1. #1
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    Ein Wort, ein Wölkchen

    Auch aus einem Spiel entstanden, war aber etwas zu langsam dort.
    Vorstellen wollt ich´s, jetzt aber doch.
    Also ein bisschen was zum Nachdenken

    Globus, Enkel, Lyrik, werben, Donnerhall


    Ein Wort, ein Wölkchen


    Ein Wort, ein Wölkchen über´m Globus,
    Fliegt es doch weit fort geschwind.
    Möcht´s mit Lyrik sanft umweben,
    Bleiben Worte so am Leben,
    Da´s die uns´ren Worte sind.

    Meine Ahnen, was sie sagten,
    Ich werd´s nie mehr, nie mehr wissen.
    War ein kleines Enkelkind,
    Ihre Worte nun im Wind.
    Werd´s auf ewig, ewig missen.

    Worte, auch mal Donnerhall,
    Konnten mich doch so sehr stören.
    Wenn sie nie mehr wiederkommen
    Und Erinnrung`n zu verschwommen,
    Will ich´s, möcht ich´s so gern hören.

    Liebste Lyrik, ich will werben
    Um die Gunst, die Deine.
    Nimm die Worte, die wir geben,
    Nimm sie auf, so lang wir leben.
    Leben nicht alleine!
    Geändert von star_nebula (07.02.2012 um 10:50 Uhr) Grund: Markierung u. leichte Überarbeitung

  2. #2
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    Hallo star_nebula,

    wirkt auf mich etwas formbemüht, was vor allem an den (zu) vielen Wortverkürzungen liegt.
    Die Aussage ist soweit okay, versuchen doch alle Schreiber durch ihr Werken und Wirken ihre Worte "unsterblich (nicht nur so lange sie leben)" zu machen. Ein wenig abrupt empfinde ich den Übergang von den Worten aus der Erinnerung zu den "gebenden."
    Konstruktiv würde ich an

    "Bleiben Worte so am Leben,
    Da´s die uns´ren Worte sind."

    Da es die unseren Worte sind, klingt befremdlich.
    Besser wäre für mich "Weil es uns're Worte sind."
    Aber das ist unverbindlich, weil diese Art zu Schreiben nicht mein Metire ist.

    LG
    Perry

  3. #3
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    Hi Perry


    Ja, das stimmt.
    Es ist etwas in der Eile heraus geschrieben,
    eben durch den Spielsinn, wer ist der Schnellste.
    Die größte Herausforderung neben der Zeit, die sich mir allerdings hier stellte,
    das waren auch die Vorgaben. Wie Globus oder Donnerhall, etc.. Es war enorm schwierig sowas einzufügen ohne den Inhalt gänzlich zu zermatschen und das hat zusätzlich noch gedauert.

    Wirkliche Gedichte lass ich aber sehr sehr lange liegen.
    Sind schon einige in Arbeit, nur poste ich die hier noch nicht.
    Sie sind halt noch nicht fertig.
    Und eben auch wegen den Gründen Deiner Kritik, da hast Du vollkommen Recht.
    In allen Punkten!

    Dank Dir für Deine Antwort.
    Ich bin gerne auch für Kritik bei meinen zeitaufwändigeren Gedichten.
    Fänd ich gut.


    lg
    star_nebula
    Geändert von star_nebula (09.02.2012 um 18:44 Uhr)
    Meine Kumpel sind Johann Gottfried, Johann Wolfgang und Friedrich.

    Hier gelangst Du zu meinen Gedichten

  4. #4
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    Mit dem Schluß setzt du jedermanns Bemühen um die Lyrik in ein ehrlicheres Verhältnis als es die ganzen Experten mit ihren ein Meter Kommis jemals schaffen würden. Wölkchen umweben und Worte wie Donnerhall bilden den notwendigen Kontrast um nicht ins beliebige Abzurutschen.

    LG RS
    Geändert von Terrorist (20.02.2012 um 23:40 Uhr)
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    hallo.
    muss da meinen senf dazu abgeben. mag die ersten beiden strophen gerne. hab's nicht oft so mit gereimten gedichten also bin ich eigentlich verwundert von mir . vor allem die zweite mag ich, weckt da irgendwas in mir drinn. soviel zur thematik. zur leichteren lesbarkeit zwecks der vielen verkürzungen würde ich zumindest ein anderes apostroph wählen. ein geraderes, das hier zum's beispiel's. macht's irgendwie leichter lesbar für mein empfinden.
    was dir sehr gut gelungen ist, finde ich, ist die verknüpfung der gegebenen wörter. wirkt weder reingequetscht noch abgelutscht. warum ich es überhaupt gelesen habe? achja - der titel. einen daumen dafür auch noch.

    die liebsten grüße,
    laub
    keep the past. future's ours.

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