1. #1
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    Gedichte gibt's wie Sand am Meer

    Gedichte gibt’s wie Sand am Meer

    Gedichte gibt’s wie Sand am Meer,
    von Lieb und Leid und noch viel mehr.
    So viele schreiben so viel Sinn,
    in Reim und Nichtreim, einfach hin.

    Poeten beten Thesen vor,
    von ihrer Sicht auf diese Welt.
    Und wir, wir glauben ihrem Wort
    und picken raus, was uns gefällt.

    In Wellen sterben ihre Zeilen,
    die dann mit Zeit im Meer vergehn.
    Nur ein paar Verse werden bleiben
    die tief geritzt im Herzen stehn.

  2. #2
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    Hallo.

    Ich gönne mir mal eine Kaffeepause und ein paar Gedichte.

    Also, liebe(r) (?) nimmilonely,
    ich stehe deinem Gedicht sehr zwiespältig gegenüber.

    Gefallen finde ich, um das mal vorweg zu nehmen, an der letzten Strophe.
    Sie ist schlicht, lässt aber Interpretationsspielraum und ist, inahltlich betrachtet, einfach wahr.
    Aber: Wie schon in der zweiten Strophe findest du keinen reinen Reim, zudem weicht das Reimschema von der ersten Strophe ab.

    Schöner wäre aus meiner Sicht ein einheitliches Schema gewesen.

    Metrisch habe ich auf den ersten Blick und ohne jetzt anzufangen, groß zu kreuzeln, nichts zu meckern - was mir wichtig ist.
    Inhaltlich ist es nicht gerade ein Stück Literatur, das ich beeindruckend finde, oder irgendwie anders ins Auge springt.
    Es gibt einfach schon zu viele Gedichte über dieses Thema, wobei ich nicht behaupten will, dass ich selbst nur über völlig neuartige Themen schreibe.

    Ich glaube, ich mache einen kurzen Versuch, wegen der Reime. Wie wäre:

    Poeten beten Thesen vor,
    die ihre Seele auserkor,
    von ihrer Sicht auf diese Welt -
    wir picken raus, was uns gefällt.

    In Wellen sterben ihre Zeilen,
    die viel zu kurz im Meer verweilen,
    um dann am Grunde zu vergeh'n.
    Ins Herz geritzt bleibt manches steh'n.


    _____________

    Naja, mir gefällt's auch nicht so, aber der Form würde es gut tun.

    Liebe Grüße.


    '[...] Ich entschied mich daraufhin für ein Buch von Sebastian Sick im Sonderangebot über den korrekten Umgang mit dem Plusquamperfekt, das mir von einem Freund empfohlen gewesen worden war.'
    Achim Leufker

    Noch ohne erhellenden Kommentar:
    Hafen, Solitude and Burning Faces, Erste Schritte, In zwei

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