1. #1
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    Der Weg des Schmerzes

    Hi Ho, ich wollte nur mal ein Feedback von euch haben, ist mein erstes Gedicht, könnt ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben was ich besser mach könnte oder was möglicherweise gut ist,

    bin ziemlich unerfahren(nur mal so)



    MY Gedicht

    Der Weg des Schmerzes

    Oh, liebste fein,
    komm sei mein,
    ein Liebesrausch,
    komm lass dein Herz zum Tausch.

    Tauschen wir Küsse,
    Tauschen wir Zärtlichkeiten,
    Amors Schüsse,
    bis auf alle Zeiten.

    Zwei Winter sind nun vergangen,
    Winter voller Schmerz,
    Blut im Schnee und in ihren Händen,
    Es gibt keinen Ausweg.

    Ich brach ihr Rosen,
    sie gab mir Stacheln,
    Ich schenkte ihr mein Verstand,
    sie verlor ihn,
    gab ihr das Meine,
    sie verbrannte es,
    Chronos kann kein Wunde heilen.

    Ein freier Fall,
    in den Todesabgrund,
    mein Körper zersplittert an einem Wall,
    aber fühl mich ohne Sund.

    Die Liebe ein Tier,
    tödliche Pranken , blutrote Augen,
    geführt von Gier,
    es will aus meinem Herzen saugen.

    Einst gepriesen,
    nun verloren,
    zwei Blumen auf Wiesen,
    wie einst all die Toren,
    Ein Schrei der verwelkten Hoffnung.

    Sie nahm es mir,
    es ist verschwunden,
    eine Narbe an der Brust von ihr,
    eine Narbe auf unser Munden,
    ein Loch der Leere.

    Drum sei es wohl,
    es ist so weit,
    das Leben verwirkt,
    die Flamme erloschen,
    so möge fließen der süße Saft,

    J. Kid

  2. #2
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    Das ist im Ansatz und mehr ein guter Anfang. Die vierte Strophe ist sogar richtig stark und lässt merken, dass da Potential steckt. Ansonsten stecken auch so kleine Anfängerfehlerchen drin. So manche dem Reime hinzugebogene Inhalte und mit der "Sund" konnte ich erst garnichts anfangen, bis mir klar wurde, dass es hier auf die Sünde hinauslief. Ne, das kann man nicht machen, wenigstens da, musste deinen Erstling nochmal überarbeiten.

    Ansonsten, immer schön weiter mit der Lyra kuscheln.

  3. #3
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    Und wie wirken die wechselnden Reime und verschieden Versanzahl(wollte ich mal ausprobieren)
    Wie würdest du es bewerten hinsichtlich des Ausdrucks und der Intensität(ganz ehrlich) kann Kritik vertragen
    oder ist das unangebracht zu fragen(fühl dich nicht gezwungen)

  4. #4
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    Hallo JestersKind,
    dein Gedicht gefällt mir ganz gut, die verschiedenlangen Strophen sind sehr abwechslungsreich, passen hier aber, finde ich, sehr gut zur inhaltlichen Darstellung
    In Strophe 1 würde ich nur "dein Herz zum Tausch" schreiben, da hier das Metrum gestört wird... Okay, nicht nur hier, aber anderswo hab ich jetzt keinen Verbesserungsvorschlag
    Inhaltlich ganz gut, du brichst nicht plötzlich i-wo ab und wechselst das Thema, das kann nur positiv sein
    LG Peggy
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  5. #5
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    Naja, da ist noch nicht wirklich viel Intensität, wahrscheinlich auch bedingt durch dein sprachlich Unerfahrenheit. Einzige Außnahme, wie ich schon schrieb, in der 4. Strophe. Sonst wird es zum Ende hin auch immer trivialer und die Gemeinplätze werden auffälliger. Mir persönlich wurde es dann zum Schluss auch etwas zu schwülstig. Mhm, die Reimerei gelingt mit Einschränkung bei den meisten erst dann unverkrampft und unaufringlich, wenn sie viel sprachliche Erfahrung gesammelt haben. Bei dir ist es auch so. Man kann mit der Sprache in der Lyrik soviel mehr als anfangen, als zu Reimen. Ja, für Erzählgedichte, die etwas volkstümlich sein sollen oder im Humor kommt es immer noch ganz gut, oder wenn man außerhalb jeglicher spezielle reimschemen mit gkeichklängen arbeitet.
    Wie gesagt, da lohnt sich hier nicht viel zu überarbeiten, besser weiterschreiben, ohne zu viel nachzudenken und dich dabei beobachten und dann mal zu schauen, nach 10, 50 und 100 Texte, was sich so verändert hat... Ja so in etwa.

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