Substanz des Sommers

Heut ist der Sommer gekommen und brachte uns wieder die Freude
Wärme die gestern gefehlt, macht uns heut wieder froh

Schweifender Blick durch die strahlende Schönheit der Sonne geblendet
Sicht so bist du versperrt, Plagen verzagen im Licht

Wasser so frisch du springst aus der Quelle der Berge hervor
Glitzerst im ländlichen See, wo der Schein mich erhellt

Was soll denn trüben die Tage des Lachens und Singens im Freien
Vögel, die stimmen mit ein, sind was das Lied neu entfacht

Sing doch mit uns die Hymne der Wiesen, Felder und Seen
Gnade du rasende Zeit, lass dies nie mehr vergehn

Komm du Substanz der heiteren Wonne und schenke mir noch einen Tag
Denkt nicht dran was wohl folgt, Höhe aus der ich dann fall'

Immer nur höher getrieben vom Wahn nach der Suche des Glücks
Zahle ich jeden Betrag, bis mir die Sonne verglüht

Trieben wir Sorgen auch mit allen Mitteln, die uns gegeben hinfort
Winter so lange du bist, kann kein Sommer erschein'

©Ehrgeiz