1. #1
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    Mein Herz - Ein Dom

    Von Zeit zu Zeit
    besuche ich geliebte Momente
    wie bereisbare Plätze.

    Mein Herz – Ein Dom
    spannt den Himmel weit.
    Gibt Raum für kostbare Perlen der Erinnerung,
    die erstrahlen im Licht liebevoller, zärtlicher Dankbarkeit.

    Nichts ist vergessen, nichts war vergeblich.
    Jeder so zerbrechliche Schatz sorgsam gehegt
    kehrt wieder, strahlender als je zuvor.

    Immer unbegreiflich.
    Das Wunder der Auferstehung.
    Ich bin, was ich war.

  2. #2
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    Guten Morgen, Irene

    Dein Gedicht hat einen schönen Inhalt, mir gefällt deine Auffassung von Erinnerung und ihren Blüten.
    Mit einer gewissen Naivität werden die negativen Erinnerungen ausgeblendet, was ich irgendwo symphatisch finde.
    Vor allem die ersten drei Verse gefallen mir gut. Fantasievolle Menschen können in die Vergangenheit reisen und dort auf den alten Wegen wohlbekanntes erleben.

    Die Form des Gedichts hingegen gefällt mir wiederum nicht besonders. Manches reimt sich, anderes nicht, die Verse haben eine willkürliche Länge, die Strophen ebenfalls, das Ganze erscheint mir eher wie eine Erzählung, weniger wie ein Gedicht.

    Mein Tipp: Es gibt hier auch eine Prosaabteilung, vielleicht fühlst du dich ja dort ganz wohl, Potential wäre da.

    Liebe Grüße.


    '[...] Ich entschied mich daraufhin für ein Buch von Sebastian Sick im Sonderangebot über den korrekten Umgang mit dem Plusquamperfekt, das mir von einem Freund empfohlen gewesen worden war.'
    Achim Leufker

    Noch ohne erhellenden Kommentar:
    Hafen, Solitude and Burning Faces, Erste Schritte, In zwei

  3. #3
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    Lieben Dank für Deinen Kommentar .Sehnsucht.

    Ja, wer weiß. Vielleicht versuch ich mich auch mal in der Rubrik Prosa.

    Herzliche Grüße Irene
    Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommele nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
    sondern lehre den Männern die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
    von Antoine de Saint-Exupéry

  4. #4
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    Hallo. Du könntest hinter jeder ein noch einfügen, das lässt das zerbrechlich stärker hervortreten und bildet wieder den Kontraindikator zum Titel der schon mit Metaphern im Sinn einer Mensch-Gebäude-Einheit spielt. Die letzte Zeile ist gut , denn sie verleitet mich zu folgender Lesart: Ich werde im Sein das was gewesen ist. So Richtung Hans Plonka ist das ein bisschen

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Hallo Robert,

    Na Du machst mir Spaß. Jetzt muss ich die nächsten Tage erst mal Hans Plonka lesen. Das ist doch Mobbing der Forum-Frischlinge

    Mal sachlich:
    "noch" als Steigerung nehm ich schon gerne , andererseits verleitet es zur Denke "immernoch" wobei doch die Perlen im Gegenteil von mal zu mal an Robustheit gewinnen.

    Eine Zeile ist gut, wenn sie dich verleitet? Hm.
    Na ich geh mal Hans Plonka lesen. Schönes Ostern schon mal

    Freundschaftliche Grüße Irene
    Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommele nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
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