wenn dieser Vergleich nahe liegt (Fortpflanzung und so^^). Insgesammt also ein sehr gelungenes Gedicht.

    Gruß
    Elementaris

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