1. #1
    Registriert seit
    Mar 2007
    Ort
    Laberweinting in Niederbayern
    Beiträge
    2.540

    das los des lookführers

    das los des lokführers


    immer auf gleicher
    strecke unterwegs
    zu den selben zeiten

    immer kürzer
    der zug geringer
    die zahl der reisenden

    macht ihn einsam
    lässt er den schalter los
    ist er so gut wie tot
    Geändert von Perry (23.02.2012 um 16:10 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.739
    Hallo Perry,

    da das ziemlich alternativlos formuliert ist, bleibt nicht viel Raum zur Interpretation. Soll vielleicht die Opferrolle am rein technischen Vorgang festgemacht werden und einem Individuum wie dem Lokführer jegliche weitere Relevanz absprechen?
    Sind wir echt schon so weit, oder lässt du das Wesentliche einfach weg?

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2007
    Ort
    Laberweinting in Niederbayern
    Beiträge
    2.540
    Hallo Robert,
    das Los des Lokführers macht sich an dem "Todmannschalter" fest, sobald er ihn loslässt, bleibt der Zug stehen.
    Das Leben fordert von uns ein ständiges Festhalten, sonst verlieren wir uns in den leerer werdenden Zügen.
    Der Lokführer steht hier mehr für den steuernden Menschen und weniger für sein berufsbezogenes Problemfeld, das durchaus weiter gespannt ist.
    Danke für deine Sicht und LG
    Perry

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden