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  1. #1
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    Hereinspaziert ft. Hans Plonka

    Wir stehen hier schon lange
    und nichts macht uns mehr bange.
    Viele kamen und gingen,
    doch blieb, was sie anfingen.

    Sie fingen an zu bauen
    und stolz darauf zu schauen.
    Wir können es noch sehen,
    so schnell wird's nicht vergehen.

    Denn hier zählt nur Vehemenz
    und keine eitle Demenz.
    Schaut was geht
    und wer mäht.

    Durch die Mengen reihenweise,
    zieht der Senser seine Runden.
    Einer laut, der and're leise,
    geht zugrund' an seinen Wunden.

    (C)
    Geändert von Terrorist (21.02.2012 um 18:26 Uhr)
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  2. #2
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    Hallo Robert ft. Hans,

    könnte sich um eine Foren-Begrüßungs-Botschaft handeln.
    Nach meinem, nicht formgeschulten Empfinden, fällt der Text am Schluss doch etwas ab.

    "geht/mäht"

    klingt wie eine Reimparodie (die Bütt lässt grüßen)" und

    "zieht der Senser seine Runden.
    ... fällt auf Grund wegen der Wunden."

    gewinnt locker den "Umstandspreis" von wegen "wegen."

    LG
    Perry

  3. #3
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    Ja, den Schluss wollte Hans so aber beeindruckend wie du der eigentlichen Botschaft ausweichst, da kann man noch viel lernen. Man sucht sich was unpassendes und stellt das als charakterisierend raus, damit der Autor bloß nicht anfängt mehr preiszugeben, was dann womöglich in einer Diskussion endet, ob der Senser den ganzen menschlichen Empfindungen gegenüber taub ist oder diese gerade nur zum Anlass für seine Arbeit nimmt.

    LG RS
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  4. #4
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    hallo HP und RS.
    da würds mich aber mal interessieren, wie diese zusammenarbeit vonstatten ging.
    so jedenfalls scheint mir das nicht wirklich erfolgreich. entweder ist jeder zu unkooperativ, dass er seine zeilen reinlegt, ohne sie dem anderen anzugleichen, oder ihr seid miteinander zu lieb, dass ihr dem anderen nicht sagt, wo was metrisch nicht passt. beim reimschema dasselbe problem.
    da interessiert dann auch kaum die eigentliche botschaft, wenn sie so dargereicht wird...

    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    Ja,

    was heißt schon erfolgreich? Ich glaube da liegen wir etwas auseinander
    Deine einzige themenbezogene Frage lässt sich dergestalt beantworten, dass jeder sukzessive eine Strophe schrieb und ich dem von mir nicht beachtetem Thema Metrik auch diesmal keine Bedeutung beigemessen habe!

    LG RS
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  6. #6
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    ... was dann eben den nachteil hat, dass sich das gedicht in technischer weise von den bastelarbeiten und puzzlespielen im wohnzimmer nicht wirklich unterscheidet; wogegen man aber an eine 'zusammenarbeit' naturgemäss einen höheren anspruch stellt, wenn jeder sein bestes dazu beitragen soll. finde ich
    g.l.
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  7. #7
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    Hallo Robert, hallo Hans,


    Deine einzige themenbezogene Frage lässt sich dergestalt beantworten, dass jeder sukzessive eine Strophe schrieb und ich dem von mir nicht beachtetem Thema Metrik auch diesmal keine Bedeutung beigemessen habe!
    Das erklärt aber nicht die grausigen Reime, den Wechsel des Reimschemas in der letzten Strophe, die abfallende dritte Strophe und der schlechte Lesefluss...
    Ich habe das Gefühl, dass auch Hans das Metrum außer acht gelassen hat...
    Auf mich wirkt das nur wie ein Kinderreim.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  8. #8
    Jazemel Guest
    Hi,

    ich würde eine Titeländerung vorschlagen. Nennt das Stück doch einfach Vogonen-Rap. Hätte den Vorteil, dass der Inhalt das hält, was der Titel verspricht und der Leser könnte vorab entscheiden, ob er den zweiten Klick riskiert.

    Gruß,

    Jazemel

  9. #9
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    Hallo

    und vielen Dank. Euch entgehen scheinbar die Zeilen S3V1+2 welche eigentlich einen klaren Masstab setzen, was nur aus mir unerfindlichen Gründen überlesen werden kann Oder meint ihr etwa etwas Hilfreiches geäussert zu haben?

    LG RS
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  10. #10
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    Hallo Robert,

    ich denke durchaus, dass ich das Gedicht richtig verstanden habe, nur bringt es nichts, bei einem Gedicht über den Inhalt zu diskutieren, wenn es technisch keine Mängel aufweist, sondern ein Mangel ist. Wenn du Walther fragst, wird er es in die Werkstatt verschoben haben wollen.

    Oder meint ihr etwa etwas Hilfreiches geäussert zu haben?
    Mit dem Aufzeigen der größten (!) Mängel glaube ich in der Tat etwas hilfreiches geäußert zu haben. Du scheinst aber nichts mit Textarbeit am Hut haben zu wollen. Sorry, dass ich es versucht habt!

    Gruß
    Nachteule
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  11. #11
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    Hallo Nachteule,

    das aufzeigen ist schön und gut. Wie soll ich es aber verbessern, wenn dein letzter Satz mehr Anschuldigung als alles andere ist?

    LG RS
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  12. #12
    Jazemel Guest
    Achso, dann hab ich es wirklich nicht beim ersten Lesen verstanden.
    Wenn der Maßstab bei "Denn hier zählt nur Vehemenz und keine eitle Demenz" gesetzt wird, erklärt das natürlich auch die krude Syntax, die seichten Reime und die verwurstete Semantik.

    Stimmt, unter diesem Aspekt ist mein Titeländerungsvorschlag natürlich Quark, da wäre 'Exitus' eventuell besser, oder aber 'Hier sind wir nun und können nicht anders'.

    Respekt vor derart schonungsloser Offenlegung der eigenen Befindlichkeit.


    Jazemel

  13. #13
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    Hi, Robert Schulz -

    ich habe ein paar Anregungen, wenn Du erlaubst:
    (Übrigens gibt es eine eigene Apostroph-Taste: über dem #)


    **

    Wir stehen hier schon lange
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    doch blieb, was sie anfingen. (doch blieb uns ihr Mißlingen)

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    Ist mir bei der Lektüre eingefallen.
    Die hochgestochenen Verriß-Kommentare kann ich nicht nachvollziehen.

    LG
    Barbarossa

  14. #14
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    Hallo

    und dank dir. Deinen Schluß habe ich übernommen, aber das Mißlingen ist vielleicht zu hart.
    Diese Apostrophtaste war mir neu, hatte immer die neben dem Fragezeichen genommen.

    LG RS
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  15. #15
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    Hallo Robert,

    ihr gebt beide an, einen Gedichtband herausgebracht zu haben, habt bei Gedichte.com zusammen über 10.000 Beiträge und wollt von mir Tipps haben, wie ihr aus einem Kinderreim ein anspruchsvolles Gedicht macht?
    Wenn ihr den Hauptaugenmerk auf die "eitle Demenz" legen wollte, dann kann ich nur sagen, dass ich noch keine habe. Und ich hoffe auch wenn ich sie mal bekommen sollte, dass ich dann nicht solche Reime abliefere.
    Wenn du immer noch Tipps möchtest, dann gebe ich dir welche:
    1. suche Reime, die nicht so langweilig sind wie bange/lange. Da wird mir nämlich Angst und Bange
    2. Suche reine Reime, keine bei denen man sich so verbiegen muss, wie bei Vehemenz/Demenz
    3. gleiche die Strophen an, dass sie nicht so unterschiedlich sind
    4. Lies dir das Gedicht einmal durch und schaue dir an, wo du selbst es nicht lesen kannst, weil du holperst
    5. Mache Apostrophe so: ' (inzwischen erledigt) und nur dort, wo du sie auch verwenden darfst (wenn ein "es" weggelassen/verkürzt wird)

    Das wäre schon mal ein Anfang. Dann können wir langsam daran denken hier über ein Gedicht zu reden. Diese Gedicht einzustellen ohne es zu verbessern ist in meinen Augen eitel und/oder dement.

    @Barbarossa
    Da habe ich unter besseren Gedichten aber schon negativere Kritik von dir gelesen. Die Beiden sollten eigentlich keine Anfänger mehr sein!

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
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