Ein Hauch des Sommers weht in deinem hellen Haar,
es gleicht dem Wasserfall im Abendrot und fällt,
auf weiche Schultern, schmiegt sich an den Busen, hält,
vorm Nabel inne, wogt und schimmert dort kostbar.

In Augen, die der Sonne Glanz einfangen, rar,
ein dunkles Fenster spiegelt dort das Licht der Welt,
denn eine Träne trübt das schöne Himmelszelt,
hier glimmt ein Schatten, der einmal dein Liebster war.

In meinen Blicken zündet sich ein heißes Feuer,
der Funke springt zu meinen Lippen, gießt ins Lächeln,
ein Sprühen, es vertreibt das alte Ungeheuer,

dein Mund und Auge, sie beginnen sacht zu fächeln,
ein Strahlen in das Haar gefasst, so edel, teuer,
erfüllt die Sinne mir, nach Liebe nun zu hecheln.