Sie haben unsre Wut entfacht
Funken erhelln die dunkle Nacht

Und äschern alles ein

Asche zu Asche
Staub zu Staub
Feuer zu Feuer
Inferno!

Zu viel blieb ungesagt
Obwohl sie die Funken sahen
Schwiegen sie nur
mit versiegeltem Mund

Handelten nicht aus Angst vor Leid
Ein Moment und es war vorbei
Gelächter in der Nacht
Doch Tränen hielten wach

Vergebung? Niemals!
Zu viel Hass verborgen.
Vergeltung? Sieh an!
Die Stille war gebrochen.

Heuchler! Ihr brauchtet nie diesen Ort!
Wie viele lieset ihr in den tot?
Hoffnung für euch ist längst verschwunden
Ans Feuer ist eure Seele ewig gebunden

Wer heute nicht brannte würde es nie tun
Die Rache verlangt nun ihre Vernichtung
Wir fühlen uns missbraucht und verraten
und dafür werden wir sie auch bestrafen

Heiße Schreie lärmen
Und man hört es leise werden
Die Engel weiten ihre Flügel aus
Und ersticken das Feuer, das wütet zu Rauch

So soll es sein. Die Glut soll uns verschlingen.
Zwischen Himmel und Erde wollen wir nicht mehr fliegen.

Auf das wir alle hier verbrennen
Die Flammen waschen alle Seelen rein.

Doch nun steh ich allein hier
Mich erlöste man leider nicht
Gott spricht zu mir doch ich antworte nicht
Ich weiß das was geschehen nicht zu verantworten ist

Ich möchte weg
Hier hält mich nichts mehr
Ich fliege fort
Fort. Weit weg von hier

Lasst mich in den Himmel steigen
zur Sonne hinauf
Und wenn meine Flügel verbrennen
nehm ichs in Kauf