Thema: Verliebt

  1. #1
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    Verliebt

    Verliebt


    Als gelbes Mondlicht sanft durchs Fenster,
    In mildem Schein, den Wunsch entfacht,
    Zum Glanz des Mondes auf zu sehn,
    Wie er beschaulich nieder schien,
    Hab ich still, zart an uns gedacht.

    Gleich auch die Wolken dichter wurden,
    Verwehrten mir dies feine Licht,
    So blieb ich doch und hielt den Blick
    Verträumt, verspielt, von Dir entzückt,
    Stört mich bedeckten Himmels nicht.

    Denn über diesen Wolkendecken,
    Da leuchtet weiter gelbe Pracht.
    Wohl dürfen wir an Liebe glauben.
    Verliebt versprühtens unsre Augen
    Im holden Sein der letzten Nacht.



    Nach vielen Überlegungen...
    Geändert von star_nebula (16.02.2012 um 12:15 Uhr) Grund: nach vielen Überlegungen und Inspirationen
    Meine Kumpel sind Johann Gottfried, Johann Wolfgang und Friedrich.

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  2. #2
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    Hallo star_nebula,

    Dein Gedicht ist bedient sich einer blumigen Sprache. Einzig "Wolkenhaufen" fällt etwas grob aus der Reihe.
    Im ersten Vers bleibe ich trotz dichterischer Freiheit an "mein Zimmer" hängen. Da fehlt ein "scheint" oder passend zu "entfacht" müsste es "meinem Zimmer" heißen.

    Das "So lieblich" muss man nicht als Vergleich zum Mondschein sehen, sondern als zeitliche Folge zum Einfall des Mondlichtes? An der Stelle musste ich erst das gesamte Gedicht lesen, um drauf zu kommen. War erst mal durch das so auf der Vergleichsspur.

    Klingt vielleicht zu negativ jetzt. Warum es mir trotzdem gefällt, kann ich nicht genau beschreiben. Es ist vielleicht das blumige, verhaltene, verträumte. Wer weiß.

    Liebe Grüße Irene
    Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommele nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
    sondern lehre den Männern die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
    von Antoine de Saint-Exupéry

  3. #3
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    Hallo Irene

    Erstmal danke für Deine Antwort.
    Ja, Du hast recht. Ich werde morgen Deine angesprochenen Punkte überarbeiten.
    Zimmer und Wolkenhaufen... das ist ja gar nicht so problematisch, da, das Glück ist mir mal wieder hold , nichts auf den umarmenden Reim Einfluss nimmt.

    "So lieblich"... meinte da schon den Lichtschein. Aber ich bin ja erfinderisch. Mal sehen, was mir da so einfällt.

    Warum ich gerne so geschrieben habe...
    Ich wollte das lyrische ich einfach gerne in diese romantisch verträumte Rolle tauchen.
    Das Verliebtsein, verspielt, träumerisch, mit Herzklopfen, Schüchternheit und dann dieses Happy End, geht auf einmal doch alles, was man sich gewünscht hat, in Erfüllung. So ein Gefühl wollte ich gerne ausdrücken.

    Was mich noch gestört hat:
    "verliebt versprühten´s uns´re Augen"
    da wusste ich auch nicht, ob es ein Zungenbrecher sein könnte...
    Aber das Bild hat mir gefallen.
    Mal schauen, wie ich´s mache...

    Danke nochmals für Deine angesprochenen Punkte, war sehr gute Kritik.


    lg
    star_nebula


    ....................


    So, hab mich doch nochmal ranngesetzt.
    Ich hoffe, dass das jetzt noch etwas einfühlsamer klingt.
    Ansonsten...

    Kritik!


    lg
    star_nebula
    Geändert von star_nebula (16.02.2012 um 10:30 Uhr) Grund: noch mal ranngesetzt
    Meine Kumpel sind Johann Gottfried, Johann Wolfgang und Friedrich.

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  4. #4
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    Hi, star_nebula -

    Verliebt


    Als gelbes Mondlicht sanft durchs Fenster, (Komma weg)
    In mildem Schein, in mir entfacht, ( w a s entfacht? Den Wunsch?)
    Zum Glanz des Mondes auf zu sehn,
    Wie er beschaulich nieder schien,
    Hab ich still, zart an uns gedacht.

    Gleich auch die Wolken dichter wurden,
    Verwehrten mir dies feine Licht,
    So blieb ich doch und hielt den Blick
    Verträumt, verspielt, von Dir entzückt,
    Stört mich bedeckten Himmels nicht. (bedeckter Himmel?)

    Denn über diesem Wolkenhimmel,
    Da leuchtet weiter gelbe Pracht.
    Wohl dürfen wir an Liebe glauben.
    Verliebt versprühtens unsre Augen
    Im holden Sein der letzten Nacht.



    ***
    Ein hochromantisches Gedicht, an dem mich ein paar unklare Wendungen stören, wie Du siehst.
    Aber ich habe es sehr gerne gelesen!
    Da tauchen Bilder auf ....
    und das ist viel wert.


    LG
    Barbarossa

  5. #5
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    Hallo Barbarossa.
    ich sehe, auch wir verstehen uns.
    Entfacht bezüglich meines Wunsches, nach oben zu sehen,

    Und der stand zuvor auch im Gedicht genauso wörtlich geschrieben.
    Habe Ihn dann aber wieder rausgenommen, da ich dachte, das erklärt sich von selbst.
    Aber ich nehme ihn gerne wieder rein.


    Wegen des Kommas...
    ich weiß nicht, wie es in der neuen Rechtschreibung gestellt ist, aber es sollte eine nähere Erläuterung sein, daher das Komma.
    Ohne Erläuterung
    Als gelbes Mondlicht sanft durchs Fenster in mir entfacht...
    Mit Erläuterung
    Als gelbes Mondlicht sanft durchs Fenster, in mildem Schein, in mir entfacht...


    Oder wie ist das jetzt?
    Wurde das geändert?
    Ist ja alles möglich...


    Danke für Deine nette Antwort, dass Dir mein Gedicht gefällt,
    auch für Deine nette und gelungene Hilfe und die freundlichen Worte.
    und ich nehme den "Wunsch" jetzt erneut wieder rein.

    Danke



    lg
    star_nebula



    Ergänzung:
    Wolkenbedeckter Himmel, so dacht ich´s.
    Wird das doch nicht von mir ausgedrückt?
    3.te Strophe, erste Zeile nun auch geändert.

    lg
    Geändert von star_nebula (16.02.2012 um 12:16 Uhr)
    Meine Kumpel sind Johann Gottfried, Johann Wolfgang und Friedrich.

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  6. #6
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    Hallo star_nebula,

    So wie es jetzt da steht find ich Dein Gedicht verständlich und die Stimmung passt jetzt auch durchgängig.
    Freut mich.

    "Verliebt versprühtens unsre Augen" empfinde ich übrigens nicht als Zungenbrecher. Passt so wie es ist

    Liebe Grüße Irene
    Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommele nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
    sondern lehre den Männern die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
    von Antoine de Saint-Exupéry

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