Thema: ein verdacht

  1. #1
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    ein verdacht


    der zufall wollt es, dass
    ich thomas brussigs was-
    serfarben
    las,
    und auch so nebenbei
    den catcher in the rye.

    wahrscheinlich hat der brus-
    sig sich gedacht: jetzt muss
    ich geld verdien' -
    und dafür ungeniert
    'nen kultroman kopiert.
    Geändert von wortsport (12.02.2012 um 19:09 Uhr)
    ach, aber mit versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. man sollte warten damit und sinn und süßigkeit sammeln ein ganzes leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum schluss, vielleicht könnte man dann zehn zeilen schreiben, die gut sind. denn verse sind nicht, wie die leute meinen, gefühle (die hat man früh genug) - es sind erfahrungen. (rilke)

  2. #2
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    hi wortsport,

    habe deinen verdacht gleich mal gegoogelt und herausgefunden, dass auch anderen die ähnlichkeit schon auffiel. Habe beide bücher nicht gelesen und im moment auch keine zeit es zu tun. doch dank deines textes weiß ich jetzt, dass es sie gibt und dass sie sich ähnlich sein sollen.

    LG

    Woitek

  3. #3
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    hai woitek,
    danke fürs lesen und deinen kommentar.
    der "verdacht" war so offensichtlich, dass er sogar ehrlicherweise auf dem klappentext von wasserfarben stand, zusammen mit den namen plenzdorf und kerouac.
    den catcher las ich grad auf englisch, das dauert bei mir leider länger, und weil ich immer gefühlt 17 bücher gleichzeitig lese, hat sichs halt ergeben, dass brussig eines der 17 wurde - und die ähnlichkeit war sowas von dreist! v.a. sprachlich dachte ich, ich läse vereinzelt nur die jeweiligen sätze in ihren übersetzungen.
    solltest du eines von beiden lesen wollen, dann natürlich salinger, aber wenn du dein abitur hinter dir hast ( ), ist das buch vielleicht auch nicht mehr so spannend wie evtl. vorher. ich werds nicht nochmal lesen
    ach, aber mit versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. man sollte warten damit und sinn und süßigkeit sammeln ein ganzes leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum schluss, vielleicht könnte man dann zehn zeilen schreiben, die gut sind. denn verse sind nicht, wie die leute meinen, gefühle (die hat man früh genug) - es sind erfahrungen. (rilke)

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