Irgendwo im fahlen Licht erzittert eine Pflanze,
sehr leise hebt der Wind ein Blatt aus Schatten
zum Mond und windet sich im Tanze,
der Strahlen, die sich mit Laternen gatten.

Es dringen braune Töne in die Augen,
wie Asche glänzt der letzte Rest von Schnee,
der Boden scheint ihn aufzusaugen,
wo zart erhebt sich grünend erster Klee.

Da sprießen schon die Farben, Hitze naht,
eine Gruppe kleiner Vögel quirlt am Leitungsdraht,
die Pärchen schwenken Arme, Küsse fliegen,
die Sonne lacht, das muss am Frühling liegen.