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Thema: Bereschit

  1. #1
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    Bereschit

    Schwerelos schaukelnd im Schoß meiner Mutter,
    bestens genährt und umgeben von Wärme,
    wuchs ich in vierzig behüteten Wochen
    stetig dem eignen Geburtstag entgegen.

    Machtvoll geschoben ins grelle Geflacker
    blendender Lichter, vermisste ich jählings
    Ruhe und Dunkel der traulichen Höhle,
    und meiner Kehle entrang sich ein schmerzhaftes

    Ach, und die Hebamme hielt die Sekunde
    meiner Geburt aufs Genaueste fest.
    Kälte war um mich, ich schrie wie am Spieße,
    wurde auf immer getrennt von der Mutter.

    Älter geworden erkannt ich allmählich
    Wunder auf Wunder und staunte als Büblein
    über die Vielfalt der Pflanzen und Tiere,
    hob meine Augen zum Himmel und tausende

    Sterne erblickt ich am Himmelsgewölbe;
    zaghaft erklärt ich mir selbst das Geschaute,
    irrte bisweilen, doch suchte ich weiter,
    fand aber nichts, was die Welt mir erläutert.

    Göttlichen Ursprungs sei alles, so meinen
    viele, die lange vor mir nach dem Sinn und
    Zweck unsres Daseins die Suche begannen;
    andere spotten und wissen’s nicht besser -

    nennen es Zufall , was ewgen Gesetzen
    folgend Planeten und Sonnen bewegt.
    Was aber, frag ich bescheiden und ratlos,
    schuf die Gesetze und lässt mich nicht ruhen?
    Geändert von Festival (15.02.2012 um 22:10 Uhr)

  2. #2
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    hallo k.h.
    ach, was tut es gut, schöne verse zu lesen. ich mag den daktylus unheimlich gern.
    wir haben hier sozusagen heinzis höhlengleichnis vor uns. einen nicht unwesentlichen beitrag zur erkenntnislehre.
    so beim ersten durchlesen fällt mir auf:
    - irgendwo steht dativ statt akkusativ.
    - die heroisch-hellenische inversion in strophe "zweitletzt" könnte man wohl mit den gleichen reimen und einem korrekten deutschen satz beheben
    - in strophe "letzt" würde ich "lauschend" durch "folgend" ersetzen und "bescheiden" durch "ergriffen" bzw. durch "begierig, doch ratlos". fügtes sich für mich besser in den kontext ein.
    nichts für ungut und
    hut ab
    wilma27

    p.s. ich versuche es zu lesen wie barbarossa und schaffe es nicht. bin gespannt darauf, ob du was dazu bemerken willst.
    Geändert von kaspar praetorius (13.02.2012 um 12:43 Uhr)

  3. #3
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    Hi, Kulturheinzi -


    auch von mir den chapeau.
    Das wie hingefetzt wirkende Gedicht ist eine ausgesprochen gute Philippika mit den Elementen Ironie, Sarkasmus, Parodie, Fatalismus.

    Wilma hat das besser ausgedrückt.


    LG
    Barbarossa

  4. #4
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    Hallo, wilma27,
    ich danke Dir sehr für Deine scharfen Augen. Da will man dem Dativ retten und tut des Guten zuviel. Wird natürlich sofort geändert. Höhlengleichnis - das hört sich sehr nach einem griechischen Philosophen an - so weit wollte ich mich gar nicht vorwagen. Für mich sind zwei Sachen erstaunlich: 1. wie sehr die Welt-Entstehungs-Mythen sich am eigenen, unmittelbaren Erleben orientieren und (für mich) erstaunliche (poetische) Deutungen/Erklärungen der Welt sind ("fiat lux!" steht so ziemlich am beginn der biblischen Genesis, deswegen zu Beginn meines Gedichtleins das grelle Geflacker und unser Spruch: Am soundsovielten erblickte er/sie das Licht der Welt). Sehr zufrieden bin ich mit dem Gedicht (noch) nicht, weil meine Verse mit der poetischen und gewaltigen Sprache der Schöpfungsmythen natürlich nicht gleich ziehen kann. 2. hatte ich die Absicht (selbst weder Christ noch Anhänger einer anderen Religion), denjenigen, die das Buch der Bücher, den Koran oder andere Bücher für Salbaderei halten und offenbar nicht in der Lage sind, die zu Buchstaben, Wörtern und Sätzen geronnenen Weisheiten zu begreifen (und unglaublich stolz darauf sind, wenn sie ein paar Sätze sinnentleert zitieren (um zu beweisen, dass da nur Blödsinn zusammengeschrieben wurde), begreiflich zu machen, dass z.B. im Koran (den ich leider nicht in der Originalsprache lesen kann, aber von Literaturwissenschaftlern überzeugt wurde, dass er ein poetisches Buch ist) oder in der Bibel Formulierungen und eine Themen- und Formvielfalt stehen, von der sich Generationen von Dichtern mehr als eine Scheibe abschneiden können. Der Daktylus - ja, ich lese und schreibe ihn gern und werde sicher nochmal Hand anlegen an dem "Bereschit".
    Lieber Barbarossa,
    auch Dir meinen Dank für Dein Chapeau. So ganz "hingefetzt" ist es nicht, aber Du schreibst ja auch, es wirke nur so, als sei es hingefetzt. Ich verstehe zwar, was Du mit Philippika meinst (siehe Punkt 2. in meiner Antwort an wilma), aber bei "den Elementen Ironie, Sarkasmus, Parodie, Fatalismus" habe ich ein kleines Problem. Vielleicht erläuterst Du mir das etwas näher?
    Liebe Grüße Euch beiden,
    Heinz

  5. #5
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    Guten Morgen Heinz .

    Hat es einen besonderen Grund, warum du das hebräische "Bereschit" und nicht die für uns gebräuchlichere "Genesis" benutzt?

    Ein Gedicht über "Am Anfang ...." halte ich für eine sehr gute Idee, die du sprach- und bildgewaltig umgesetzt hast; sehr schön zu lesen.

    Ein wenig Kritik muss sein : Wie du weißt, mag ich Enjambements sehr, wenn sie gekonnt und als "Sahnehäubchen" eingesetzt werden. Hier sinds mir zu viele. Nicht etwa, dass sie misslungen seien, oh nein! Aber sie bilden keine Höhepunkte mehr, sie sind da, werden gelesen und das wars.

    Herzliche Grüße,
    Medusa.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Kulturheinzi Beitrag anzeigen
    nennen es Zufall , was ewgen Gesetzen
    lauschend Planeten und Sonnen bewegt.
    Was aber, frag ich bescheiden und ratlos,
    schuf die Gesetze und lässt mich nicht ruhen?



    deine und der meisten menschen einfältigkeit heinzi, denn: es gibt keine naturgesetze. wir versuchen aus den abläufen welche herauszurechnen. das ist alles, erklärt aber nicht alles und wird es nie. + welchen gesetzen planten lauschen weiß daher niemand, weil cosmische systeme nicht lauschen. hier hast du es wenigstens auf folgend abgeändert

    für mich eine schwache lyrik, wie man sie kilometerlang seit jahrhunderten zu diesem themenkreis, bedauerlicherweise meist mit quargel, aber auch schönen worten beschrieb. für mich ist hier ist nichts zu finden als die geburt eines buben, dessen aufenthal du mit schwerelos in der fruchtblase falsch beschreibst; + der am ende wie die meisten nichts weiß und sich darüber wundert. eine lyrik, die für mich jegliche spannung und originalität vermissen läßt.
    Geändert von Goldart (15.02.2012 um 10:39 Uhr)

  7. #7
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    Liebe Medusa,
    weshalb "Bereschit" und nicht Genesis? Vielleicht ein Hinweis darauf, dass es sich hier nicht um den griechischen Schöpfungsmythos handelt, sondern um den jüdischen/hebräischen. Was die Enjambements angeht - bei einem reimlosen Gedicht in vierhebige Daktylen lese ich sowieso über die Zeilenenden hinaus und messe dem Zeilensprung höchstens die Bedeutung ähnlich einer Zäsur bei. Danke fürs Lesen und das Lob vor der Kritik. Nur so am Rande: Mir ging es nicht darum, dem Schöpfungsmythos, der in machtvoller Poesie schon seit ein paar tausend Jahren bekannt ist, Konkurrenz zu machen, neu oder einfach nur anders zu schreien. Sa könnte ich nun andere Schöpfungsmythen hernehmen, den Prometheus neu erfinden, die finnische Kalevala, die Edda usw. in Verse packen (und würde dabei verdammt alt aussehen. Mir ging es um etwas anderes, aber ich werde mein eigenes Werklein nicht interpretieren.
    Liebe Grüße,
    Heinz

    Hallo, Goldart,
    meine Einfältigkeit - merci für das Kompliment aus berufenem Mund - reicht immerhin so weit, dass ich meine eigenen Sätze noch lesen kann:
    "andere spotten und wissen’s nicht besser - nennen es Zufall , was ewgen Gesetzen folgend (vorher stand da lauschend) Planeten und Sonnen bewegt."
    Aus dem Vorhergehenden (dass viele meinen, alles sei göttlichen Urprungs) müsste doch auch für einen schlichten Geist ersichtlich sein, dass ich hier zwei unterschiedliche Auffassungen - hier die Gottgläubigen, da diejenigen, die alles für Zufall halten - gegenüber stelle.
    Du hast etwas gegen das Lauschen? Und wie könnte man dann die Klänge der Sphärenmusik hören? Ach so, Planeten und Sonnen machen keine Musik. Alles klar. Deine Überheblichkeit "deine und der meisten menschen einfältigkeit" macht Dich sicher glücklich, denn Du gehörst selbstverständlich zu den fast allwissenden Genies unter uns. Ich tröste mich mit "Die Sonne tönt nach alter Weise..." und bin davon überzeugt, dass der Autor auch nicht alle Latten am Zaun hat. Was das schwerelosen Schweben des ungeborenen Kindes in der Fruchtblase angeht - da hast Du Dir wohl selbst ein Bein gestellt: Selbstverständlich unterliegt der Embryo auch den Gesetzen der Schwerkraft (für uns Einfältige also einem Naturgesetz). Aber da er davon noch nichts weiß und sein Gewicht sich alle naselang ändert, fühlt er sich schwerelos (unbeschwert). Du glaubst das nicht? Versuch Dich zu erinnern - einem Genie ist nichts unmöglich.
    Im Großen und Ganzen hast Du von der Intention meines Werkleins offenbar nichts verstanden. Aber das macht nichts - man muss nicht auf allen Gebieten der Beste sein.
    Heinz

  8. #8
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    red keinen blödsinn. im kosmos gibt es keinen laut, weil sich im vakuum keine schallwelen fortbfflanzen. von deinem werklien nichts zu versten, geht an seiner vachen aussage vorbei. der text ist ein gut gewolltes sammlesurium an nichts neuem. denn: du sagsts unns weder pysich-kosmisch-leverbisch was neues sondern nichsts. oder ist das was etwaa wass neues, ausser dass es falsch ist:

    HEINZI MEINTE U.A.:

    Älter geworden erkannt ich allmählich
    Wunder auf Wunder und staunte als Büblein
    über die Vielfalt der Pflanzen und Tiere,
    hob meine Augen zum Himmel und tausende
    was sollten denn das für wunder sein, die der alte bestaunt, der plötzlich wider ein infant wird? nichts. heinz es ist ein sehr schwacher text, der einfach gestrickt ist. aber wenn du hier wegen einer ehrlichen kritik herum-murrst wird er nur noch schlechter je öfter die menschen ihn lesen.

  9. #9
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    Hallo, Goldart
    ich erlebe ständig Wunder. Mich wundert z. B., wie man in einem Text von etwa neun Sätzen als allseitig gebildeter Mensch so viele Fehler unterbringen kann. Dass sich in einem Vakuum keine Schallwellen fortpflanzen - wenn Du es mir nicht gesagt hättest, wäre ich dumm gestorben. Es gibt auch keine Musenküsse, es gibt auch keine Schmetterlinge im Bauch (es sei denn, man hat Kokons gefressen), es gint auch keinen Himmel, der voller Geigen hängt, es gibt auch nicht das Gefühl "du bist beschlossen in meinem Herzen", es gibt auch keine Sphärenmusik und es gibt auch keine Rechtschreibregeln (wie Du gerade bewiesen hast). So betrachtet, schreiben alle Lyriker nur "Quargel" und wir können getrost auf 95% aller Gedichte verzichten.So, und nun können wir uns gern noch einmal über den Begriff der Einfältigkeit unterhalten. Noch besser: Wir warten auf das Eintreffen der heiligen Dreifaltigkeit und auf Deine epochalen Werke.
    Heinz
    PS.
    Da der User Goldart richtig erkannt hat, dass es "gibt" statt "gint" heißt, entschuldige ich mich in aller Form für das Benutzen der falschen Taste. Eine Erklärung für sein lästerliches Deutsch ist das aber nicht. Darf man nicht ein bisschen mehr Sorgfalt erwarten?
    Geändert von Festival (10.02.2013 um 13:02 Uhr)

  10. #10
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    dass man auf 95% aller gedichte verzichten kann, erficht meine zustimmung mit unerträglicher leichtigkeit. du solltes auf das plural verzichten. denn ausser dir wartet niemand auf meine epochalen werke. du bist zwar so wie ich ein katastrophaler poet, hast aber n.d.t. meine epochalen eigenschaften erkannt. mein erstes pluszeichen auf meinem KHchart.


    es gint auch keinen Himmel
    da bin ich nicht sicher, denn ich seh den jeden tag, wenn ich aus dem fenster gucke. aber ginten tuts den sicher nicht.

    und auch diese strophe quält sich mit beschreibungen der kein vernünftiger säugling zustimmen kann, nicht ein mal eine verwirrte zangengeburt:

    Machtvoll geschoben ins grelle Geflacker
    blendender Lichter
    , vermisste ich jählings
    Ruhe und Dunkel der traulichen Höhle,
    und meiner Kehle entrang sich ein schmerzhaftes
    . das iss mir einfach zuviel


    Geändert von Goldart (16.02.2012 um 22:30 Uhr)

  11. #11
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    Goldart,
    auf durch nichts begründetes Salbadern antworte ich nicht.
    Heinz
    Geändert von Festival (17.02.2012 um 00:18 Uhr)

  12. #12
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    dass du sogar an einer zeile änderungen vornehmen musst, sagt doch einiges. deine antwort brutiert einzig und allein, dass du nur für lobhudelei empfänglich bist. kritik wird dann als adernsalben abgetan. dagegen sind 80% des inhaltes deiner antworten tatsächlich nur leeres adernsalben.

    auch dieser sprung im text vom buben zum juvenilen wunderer und seinem sprung zu den sternen - wo doch das unergründlich unergründete zwei meter vor dir am boden krabbelt, macht die aussage der lyrik nicht tiefer sondern i.m.a. nur flacher, denn: entweder erklärst du dir das geschaute und wem dann, wenn du dir? da muss kein selbst mehr sein. und dass du bisweilen irrtest, rückt dich unmöglicherweise in die nähe von ALBERT. und der widerspruch stolpert am ende von Z4 über sich (selbst).


    Sterne erblickt ich am Himmelsgewölbe;
    zaghaft erklärt ich mir selbst das Geschaute,
    irrte bisweilen, doch suchte ich weiter,
    fand aber nichts, was die Welt mir erläutert.



  13. #13
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    Bereschit

    Hallo ,

    Zitat Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Hat es einen besonderen Grund, warum du das hebräische "Bereschit" und nicht die für uns gebräuchlichere "Genesis" benutzt?
    die Diskussion ist ganz amüsant, ich frage mich, geht es wirklich um das Gedicht? Die oben zitierte Frage ist für mich
    eigentlich der Beweis, daß es eher darum geht, mit Halb- oder Nichtwissen zu protzen.

    Deshalb gehe ich nur auf den Titel ein. Ich neige eher dazu, an "Beeren/shit" oder anderen "shit" zu denken. bei der
    Schreibweise. Das Wort des Titels. "Bereschit" mit Hebräisch oder der Thora in Verbindung zu bringen, ist
    totaler Blödsinn, wenn man ein Minimum an Kultur besitzt.

    Das Gedicht ist eine Spottschrift, die nur die eigene Kultur verspotten kann.

    Das LI hat wahrscheinlich gar keine Erinnerungen, woher es kommt, wie es geboren wurde, oder nur ungenaue
    Informationen von der weiblichen Person, die es geboren hat. Diese hat offensichtlich versäumt, das LI aufzuklären
    und da es männlich ist, kann es nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, komischerweise reden die meisten Frauen
    nicht gerne über das "Gebären". Ich habe sogar schon einen Wissenschaftler im Fernsehen sagen hören: "Früher stillten
    die Frauen..." Die Unwissenheit über den Anfang, der wirklichen Bedürfnisse der Säugetiere, deren Verhaltensstörungen
    im Zoo besonders zum Vorschein kommen, und neuerdings auch des Menschen, ist wohl ein Phänomen unserer Zeit.

    Das LI greift also auf irgendwelche Schriften zurück, so kommt es mir jedenfalls vor, und daher kommt der Inhalt des
    Textes sehr "platt" rüber, weckt keine Emotionen, eine metrische Konstruktion, die, wie schon gesagt wurde, nichts
    Neues bringt, aber Stoff einer unterhaltsamen Diskussion ist? Oder sogar eine Irrlehre als wahr dargestellt haben möchte:

    wurde auf immer getrennt von der Mutter.
    Das ist ziemlich kindisch, oder auch der Grund allen Übels in der Welt? Typisch, wie bei vielen Texten: Der Vater ist
    absent. Die Welt wartet darauf, den (Roboter?)Menschen endlich künstlich erzeugen zu können?

    Gern gelesen.

    Liebe Grüße
    Kalinka

    @Barbarossa

    @ Kalinka -


    ich kenne Dich inzwischen als Spötterin, die mich nicht mit sachlichen Kommentaren langweilt.
    Der Unterschied zwischen kindlich und kindisch ist Dir fremd? Ja.
    Nicht die Kultur wird von KH an den Pranger gestellt, sondern das Verneinen und Ignorieren der allerlezten Frage.
    D i e Frage scheinst Du, Kalinka, nicht gehört zu haben.


    @ KH -

    ich würde an Deiner Stelle auf "Faule-Eier-Werfer" nicht mehr reagieren.


    LG
    Barbarossa
    in der Geschichte können wir sehen, dass die Wut unter anderem aus den fehlenden Argumenten resultiert, gewältige Männer sind meist sprachlose, jeden Tag werden Frauen deshalb zu Tode geprügelt, Kinder sind dann noch wehrloser. In der Geschichte haben wir Inquisition und Holocaust.

    Ich wiederhole: kindisch und "tu me lâches un peu, veux-tu, ou fous-moi la paix."
    Geändert von Farbkreis (17.02.2012 um 12:50 Uhr)

  14. #14
    Registriert seit
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    6.191
    @ Kalinka -


    ich kenne Dich inzwischen als Spötterin, die mich nicht mit sachlichen Kommentaren langweilt.
    Der Unterschied zwischen kindlich und kindisch ist Dir fremd? Ja.
    Nicht die Kultur wird von KH an den Pranger gestellt, sondern das Verneinen und Ignorieren der allerlezten Frage.
    D i e Frage scheinst Du, Kalinka, nicht gehört zu haben.


    @ KH -

    ich würde an Deiner Stelle auf "Faule-Eier-Werfer" nicht mehr reagieren.


    LG
    Barbarossa

  15. #15
    Registriert seit
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    nun liebste barbarossa -

    dass du dem KH immer und in jedem forum unter die arme greifst, ist angesichts dessen, was er an bedeutungslosen texten schreibt, ein menschlicher zug. und ich kenne dich nun schon seit jahren und du bist tatsächlich ein wunderbarer mensch mit einem großen herz.

    aber ändert das etwas an einem flachen spannungslosen text, der noch dazu mit geschwollenen übertreibungen mit gewalt zer- und zusammengeformt wurde? nein. was kalinka hier anmerkt, bestätigt nur meine vorherige saubere und hand-wort-feste kritik, die von KH als adernsalben (salben für seine krampfadern?) abgetan wird.

    wenn man strophen des textes exkremiert und sie solitär betrachtet/liest, kommt das krampfhaft poetisch übersteigerte nur noch mehr ans grell-blendene licht der realität, wie hier, wo jedes wort in sich stark wäre, aber in der summe und dem zusammenhang zu einem bedeutungslosen satz-gestammel wird:

    Machtvoll geschoben ins grelle Geflacker
    blendender Lichter, vermisste ich jählings
    Ruhe und Dunkel der traulichen Höhle,
    und meiner Kehle entrang sich ein schmerzhaftes


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