1. #1
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    Kommentarfaden zu: Der Kuß

    Der Kuß

    Er saugte ihren kleinen Mund zur riesigen Höhle und sie kroch hinein.





    Ich frage mich: Ist das Ende zu lang? Ist das hier:

    Zitat Zitat von Kalinka Beitrag anzeigen
    Ist es nicht ein Roman, unser Leben?

    Hatte er gefragt und gleich darauf gelächelt, so daß sie nichts in seinen Augen hatte finden
    können, um dem Satz irgendeine Bedeutung beizumessen. Alles war natürlich und wunderbar,
    wollüstig, als hätten sie das gleiche Blut.

    Sie wußte nichts von ihm.
    zu viel?

    Ja, ja, ich weiß, man darf nicht ungefragt fragen, soll es dem Leser überlassen, ob... ob was?

    Dazu habe ich eine Erklärung: Die Prosarubrik wurde diskutiert, es gibt dazu eine Abstimmung.
    Da inzwischen, experimentell?, von 5 Einstellungen pro Tag alle von der Moderation kommentiert wurden,
    und nicht drei davon in den Hinterhof verschoben wurden, nehme ich an, daß da so einiges intern läuft?
    Da möchte ich, da ich an dem Projekt "Umstrukturierung der Prosarubrik" teilgenommen habe, denke, daß
    die 5 Prosaeinstellungen am Tag ein Test sind? Warum, kann ich gerne erklären, mich doch auch testen lassen

    Bekomme ich jetzt auch einen freundlichen "Kommentar-Verweis"? Ich weise darauf hin, daß ich hier nur
    einen Doppelpost habe, nicht 5.

    Ich hätte wirklich gerne eine Meinung zu meinem Text "Der Kuß", denn ich habe ihn gekürzt, bin mir nicht
    sicher, ob das s.o. zitierte Ende überflüssig ist.

    Danke im voraus

    LG Kalinka


    Dies ist der zweite Eintrag meiner Tagebucheintagungen, sehe N***s Eingreifen als Autodafé.
    *** Nein, nein, schon OK, eher danke, es hat mich inspiré


    Der Kuß: #2

    La mort tremble de froid dehors il me semble d’effroi il s’enfuit




    La mort = elle s’enfuit = sie _ könnte mißverstanden werden. Mir fiel dies erst im nachhinein
    auf, man kann unter il verstehen, was man will, der Tod ist männlich, im Gegensatz zu la vie =
    elle = sie, empfinde ich das Leben weiblich, den Tod männlich... auch wenn im Deutschen das
    Leben sächlich ist, im Französischen der Tod weiblich,... natürlich nur in der Poesie.
    Geändert von Farbkreis (07.03.2012 um 23:34 Uhr) Grund: Doppelposting / *** Erweiterung / Link

  2. #2
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    Hi, Kalinka -

    der Text ist ebenso interessant wie gut geschrieben.
    Da schwirrt etwas in die Illusionsphase, in die Träumerei ab, das für mich eigentlich unappetittlich klingt, das aber wohl dem GlitschigLüsternen, Fischigen, Gehöhlten des LyrI entspricht.
    Zumindest - und gottseidank - wird von der rüden Kopulationsbeschreibung Abstand genommen
    und der Schluß setzt noch ein wirklich gelungenes Licht drauf.

    LG
    Barbarossa

  3. #3
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Hi, Kalinka -

    der Text ist ebenso interessant wie gut geschrieben.
    Da schwirrt etwas in die Illusionsphase, in die Träumerei ab, das für mich eigentlich unappetittlich klingt, das aber wohl dem GlitschigLüsternen, Fischigen, Gehöhlten des LyrI entspricht.
    Zumindest - und gottseidank - wird von der rüden Kopulationsbeschreibung Abstand genommen
    und der Schluß setzt noch ein wirklich gelungenes Licht drauf.

    LG
    Barbarossa
    Hi Barbarossa,

    danke für deinen Kommentar, der sich, stellen wir das mal klar, nur auf #1 bezieht. Die Idee
    entstand aus "Alles klar?", experimentell, könnte ein Prolog dazu sein, Prosa mit lyrischem
    "pêle-mêle", doch es ist eigentlich Alltagstrott, parallel zum Schein, das Sein mal polyglott, und
    aus anderer Sicht als "und gottseidank", mal eher rein, also doch... "Kopulationsbeschreibung"
    im wahren Licht, individuell und frei, hat die Welt ein wahres Gesicht?

    "Der Kuß" hat bis jetzt noch keinen Schlu|3, "Schluß".

    LG Kalinka

  4. #4
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    Lies, Kalinka, wie es Dir gefällt.
    Spielt in 4 Wochen keine Rolle mehr.
    Es sei denn, eine der Schildkröten hievt wieder nach oben.

    Bonne nuit!
    Barbarossa


    Jaja - ich hatte ne langr Leitung -
    kann bei mystriösen Texten vorkommen....



    Mal hat er einen rot leuchtenden Bart im Orient
    Mal einen aschblonden im Okzident
    Kämpfer oder Bettler, er ist der,
    den sie den Auferstandenen nennen,
    aber nicht erkennen.



    Eeeeendlich!
    Jetzt weiß ichs:
    Hier gehts um Sir Basil Zaharoff!!!!

    Wieso konnte er in Vergessenheit geraten?
    Seine Ur- und Enkel raufen sich gegenseitg noch die z.T. gefärbten roten Bärte!
    Geändert von Nachteule (24.04.2012 um 18:25 Uhr) Grund: Doppelposting

  5. #5
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    Hallo Barbarossa,

    vielen Dank für dein Leseinteresse. Ich hatte deinen Kommentar nur bis "Bonne nuit!" gelesen.

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Lies, Kalinka, wie es Dir gefällt.
    Spielt in 4 Wochen keine Rolle mehr.
    Es sei denn, eine der Schildkröten hievt wieder nach oben.

    Bonne nuit!
    Barbarossa


    Jaja - ich hatte ne langr Leitung -
    kann bei mystriösen Texten vorkommen....



    Mal hat er einen rot leuchtenden Bart im Orient
    Mal einen aschblonden im Okzident
    Kämpfer oder Bettler, er ist der,
    den sie den Auferstandenen nennen,
    aber nicht erkennen.



    Eeeeendlich!
    Jetzt weiß ichs:
    Hier gehts um Sir Basil Zaharoff!!!!

    Wieso konnte er in Vergessenheit geraten?
    Seine Ur- und Enkel raufen sich gegenseitg noch die z.T. gefärbten roten Bärte!
    Es geht um alles oder nichts Meine Folgen schreibe ich so, dass man sie auch ohne
    das Französische lesen kann, allerdings habe ich noch nicht nachgelesen, ob man auch
    auf das Deutsche verzichten könnte, wahrscheinlich nicht.

    Der Text entsteht in der Gegenwart. Den Kommentarfaden werde ich sicher noch bearbeiten.

    LG Kalinka

  6. #6
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    hallo kalinka
    ich habe fast nichts von diesem grossen werk gelesen. aber was ich lese, gefällt mir.
    speziell gefällt mir, dass zwei sprachen wechseln. ich mag das auch, wenn in einem ein-sprachlichen roman oder einem gedicht die stile oder die erzählarten abwechseln.
    seltsam, dass ich die französischen texte eher zu verstehen meine, bei den deutschen eher dumm davorsitze. aber man sagt ja, das französische zwinge stärker zu klaren formulierungen... oder vielleicht meine ich es eben nur.
    lg wilma27

  7. #7
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    Der Kuß

    Zitat Zitat von wilma27 Beitrag anzeigen
    hallo kalinka
    ich habe fast nichts von diesem grossen werk gelesen. aber was ich lese, gefällt mir.
    speziell gefällt mir, dass zwei sprachen wechseln. ich mag das auch, wenn in einem ein-sprachlichen roman oder einem gedicht die stile oder die erzählarten abwechseln.
    seltsam, dass ich die französischen texte eher zu verstehen meine, bei den deutschen eher dumm davorsitze. aber man sagt ja, das französische zwinge stärker zu klaren formulierungen... oder vielleicht meine ich es eben nur.
    lg wilma27
    Hallo wilma27,

    ja, mir gefällt auch, dass zwei Sprachen wechseln, deshalb schreibe ich es, wechselhaft und überraschend,
    wie das Wetter. Die Fiktion wird somit in die Realität geholt, durch den Erzähler, der sich mitunter auch in
    der dritten Person beschreibt. Andererseits ist die Fiktion eigentlich Vergangenheit, das wird (wurde) von
    mir, der Autorin beobachtet. Nach jeder Folge kommen mir Zweifel, ob ich es überhaupt weiterschreiben
    darf. Dann schreibt mir das Leben, ich lese es und suche die Passagen der nächsten Folge aus, die ich so
    kurz wie möglich gestalte, aber jede enthält mehrere Seiten Notizen und ich hoffe, dass ich das Essentielle
    davon vermittle, den Leser zum Nachdenken anrege.

    Vielen Dank für dein Interesse.

    Liebe Grüße
    Kalinka

  8. #8
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    Jetzt habe ich mir das auch mal angeschaut, allerdings nur das, was auf deutsch ist, weil ich nicht einsehe, dass ich mich mit Übersetzungen abquälen soll und Französisch ich nun mal eine Qual für mich und wird sicher auch andere potentielle Leser abschrecken.
    Ich sehe den Text als Experimental, nicht nur wegen der Zweisprachigkeit, sondern auch wegen des ständigen Wechsels zwischen Lyrik und Prosa. Ich kann dem etwas abgewinnen und finde es sehr schön geschrieben, gelegentliche Tippfehler tun dem keinen Abbruch.

    Als Fortsetzungsgeschichte sehe ich es nicht, weil es keine Geschichte ist. Es hat keine Handlung. Ich bin eher geneigt, es als Gedichtzyklus zu bezeichnen.

    LG, 101010

  9. #9
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    Der Kuß

    Hallo 101010,

    vielen Dank für dein Interesse und fürs Kommentieren.

    Wie schon im ersten Kommentar erläutert, handelt es sich um einen persönlichen Tagebuchstil, den das
    LI von mir übernimmt. Haben einige wenige Zeilen eine Gedichtform, könnte man sie somit eventuell als
    "Prosadichtung" bezeichnen, vor allem das Französische reimt sich oft "automatisch". Es sind aber
    spontan geschriebene Texte, "Verse" gibt es keine, sondern die Zeilen wurden so belassen, wie sie auf
    Zettel, Notizblock etc. aufgeschrieben wurden. Es gibt durchaus Handlung, die aus einer nicht ganz
    gewöhnlichen Sicht wiedergegeben wird, da sie im "Innern" gelebt wird. Vielleicht kann man auch sagen,
    in einer Dimension, die das Tagebuch nicht jedem heimlichen Leser zugänglich macht?

    Ich habe vorher ausdrücklich die Moderation befragt, wo fremdsprachige Prosatexte hingehören, war
    selbst etwas erstaunt, dass sie in die üblichen Prosarubriken gepostet werden sollen. Es handelt sich
    durchaus um Fortsetzungen. Es gibt einen Anfang, eine Ausführung und ein Ende, das ich allerdings bis
    jetzt nur vage skizziert habe, mit der Notiz: "Die Geschichte neu schreiben?"

    Die Tippfehler sind mir sehr peinlich, ich habe einen neuen PC und noch keine automatische Korrektur.

    Dass du dem "Kuß" trotzdem "etwas abgewinnen" kannst, freut mich.

    LG Farbkreis

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