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Thema: Der Kuß

  1. #1
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    Der Kuß

    *** ***
    Er war sehr schön, eine zarte Schönheit. Seine Hände waren klein und glatt, fest und warm.
    Seine Füße waren klein. Er hatte eine scharf geschnittene, schmale Nase, die zum breiten,
    vollen Mund herabfiel und an der Spitze hart war. Sein Mund war immer in Bewegung. Er war
    ein Fremder, sehr musikalisch und sensibel. Er war Mund und Nase.

    Sie steckten sich gegenseitig die Finger in die Münder, leckten und saugten daran. Er war
    geruchlos und schmeckte nach Salz. Mit Finger und Zunge drang er durch den Mund bis in
    ihren Bauch, ließ sich beißen bis sich ihr geöffneter Mund ihm unbeweglich entgegenhielt. Er
    drang in sie ein, und sie hingen aneinander wie zwei Fische im salzigen Meer und schaukelten
    auf den Wellen.

    Es war ein schönes Spiel. Er saugte ihren kleinen Mund zur riesigen Höhle und sie kroch hinein.
    Die Körper zweier Fischköpfe wurden zu Fischschwänzen, die den Bewegungen der Wellen
    folgten, sich zärtlich aneinander rieben, so sehr, daß sie das Meer rauschen hörten, die Straße
    vergaßen, und sie sanken bis auf den Meeresgrund.

    Dann lief er zum See ohne sich umzusehen.

    Am Morgen öffnete sie alle Fenster.

    Ist es nicht ein Roman, unser Leben?

    Hatte er gefragt und gleich darauf gelächelt, so daß sie nichts in seinen Augen hatte finden
    können, um dem Satz irgendeine Bedeutung beizumessen. Alles war natürlich und wunderbar,
    wollüstig, als hätten sie das gleiche Blut.

    Sie wußte nichts von ihm.

    ***


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  2. #2
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    Sie lösten sich sehr langsam und vorsichtig, um ihre Haut nicht zu verletzen, rieben
    zärtlich Lippen und Finger, leckten sich die salzigen Schweißperlen von Stirn und
    Fingerkuppen, schlossen leise ihren Mund, stiegen aus dem Meer empor hinunter in
    ihre Körper zurück.

    LUI

    AMOUR je te tutoie au fond de moi

    Amours je vous vouvoie en dehors de LUI autour de corps unis

    Jusqu’à la mort

    Tristesse te pleure Psyché te clame le bonheur sourit
    Trois fois tu dis ? où est mon âme ?

    Ta femme s’enfuit Ta flamme s’éteint ? luis

    La Terre vibre dans l’Univers elle fume d’énergie libre
    J’allume ma cigarette dans l’Infini et tout se répète ?

    La mort tremble de froid dehors il me semble d’effroi il s’enfuit

    Jusqu’à la vie au fond de Toi

    Ma Burqa

    Mon aura mon invisible mon aimant irrésistible mon amant indestructible
    Ma nudité entre tes mains sensibles Mon ventre rempli de ton va-et-vient

    J’entends l’échos de ta voix tout bas par les pores de ma peau ça danse en moi…

    Renverse moi et je te berce de ton accord immobile au mouvement de ton île



    Leicht war sein Schritt…


    ***


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  3. #3
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    Für einen Moment sah ich diese wahrhaftige Schönheit. Die Landschaft roch nach Erde, Heu
    und Kuhdung.

    Wenn die Sonne untergeht, kehren die Frauen und die Männer erschöpft zurück, mit dem Duft
    der Arbeit am Leibe. Das Haus, in das sie heimkehren, muß nach Holz und Suppe riechen.

    Das Bild zerstören die Straße und die Autos. In einer so herrlichen Landschaft sollte man die
    Natur nicht mit der Technik schänden. Die Turmspitze der Kirche überragt alle Häuser. Ist sie
    nicht stolz? Blickt man an ihr auf, richtet man sich an ihr auf, schenkt sie Frieden?

    Cinq aigles
    dans le ciel bleu en danse se croisent
    au milieu s’éloignent se rejoignent
    un avion passe son fil de nuage
    s’efface il vole à courte queue devant
    lui en droite de même coupé un
    troisième les traverse au milieu et rien
    ne se croise sans queue les trois
    comme des spermatozoïdes ne trouvant
    pas d’œufs disparaissent sans eux
    dans le vide le ciel est clair bleu


    Gewagt war sein Flug...


    ***


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  4. #4
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    *** ***
    Ich stand in der offenen Tür des hell erleuchteten Hauses. Vor der Tür lag, auf den Steinen, der
    große Hund. Ruhig, doch wachsam. Das Gartentor war geschlossen und halb von Sträuchern
    überwachsen, so daß in der Dunkelheit und in der Stille des warmen Abends sich nur erahnen ließ,
    was draußen geschah. Ich traute mich nicht heraus, weil ich das helle offene Haus nicht verlassen
    wollte, weil ich nicht wollte, daß sich der Hund bewegte. Ich wartete, wünschte mir, daß jemand
    kommen würde.

    Et quand il monte il avance en
    clignotant il s’approche

    Als er das Tor öffnete, lächelte ich ihm zu. Als der Hund ihm freudig entgegensprang, trat
    ich aus der Tür und blieb auf der Treppe stehen. Er streichelte den Hund, redete mit ihm.

    Et celui-là est différent deux queux fumantes
    un peu plus long il se laisse tomber du
    haut droit en bas la pente bleue il glisse
    lentement comme planant il s’éloigne
    en descendant un niveau c’est beau
    il descend celui-là comme l’oiseau qui
    s’approche de lui en volant avant
    retour il conduit par cri de joie dirigé
    il sait où il va deux fils le suivant
    en un écrit une descente lente

    Seine Bewegungen waren kräftig und schwungvoll.

    comme un cœur cuirassé d’or
    cuirasse dehors

    Als er näher kam, sah ich, daß ich ihn nicht kannte und wünschte mir, er möge nicht mehr
    fortgehen.

    ...

    ***

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  5. #5
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    Stunden, Tage, Jahre, Jahrzehnte sind vergangen und werden vergehen, doch wieviel Zeit
    dem bleibt, der zwischen Vergangenheit und Zukunft steht, ist nie sicher, und wäre es nur
    eine Stunde, so ist es doch wichtig, daß in jeder Stunde alles liegt, immer an den äußersten
    Grenzen, immer in dem tiefsten Tief des Herzens, immer in dem größten Vertrauen auf einen
    Beginn, immer in dem sichersten Wissen um ein Ende, im Kreise der Ewigkeit.

    Wo sitze ich?
    Inmitten der Liebe?
    Und gegenüber?
    Meine Vergangenheit
    Oder ist es die Zukunft?
    Ich möchte den Platz nicht wechseln
    Warum stehst du nicht auf?

    Was kann ich denken, was nicht schon erdacht war, was kann ich finden, was nicht
    schon da ist, was anderes kann ich sein, als das ich bin, wo anders kann ich sein, als
    an der Grenze in der Weite und in der Tiefe, wie könnte ich dieses Selbst erschaffen,
    selbst erkennen, selbst erreichen.

    Demain?
    je veux dire
    simplement
    sans écrire
    la raison profonde des choses
    "peut-être" s'est-elle renversée
    d'une goutte
    de trop de la tasse
    débordant de sa masse
    d'eau
    dans ce vers sot


    Am Morgen roch die Luft nach dem starken Regen der Nacht.

    ...

    ***

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  6. #6
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    Alles dreht sich um die Liebe, um das Ich, ganz egozentrisch, ganz unromantisch.
    Bestätigung, Befriedigung, Todesangst, sich aufzwingen, jemanden dazu zwingen,
    sein Leben zu opfern.

    Bleu du ciel infini
    L'air dévore mon corps se digère
    Toi tu bois mon esprit
    Je me défais
    me perds puis nais
    dans ta profondeur azure
    aux yeux fidèles à ta couleur pure

    Die Schlange. Zwei dunkelgrüne Augen, durchdringend, scharf und fordernd,
    lockend und bittend, verwirrend, weckten mich, lockten mich.

    ça crie par la fenêtre
    "tais-toi" j'écris
    "ta gueule" j'ai dit
    toute seule pour moi dans ma cuisine
    mais ce gros mot ne fait pas taire
    la voix féminine
    de ma nouvelle voisine

    An diesem Tag begegnete ich meinem Schicksal, und gab diesen Augen mein Leben.

    Le monde entier crie écoute
    si demain
    le ciel est bleu je serais partie
    ce matin tout était gris
    aujourd'hui il fait beau
    j'oublie qui je suis pour paraître
    que je suis pour être
    quand je me tais faisant la sourde
    dans ma chair attachée au sol
    sans ailes trop lourde
    pour disparaître en vol
    je me sens pillée
    tais-toi donc à cause

    Das erste Rendezvous verschlief ich.

    ...


    ***

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  7. #7
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    Um 5°° nachmittags erwachte ich. Er saß im Flur, auf der Treppe, die blonden Locken wirr
    im Gesicht. Meine ersten Blumen. Ich stand vor ihm, mit meiner bestickten Bluse, die mir H.
    geklaut hatte. Wir beschauten unsere Seelen, Hand in Hand stiegen wir in einen Bus, bis zur
    Endstation. Irgendwohin, egal, solange unsere Finger sich berührten. Wir liefen und lachten,
    es wurde dunkel.

    la cavée < die Schlucht >
    l’enclos lieu clos enclore d’une haie
    s’enfermer en silence
    haute couture assemblage de points
    une couture se défait

    à voix basse parlent les amoureux
    que la lune enflamme les marées
    ils la cherchent elle s’écarte et se cache
    lumière séductrice n’est qu’une tache

    à la pente de l’abîme
    ============== j’attends ici justement la vie crie on l’entend comme sur la cime
    d’un arbre nous sommes entourés d’un flot qui tourne et tournoie les noyés de celui
    qui voit et envoie est la vie donnée ici le cœur perçoit qui ne désire que lui

    Ein Bach, eine Brücke. Und plötzlich, das Bild vom bösen schwarzen Mann, einem kleinen
    Mädchen, verloren im Wald. Angst, Stille. Er hob mich im Übermut, meine Gedanken nicht
    erratend, ruckartig hoch, bis über das Geländer der Brücke. Ich schrie in Todesangst, er
    ließ mich runter, verwirrt, unsicher. Ich habe immer noch Angst vor ihm, Angst, mich zu
    verlieren, zu geben, ...


    Mein Tod für sein Glück.

    ...


    ***

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    ***
    Geändert von Farbkreis (08.04.2012 um 13:51 Uhr) Grund: Tippfehler (nt)

  8. #8
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    Er verriegelte die Tür mit der Kette. Wir zogen uns aus, schlüpften unter das schwere Federbett.
    Jede Berührung unserer Körper berührte die Seelen, machte wahnsinnig. Jahrelange verschmähte
    Zärtlichkeit holten wir uns, himmlisch. Sei Frau.

    Le choix est le titre choisi
    Et l'huître s'est fermée ici
    Le sage se reconnaîtra

    Moi aussi j'ai vu
    Le blanc de cette nuit
    Sur les branches nues

    Quand j'ai entendu le cri
    L'ombre était noire
    Le renard boitait un soir

    Als ich zu Hause war dachte ich, jetzt mußt du ihn heiraten, du hast keine Wahl, dein Leben ist
    gemacht.

    l'adieu, pour moi incompréhensible restera ainsi illisible
    l'écrire en clair ou en faire un joli poème serait mentir à moi-même
    il est absent dans mon intérieur et loin de l'image d'un cœur brisé
    au fond il ne veut rien dire et renvoie au visage de l'extérieur à détester
    ou à aimer?


    Du gehörst zu meiner Kindheit. Wie sie, mußte ich auch dich verlassen. Wir wuchsen zusammen,
    und die Narben der Trennung sind groß.

    ...


    ***

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  9. #9
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    Eng sind die freigeschaufelten Wege, auf die sofort wieder frischer Schnee fällt. Es sieht
    so aus, als will der Frühling noch lange warten und der Winter die Erde noch lange ruhen
    lassen, mit der Last seines weißen Schnees noch lange die Äste beschweren.

    Il est temps de partir dans l’avenir
    silencieux va-t-il revenir
    être advenu au passé au passage
    bienvenu gut bloß oder nur
    pas le premier pour devenir sage
    im Futur Il sera toujours

    Vois-tu la pluie qu’il a plu les larmes
    des nues sur le bruit de l’arme
    et qui s’est tu sur le mot erbarme
    héritage du bras pauvreté
    sans lendemain eine Lende
    le N à la fin de la main
    du mois de mai mais enfin il y a Ende

    Zeit des Nachdenkens, Zeit um sterben zu lassen, Zeit um reifen zu lassen, Zeit um
    auszusuchen, und nur das wird blühen, was auch reifen kann.

    To lend se fait lent à petite vitesse et ce mot étrange dit vite le contraire avec
    le son komm viens de venir… la provenance comme l’évidence… qui se joint avec
    t il devient.


    Who are you?

    Und der Mann erkannte sein Weib...

    ...


    ***

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  10. #10
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    Lebenssinn?

    Écris tes mots assez tôt avant qu’il
    n’y ait plus de stylo pour écrire les mots.

    Wenn Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit eins sind und die Zeit von Ort und
    Betrachtung des Beobachters abhängt, dann ist die Schöpfungsgeschichte so zu
    verstehen: Alles ist schon bestimmt und geschaffen, am Tag seiner Schöpfung,
    alles war gut.

    Ce que perçoit mon cœur tu le vois pour moi tu le traduis et tu me dis ce que j’écris
    et si j’écris ce que tu ne dis pas c’est ce que tu vois et aussi cela est source de bien
    à rien est lié Amour il est pour toujours ce qu’il est le choix fait du seul qui choisit la
    vie et personne peut interpréter le mot aimer l’amour se tait mais c’est une voix que
    l’oreille perçoit

    Der Mensch aber, durch die gegebene Bildlichkeit, kann auch schaffen. Das differenziert ihn
    von allen Lebewesen und Dingen, deren Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit erschaffen
    und bestimmt sind. Nur der Mensch hat die Möglichkeit zur Veränderung. Deshalb ist es so
    wichtig, das Gute zu erkennen, nichts Böses zu erschaffen um die Ewigkeit zu erhalten, die
    von den Taten des Menschen in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit schlecht oder gut
    beeinflußt wird, das heißt, zur Erhaltung oder zur Zerstörung beitragen.

    De loin on voit petit on risque gros
    en règle et l’exception confirme la
    règle suivant la circulation régissant
    [...]

    Deshalb gibt es Gebote und Gesetze, und diese zu befolgen, das ist der Sinn des Lebens.


    Lebenssinn?

    ...


    ***

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    ***
    Geändert von Farbkreis (08.04.2012 um 14:05 Uhr) Grund: [...] der Satz geht weiter, Verb im participe présent

  11. #11
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    Der Mensch, erschaffen
    aus der Erde der Mann, aus dem Mann
    die Frau.
    Aus einem, dem göttlichen Ebenbild.
    Zwei, die wieder eins werden, die im
    Ursprung eins waren.
    Einzig.

    Chère vie

    Au cœur au sein le fruit grandit en dessous à l’intérieur dans sa bulle et nous sur terre
    dans les bulles d’air d’eau mousse de bain nuages en haut brouillard en bas vapeur sauna
    tous au chaud tous au froid sueur par les pores frissons peau de l’oie chair de poule alors
    en foule d’œufs petits poussins cui-cui petit oison veut son nid

    "Vermehret euch", so steht es und nicht
    "schaffet neue Menschen", sondern
    "vermehret euch". Aus den Zweien, die
    doch eins sind, wird das Kind, die
    Verschmelzung, das Eine, wie es
    war im Ursprung, und nicht ein
    neues, erschaffendes, sondern das
    Ebenbild, erschaffen im Ursprung.
    Das Eine.

    Qui perd les boules ? qui les gagnera ? on paye on paît on payera tous que la paie que la
    paye que la paix soient douces

    So empfängt Maria, die Frau, das
    göttliche Leben als Jungfrau, denn,
    wie im Ursprung, ist das Kind das
    Eine.
    Das Ebenbild.


    Above love A+

    ...


    ***

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    ***

  12. #12
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    Wie eine Photokopie eines Textes ver-
    schieden sein kann vom Original,
    heller, dunkler, größer, kleiner, so
    ist der Mensch in seiner Vermehrung
    verschieden.
    Doch der Text bleibt derselbe, wie
    der Mensch derselbe bleibt,
    das göttliche Ebenbild, einzig.
    So kann der Mensch nur Gutes schaffen,
    denn alles Schlechte ist der Zerstörung
    geweiht,
    denn der Ursprung ist der Mensch
    und er kann nur als sichtbares
    Ebenbild des Göttlichen,
    als das Eine leben,
    und vergeht bei Verirrung.

    La Mort ?

    C’est notre temps de pécheurs nés qui doivent avoir peur d’un jugement… dernier ?…
    et se faire esclaves à cause des savants qui savent tout du pardon ? à tort ?

    La question qu’on se pose le plus souvent est : « pourquoi lui et pas moi ? » dans le bien
    comme dans le mal l’homme envie ce que l’autre a… et tu ne tueras point ? dans un lointain
    avenir ?… et dans le passé n’est-ce pas justement avec la gloire de la mort qu’a commencé
    notre histoire… sans fin ?


    Jedes nichtgöttliche Leben vergeht.
    Seine Existenz ist nur Illusion,
    nur Hülle, nur Erde, die zu Staub
    zerfällt, und die Werke der Hülle
    sind auch nur Hüllen, die zu
    Staub verfallen.


    ...


    ***

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    ***

  13. #13
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    Der Lebensbaum
    Adam und Eva
    Das sichtbare Eine
    Verzweigung
    Wachstum
    Ein Stamm
    Ein Baum
    Das göttliche Ebenbild
    Einzig
    Immer gleichbleibend
    Schlechte Zweige fallen ab

    Peut-on savoir que rien ne s’efface ou que personne aurait vu les traces de ceux qui ont
    passé et qui passent…

    De mes yeux j’ai vu et qui aurait droit de voir à ma place et croire que j’ai cru…

    Dans l’immensité de l’espace il y a une maison en feu là où aucun vivant dépasse devant
    on s’arrête d’effroi…

    ET le savoir qu’on pense dans la tête vient de soi d’une muette voix en présence revenue
    en bas…

    Et ce que j’ai porté avec moi sur le chemin d’un aller-retour trois fois je l’ai jeté avec mes
    mains sans savoir quoi…

    Et je me tais sur le pourquoi

    Aber er war nicht tot. Im Grunde wussten sie nichts voneinander. Sie ließ seine Lieder
    in ihr Herz. Sie brauchten sich nicht. Es war eine Freude.


    Alles war gut.

    ...


    ***

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  14. #14
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    In seinem Innern wuchs ein herrlicher Garten, aus seinem Innern strahlte Leben
    und Kraft, aus der umgegrabenen Erde wuchsen junge Spitzen erster Pflanzen,
    Knospen hatten sich geöffnet.

    LA VIE

    qui ne l’a pas ? ne peut pas mourir ? les murs en face les barres de la barrière le
    béton sous mes souliers le tissu qui me voile le corps jusqu’au décolleté et laisse
    mes mains nues écrire… non il ne fait pas noir mais sombre…

    Le dimanche on ne part pas à 6h30… c’est gris en nuance mon ombre pâle est
    immense en face une tête qui se penche le trafic commence sur les collines fini
    le silence les voitures font taire les oiseaux qui chantent peut-être est-ce lundi ?
    quand on dort trop longtemps on se réveille dans le futur… et que le soleil se lèvera…
    les cloches sonnent et quart… depuis derrière on voit bien… trois plus ou moins

    La fenêtre de la machine… sortie de la pensée de l’homme remplie de son esprit ?
    l’explique en écrit si elle fonctionne… oui c’est jour de fête… l’interrupteur de la
    prise ne garantit rien 7°° approche 7 gongs métalliques n’appellent pas à la prière
    de la messe mais rappellent qu’il est l’heure… le bruit de la chaudière dépasse le
    jeu qui suit c’est la différence entre lundi et le jour du Seigneur… l’église est plus
    brillante… personne passe dans la cour… il y a moins de vie


    Zeitozean
    Die Zeit ist ein mütterlicher Schoß
    der gebiert, unaufhörlich
    pulsiert, pulsiert, pulsiert
    Alles nimmt sie zurück
    in ihre Arme
    Hier sind wir ewig geborgen
    Wir reiten auf einer Welle
    gespült aus ihrem Schoß
    Zwischen Vergangenheit und Zukunft
    lassen wir uns wiegen
    im Wissen um die Ewigkeit
    die der Zeit die Arme gegeben
    in die wir zurücktreiben
    Und die nächste Welle
    trägt unser Kind

    ...


    ***

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    Geändert von Farbkreis (15.04.2012 um 18:25 Uhr) Grund: espace

  15. #15
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    *** ***
    Endgültig.

    Je ne peux pas changer le temps il reste violet, tu ne peux pas le voir? Moi non plus, en effet
    il faudrait y croire Mais nous n’y croyons pas, alors en confiance je te dis qu’il n’existe pas et
    toi et moi nous avons le même sens ä la vie et pour elle on aime l’éternel Plus jamais je serais
    triste à jamais et pour toujours, ton amour

    Es ist, als verschlingt mich
    mein eigenes Meer. Ich versinke auf den
    Grund.

    Où tu es tout disparaît d’où tu pars
    tout s’écroule et quand tout
    disparaît ta lumière s’allume tu
    apparais tu es avec moi je resterais
    jusqu’il n’y aura plus que toi
    d’en haut en bas partout ton
    nuage est descendu chez moi je
    vois en tout tu apparaîtras

    Jetzt kann man auch das Fenster sehen.
    Und wenn ich wieder aufsteigen sollte,
    wer wird vor dem Fenster stehen, wer
    wird auf das Meer schauen und
    mich erwarten? Wenn du auf das Meer
    schaust, wirst du dich erinnern, dass ich
    gut schwimmen kann, vielleicht wirst du
    einmal daran denken; aber wenn du im
    warmen Wasser schwimmst, wirst du nicht
    wissen, dass ich deine Haut streichle. Du
    wirst nicht daran denken, mich nicht
    rufen, nicht nach mir verlangen.
    Ich bin verstummt, verschwunden.

    Pour la colline en bas qu’elle
    se lève et s’allonge sous le ciel
    contre toi.


    Er wurde der, der er war.

    ...


    ***

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    ***

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