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  1. #1
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    Neu

    es raucht und knackt, ein Funken der springt
    es knistert und zischt, das Wunder gelingt
    es rauscht und tanzt, ein flackerndes Licht
    es giert und frisst, das höchste Gericht

    ein loderndes Meer aus unendlichen Farben
    ein brodelndes Heer aus Mäulern zu laben
    die Feuerbrunst brüllt die Verichtung empor
    des Teufels, der Hölle gemeinsamer Chor

    zurück bleibt der Tod und die einsame Stille
    bedeckt unter Asche, ein eiserner Wille
    der Boden bricht auf und ein schüchternes Grün
    bringt Hoffnung in ferne erneut zu erblühn...

  2. #2
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    Hallo Menschlein,

    Dein Gedicht beginnt tänzelnd leicht, beischreibt ein "Wunder". Es geht dann schnell in Zerstörung über, um in Erneuerung zu enden. Jeder Bereich hat ganz eigene passende Vokabeln: "knistern" -> "Feuerbrunst" -> "schüchternes"

    Ein Gedicht mit Spannungsbogen, das mich als Leser an jeder Stelle mitnimmt.
    Auch die Pünktchen am Ende gefallen.

    Liebe Grüße Irene

  3. #3
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    Das Gedicht hat ein wunderschönes Metrum!
    Fühlt sich beim Lesen an, wie gesungen.

  4. #4
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    2
    Danke ihr Beiden, freut mich wenn es euch gefallen hat! Das Metrum hat auch einige Arbeit gekostet. Ich wollte eigentlich auch auf Entdeckungen des Menschen im Allgemeinen anspielen (eine war wichtige war Feuer) und wie diese unabhängig von der Intension ausser Kontrolle geraten können...erkennt nur nie Jemand...Mist

    Schönen Abend

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