Thema: Anklage

  1. #1
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    Anklage

    Es ist schon etwas länger her, dass ich dieses Gedicht geschrieben habe un weiß nicht genau in welche Sparte ich es einordnen soll. Ich denke aber, es könnte hier wanz gut passen...




    Sie sagen es wäre Zeit zu handeln
    Doch selber tun sie nichts dergleich'
    Verbunkern sich in Stolz und Wohlstand
    Und leben nur in ihren Reich


    Sie meinen, so würd' es nicht weiter gehen
    "Steht auf und kämpft für eure Welt!"
    Bald werden sie alleine kämpfen
    Wenn nichts mehr da ist, was uns hält

  2. #2
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    Hallo Lincf, ich gratuliere Dir recht herzlich zu Deinem Gedicht, sehr schön gemacht.
    Die Poente ist vortrefflich gelungen. Eine Bitte vielleicht, möglich?
    Letzte Zeile: worauf ist er "so" bescheiden?
    Danke, und mfg 21.02.2012 - emka.
    Lieber einen Öltupfer unter dem Getriebe meines uralten - MG's
    als eine mittelschwere Ölpest in des lieben Nachbar's - Garten.

    Der Vogelzug. - alle meine Texte: ab 001 - EDEN: sind willkürlich angelegt,
    und aus der Vogelperspektive zu betrachten, zur Zeit pflegt die Vogelwelt
    alle Unarten der "vergangenden Menschheit"

  3. #3
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    Vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Aber ich denke, da ist ein kleines Missverständnis vorgekommen. Die letzten vier Verse, also auch die letzte Zeile gehören nicht zu meinem Gedicht. Das ist ein Gedicht von der deutschen Dichterin Mascha Kaléko

  4. #4
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    Anklage

    Hallo Linacf,

    Zitat Zitat von Linacf Beitrag anzeigen
    Es ist schon etwas länger her, dass ich dieses Gedicht geschrieben habe un weiß nicht genau in welche Sparte ich es einordnen soll. Ich denke aber, es könnte hier wanz gut passen...
    das Gedicht paßt sehr gut in unser Zeitgeschehen, "Anklage" ist aktuell.

    Sie sagen es wäre Zeit zu handeln
    Doch selber tun sie nichts dergleich'
    Verbunkern sich in Stolz und Wohlstand
    Und leben nur in ihren Reich
    Es heißt "in ihrem Reich", m.M.n. Von wem ist die Rede? Wer sind "Sie"? Vers 1 und Vers 3 stimmen metrisch
    nicht überein.

    xXxxXxXxXx
    xXxXxXxX
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX

    Sie meinen, so würd' es nicht weiter gehen
    "Steht auf und kämpft für eure Welt!"
    Bald werden sie alleine kämpfen
    Wenn nichts mehr da ist, was uns hält
    In beiden Strophen reimen sich Vers 2 und Vers 4. Es ist eine interessante Komposition, doch lese ich die anderen
    Verse eher prosaisch. Es ist auch ziemlich widersprüchlich. Mit anderen Worten: Ich verstehe nicht, was du sagen
    willst. Die Schuld auf Quidam schieben?

    Die letzten beiden Verse sind mir total unverständlich. In der ersten Strophe tun "sie" nichts, in der zweiten
    "kämpfen sie alleine". Wer ist dann im letztem Vers "uns"?

    Der Klang ist wie der Inhalt. Vielleicht komm ich noch drauf, im Moment fällt mir keine Erklärung ein, aber etwas
    stimmt nicht.

    Wie in der Gesellschaft?

    Gern gelesen.

    LG Kalinka

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