Der Rabe

Kostverächter,
Leicht verwoben.
Leicht verschroben.
Liegst nun da so brach und bang
Sieh, dein Leid ist kalt und lang.
Einsamkeit umringt dein Herz
Quält dich Rabe , quält dein Herz.


und


Vogelflug

Ich seh im Vogelflug die weiten,
Weitgereisten Gedanken streiten.
Beim Blut wird hier der Hass gelechzt.
Auf Salz die Wunden, lieb’ verzecht.

Sie schwingen wie die Alten sagen,
Gezeiten gehn , man wird es wagen
Die Blutgeleckten aufzurichten
Auf Mitleid hier und dort verzichten.

Auf Einsamkeit die Welt erbaut,
Aus Sehnsucht dieses Herz erlischt,
Auf Welten voller Glut und Gicht,

Aus Knochenmehl vergangner Tage,
Auf diese lustbestimmte Lage,
Leg ich mein Wort zu meiner Braut.