Knappe drei Minuten

Setz mich hin, knappe drei Minuten, Augen zu
Handy aus, Fenster dicht, heute brauch ich meine Ruh
Kehr das innere nach außen, Kippe an, blaue Pausen
Einmal Egoist sein, die ganze Welt bleibt draußen

Spüre langsam wie der Zaubertrank in mir hochsteigt
Bewusstseinserweiterung, sehen wie leichts der Geist zeigt
Schluss mit Eiszeit, deck auf! Ich will sehen
Kraft durch Ruhe, den Weg bis zur Erleuchtung gehen

Allgegenwärtig zeigen sich die Elemente
Steile Klippen, raue Felsen ist das jetzt das Ende?
Falte meine Hände, spüre diese Energie
Stark wie nie, lautes Lied, schönste aller Symphonien

Der Phönix aus der Asche führt mich von hier fort
Sanfte Melodien tragen mich bis zu dem Ort
Im Schatten der Sonne spalten sich die Hemisphären
Knapp drei Minuten, Augen auf, träume sterben

Knappe drei Minuten, schließe deine Augen
Sieh in dich Hinein fange an dir zu glauben
Höre, Fühle, Taste, Schmecke, sehe diese Dinge
Folge instinktiv und vertraue in diesem Sinne
Deinen Sinnen, wie Spinnen, die sich von der Decke lassen
Erkenne Seelenfrieden und lerne ihn zu fassen

Millionen Methoden um das Gleichgewicht zu finden
Öffne deine Flügen du musst dich an nichts binden
Deine Ängste schwinden der Wind trägt sie weit fort
Und bevor du dich versiehst bist auch du an diesem Ort

Dieser Ort, dein Persönliches Utopia
Ist verwirrend und gefährlich, warst du einmal da
Verändert das dein ganzes leben, denn er kann dir so viel geben
Wünsche, träume optimieren deine sorgen ebnen

Doch wachst du auf in der Realität
Weist du nicht mehr wie dein leben weitergeht
Du gehst ein vor langer weile, deine Depressionen fressen dich
Die Umwelt stößt dich ab, Mitmenschen stressen dich
Messen sich, an unwichtigen dingen
Hetzen statt tanzen und schreien statt singen

Nimm dir deine Ruhe, gönn dir deinen Tick
Schau in dich hinein sieh mit dem inneren Blick
Knapp drei Minuten, runterfahren, Umwelt aus
statt Geist oder Körper bringt die Seele Kräfte auf