1. #1
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    Ich suche nichts

    by Galadian 31.01.2012

    Ich suche nichts,
    mein Kopf ist leer,
    mein Herz vermag es nicht, danach zu fragen,
    wonach des Menschen Seele doch so sehr verlangt,
    ich suche nichts.

    Wo das Menschsein einen Sinn bekommt,
    wo in Liebe hinter tausend Händen,
    tausendfach aus tausend Mündern
    zärtlich fremde Namen fallen,
    und Zweisamkeit des höchsten Zieles Tugend ist,
    will ich nicht sein, ich bin allein,
    ich suche nichts.

    Wie ein Rabe einsam Ausschau hält,
    auf tristen Äckern Bäume kauernd,
    schützte ich mein Vakuum,
    und unerreichbar wollt ich sein.
    Ich suchte nichts, doch fand ich Dich,
    mein Schatz, du Kleinod meiner Sehnsucht.
    Deiner Worte Zuversicht zerschlägt die Zweifel, Stein um Stein.
    Das Vakuum, das mich erfüllte, füllt sich nun allein mit Dir.
    Ein Rabe will ich nicht mehr sein, fühl nicht mehr Ich,
    fühl nur noch WIR

  2. #2
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    Liebe/r Galadian,
    inhaltlich kann ich dein Gedicht nicht wirklich beurteilen, da ist es mir zu durcheinander geschrieben...
    Ich versuch mich mal am Aufbau:
    Aaalsooo^^
    Deine Strophen haben unterschiedliche Längen, was schon optisch nicht gut wirkt... Außerdem hat so gut wie jeder Vers ´ne unterschiedliche Länge, es gibt überhaupt keinen Lesefluss, man leiert das Gedicht beim Lesen regelrecht runter...
    Auch ist es schwer, dein Gedicht zu lesen, weil zudem noch Reime fehlen (die nicht unbedingt da sein müssen^^)
    Alles in allem kann ich mich hierfür nicht begeistern...
    LG Peggy
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  3. #3
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    Ich kann hier zum Inhalt etwas beitragen...

    Ich finde die Wandlung die der Charakter durchmacht sehr verständlich und auch gut herüber gebracht.
    In der Ersten Strophe abweisend gegenüber der Idee jemanden kennen zu lernen.
    In der Zweiten findet eine kleine Annäherung an den Gedanken statt.
    Und in der dritten Strophe ist es dann geschehen um ihn.

    also die Handlung ist auf die Strophen sehr gut aufgeteilt, allerdings muss ich dem Beitrag über mir zustimmen, ein wirklicher Lesefluss will sich auch bei mir nicht einstellen.

    Liebe Grüße Dunkelbuntkariert

  4. #4
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    Hi!

    Inhaltlich finde ich dein Gedicht gut. Der Charakter ist zuerst allein und will das auch sein. Doch findet er einen Seelenverwandten und beschließt das Alleinsein aufzugeben. Damit können sich sicher viele Menschen indentifizieren.

    Allerdings muss ich ``lyrisches_ich96´´ zustimmen. Die unterschiedlich langen Verse und Strophen lesen sich echt schwer. Solltest du ändern.

    Gruß Johannes

  5. #5
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    Zitat Zitat von Thrillermietze Beitrag anzeigen
    Liebe/r Galadian,
    inhaltlich kann ich dein Gedicht nicht wirklich beurteilen, da ist es mir zu durcheinander geschrieben...
    Ich versuch mich mal am Aufbau:
    Aaalsooo^^
    Deine Strophen haben unterschiedliche Längen, was schon optisch nicht gut wirkt... Außerdem hat so gut wie jeder Vers ´ne unterschiedliche Länge, es gibt überhaupt keinen Lesefluss, man leiert das Gedicht beim Lesen regelrecht runter...
    Auch ist es schwer, dein Gedicht zu lesen, weil zudem noch Reime fehlen (die nicht unbedingt da sein müssen^^)
    Alles in allem kann ich mich hierfür nicht begeistern...
    LG Peggy
    Hmmm...nun ja...ich sehe mich selbst auch nicht als den klassischen Gedichteschreiber, ich schreibe Lyrik.
    Für mich zählt also auch nicht die optische Wirkung der Zeilen, sondern ihr Klang und ihre Aussagekraft.
    Wer solch einen Text runterleiert, scheint auch nicht gerade den Inhalt, den Kontext und den Rythmus zu verstehen.
    Wer dies nämlich tut, erkennt auch, dass kein Reim fehlt.

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