Thema: verinnern

  1. #1
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    verinnern

    stand brach am zaun
    und lehnte,
    dunklen blick
    auf lug und trug gerichtet,

    schrie nicht, sondern ging,
    geblutet, tage später-
    warst du tot
    und ich vorbei.

  2. #2
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    Puh. Na wenn das mal nicht Spielraum für hunderte Interpretationen lässt, dann weiß ich auch nicht.

    Eigentlich eindrucksvoll, aber für mich ohne weiteres nicht verständlich. Abstrakt ist m.E. gar nicht ungut, aber hier fehlt mir wirklich ein Anhaltspunkt.
    Unfreiwillig witzig (ich hoffe, es ist nicht so gemeint ) ist gleich der erste Vers - ich dachte an 'sich [am Zaun] übergeben'.

    Es scheint mir um eine Trennung zu gehen, aber das kann natürlich durchaus Humbug sein -
    Gibst du mir einen Tipp?

    Liebe Grüße von der Sehnsucht.


    '[...] Ich entschied mich daraufhin für ein Buch von Sebastian Sick im Sonderangebot über den korrekten Umgang mit dem Plusquamperfekt, das mir von einem Freund empfohlen gewesen worden war.'
    Achim Leufker

    Noch ohne erhellenden Kommentar:
    Hafen, Solitude and Burning Faces, Erste Schritte, In zwei

  3. #3
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    Hi Sehnsucht,
    eigentlich liegt dein Finger auf dem Punkt, aber nein weder brachliegen noch erbrechen ist witzig gemeint, aber an beides gedacht. Ja es geht um Trennung und so abstrakt ist der Text nicht, vielleicht sogar vielmehr viel zu wörtlich, nur komprimiert. Spannend von Sehnsucht komentiert zu werden, geht es in dieser kurzen Sequenz vor allem um den Übergang von Sehnsucht zu Wehmut, also von etwas sehnend Süchtigem hin zum mutig Weh zu fühlen.
    Genauere Umstände der beschriebenen Angelegenheit bleiben noch ein Weilchen ungenau, da der ein oder andere teilnehmende Protagonist noch am Leben. Ich hoffe sowieso durch ein Überhöhen der Situation, der Erfahrung, des Gefühls, ein übertragen auf das eigenen Erleben zu ermöglichen , auch wenn nicht ausschließlich im rationellen Sinn.

    Ich hoffe dies reicht an Klärung und Hinweis...


    Lieben Gruß und danke fürs Lesen und Komentieren..

    mc

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