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    An meinen Händen

    Auf meinen Händen

    Ich mag deinen Geruch auf meinen Händen,
    auf meinen Fingern,
    auf meiner Haut,
    in meinem Bett,
    überall in meinem Kopf bist du präsent,
    du übernimmst die Kontrolle
    du dominierst mein Denken wie ein zweites, wahres ich.
    Ich will nicht mehr wissen,
    sondern festhalten was du gibst.

    Nicht weil es richtig ist,
    vielleicht weil du es bist,
    vielleicht weil ich es bin.

    Nie wollte ich im Schatten leben,
    nie mich aufgeben für Andere,
    doch in deinem Schatten kann ich besser wachsen als in jeder Sonne,
    für dich will ich Pilz oder Kröte sein wenn du es willst,
    für dich bin ich ein Etwas das nach Form fragt.

    Nun bin Ich es nicht mehr,
    Nichts mehr wenn du willst,
    du Weltenzerstörerin und Mutter Allem bist der Maßstab.

    Wie einer der alten zornigen Götter entscheidest du,
    du überlebst meinen Gram,
    du überstehst meine Bedenken.
    Du forderst auf, fällst Urteile,
    richtest und begnadigst in meinen Gedanken mit nur einem Augenzwinkern.
    Und ich dein Werkzeug möchte nur Werkzeug sein,
    verwirrend und wahr,
    vielleicht natürlich,
    will für dich verneinen obwohl ich mich wie neu geboren fühle und Ja schreien,
    wenn du nur bejahst.

    Nichts anderes als du und nur du.
    Wie eine Besessenheit,
    Wie ein süßer Traum,
    Wie das echte Leben, das nun beginnt,
    wie Alles und nichts was war.

    Will ausgeliefert sein an dich,
    in dir,
    für dich;
    für dich sein,
    zu wissen, dass es dich gibt,
    damit ich weiß warum ich bin,
    welchen Zweck ich habe,
    jemals hatte.

    Will für dich nicht mehr denken ans Ende,
    will nicht mehr an den Tod glauben,
    will nicht glauben an Realität,
    will nicht glauben an Mich;
    jemals an etwas geglaubt haben,
    will nicht mehr glauben.
    Will Nichts mehr,
    will nur lernen zu hoffen.

    Alles für das Wissen dich ganz gewiss zu haben,
    dich haben zu können unter jeder Bedingung.
    Dich einfach für mich zu haben.
    Geändert von Sokrates (14.02.2012 um 17:30 Uhr)

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