Des Nachts im Mondenschein, du und ich zusamensein,
im Nebel, stille, bist nur du mein Wille, und in der Kälte,
jener Nacht, die Begierde dann erwacht.
Steige aus dem Grabe mein, mich dürstet es nach dir,
das Blut in Wallung, staut sich in den Lenden,
auf Beutezug und Tier, Lust will ich spenden,
spüre das Verlangen in mir, ich bin Vampir.

Bin Ohne Leben, tote Augen, farblos, leer, betäuben,
Sinne rauben, die betören, dich verführen, und zerstören.
Finstere Gestalt, voll animalischer Gewalt,
Gesicht so bleich, so leer, Haare schwarz und lang,
düster, ist der Schattenherr, schwarze Kutte, die ihn kleidet,
Mantel gleich, Vampir und Mann.

Erspähe dich, mein Blick fixiert, taxiert,
auch du siehst mich, ängstlich und verwirrt.
Ich will dich, jetzt, ich jage dich,
du brauchst mich, ich beiße dich.

Will saugen, will beißen, sich nähren und reißen,
Fleisch, zerfleischen, dich bespringen, niederringen,
in dich dringen, Blut schlucken, trinken,
bis zum abwinken, darin versinken, am Leben dein laben,
muss dich haben.

Deinen Nacken beißen, liebkossen,
in Liebe versinken, Haut streicheln,
küssen, stoßen müssen, an Lust betrinken.

Küss mich, beiß mich, lieb mich, reiß mich,
gib dich hin, mir, jetzt und hier,
dringe in dich, liebe dich, fallen, gleiten,
und zusammen, bis zum Ende schreiten.
Und der Liebe Lohn, ist Explosion.

Fleischeslust, spür ich bewusst,
will dich Häuten, dich erbeuten, an dir nagen,
das ich dich Liebe, will ich sagen,
Zähne wetzen, dich aus Wollust hetzen,
mich auf dich stürzen, lieben,
nachgeben, meinen Trieben,
als Tier, als Mann und Vampir.

Deine Kleider, reiße ich dir vom Leib,
im Mondenschein, Vampir und Weib,
deinen Körper mit Küssen benetzen,
liebkossen, streichele dich sanft, Ekstase pur,
mit Bissen wild verletzen, dich lieben in der Natur,
und die Leidenschaft entfacht, im Schein von Mond und Nacht.
Im Zusammenschluss, einander wirklich spüren,
und bewusst, in Fleischeslust, die Liebe küren.