1. #1
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    der tod bedeutet freiheit

    manchmal wünschte ich mir zu sterben
    diese ruhe, diese freiheit.. abstand.
    flügel zu bekommen, sie auszustrecken
    dorthin fliegen, wo licht und schatten eine Einheit sind
    mich niemals umdrehen, niemals erinnern, niemals leiden.
    keine bindungen keine regeln und keine gesetze..
    wer das auf erden gefunden hat ist zu beneiden..
    manche finden im tod nur trauer, andere finden schätze.


    die unsauberen bzw. nicht vorhandenen reime zu beginn sind ganz bewusst gesetzt - bevor dort kritik angesetzt wird - sie sollen die freiheit ausdrücken die der tod bedeutet.. habe bewusst nicht auf silben metrk od. ä. geachtet, der volle fokus soll auf der inhaltlichen übermittelung liegen, nicht auf handwerkstechniken.


    Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.


    Khalil Gibran

  2. #2
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    Lb. Still Alive,

    zum Einen: Deine Anmerkung unter dem Text kannst Du Dir hinter den Hut stecken. Sie ist schlicht inakzeptabel, weil sie ein wohlfeiler Versuch ist, einen schlecht gemachten Text schön zu reden, indem man die Schwächen zu Stilmitteln erklärt. Das funktioniert schon deshalb nicht, weil Stilmittel immer selbsterklärend sind und für sich selbst stehen müssen, sonst sind sie keine.

    Zum Anderen: Die Aussage des Texts selbst ist absoluter Mumpitz. Tod bedeutet nie Freiheit, weil das Nichts nichts mehr kennt. Überspitzt ausgesagt ist der Tod die Freiheit am Allem, nur ist dann keiner mehr da, der sie fühlen und ermessen könnte. Der Tod ist auch kein Schatz, er ist das Ende allen Seins.

    Zusammengefaßt: Schlechter Inhalt schlecht verpackt.

    LG W.
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  3. #3
    Dr. Üppig Guest
    Der Inhalt wird doch nur von dir als falsch und schlecht wahrgenommen, hochverehrter Walther. Schließlich ist das nur deine Überzeugung, die du hier als Dogma verkaufst. Vielleicht haben wir es hier mit einem Buddhisten zu tun, der nach einen wahren Tod tatsächlich die absolute Freiheit zu erreichen hofft?

    mfG

  4. #4
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    Lb. TarasBulba,

    der hätte das kontemplativ geschrieben, nicht verschwurbelt. Er hätte die Regeln der vedischen Sprache beherrscht, dieser Autor hier beherrscht nicht mal die der deutschen. Auch Mods müssen sich etwas anstrengen, wenn sie kommentieren, denke ich, oder sehr ich das falsch?

    LG W.
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  5. #5
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    Kleiner Ideenanstoß: Vielleicht handelt es sich um einen Selbermörder?
    Und ja, vielleicht ist die Anmerkung darunter nur ein schlampiger Versuch sich aus fehlerhafter Dichtkunst herauszureden, dazu müsst ihr aber auch einräumen, dass ich noch absoluter Neuling bin und ersteinmal nur einige Gedanken niederlegen wollte..
    Meiner Meinung nach sind Poesie und Lyrik als Kunst anzusehen, womöglich sogar als die Höchste und gerade deswegen ist es meiner Meinung nach eine Auslebung der Freiheiten, die man in der Dichtkunst (bes. der modernen Dichtkunst) hat, wenn man über die starren Grenzen hinaus geht und etwas Neues versucht. Die Gedanken die ich unterbringen wollte, habe ich meiner Meinung nach alle verarbeiten können... Ob sie das Individuum ansprechen ist mir dabei völlig egal..
    Kritik nehme ich gerne an, solange sie tatsächlich hilfreich ist.

    Liebe Grüße.

    Ps. Über die Interpretation des Todes, dessen Bedeutung, aber vor allem dessen, was nach ihm folgt, will ich nun wirklich nicht eingehen!


    Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.


    Khalil Gibran

  6. #6
    Jazemel Guest
    Hallo,

    die Sache ist die, wenn man den Fokus absolut auf den Inhalt legt, dann sollte der Inhalt aber auch etwas zu bieten haben, was den Leser mit hineinzieht und wirklich beschäftigt. Das ist hier nicht der Fall.
    Die suiziden Gedanken sind weder so aufbereitet, dass sie wirklich berühren, noch nachdenklich stimmen, denn es wird einzig mit den üblichen Schlagworten geabeitet. Freiheit, Flügel, fliegen, Leid, Ruhe u.s. w.
    Das wurde so und auch wesentlich besser, schon tausende Male geschrieben und um ein vielfaches mehr gedacht.
    Das ganze Ding ist flach. Die Sehnsucht nach Freiheit und einem sich Ausdehnen, der Befreiung von Zwängen, ja der Absolutismus einen Suizidgefährdeten, der im Tod die Erfüllung sieht, kommt kein Stück rüber.

    Ich halte sehr viel davon den Schwerpunkt eines Textes, eines Gedichts auf den Inhalt zu legen, obiges Werk ist dafür viel zu blass.

    Gruß,

    Jazemel

  7. #7
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    Lb. Still Alive,

    wer sich wie Du im Vorhinein exkulpiert, dessen Hinweis
    Kritik nehme ich gerne an, solange sie tatsächlich hilfreich ist.
    ist eine leere Worthülse. Denn gerade diese wurde durch diese Texterläuterung
    die unsauberen bzw. nicht vorhandenen reime zu beginn sind ganz bewusst gesetzt - bevor dort kritik angesetzt wird - sie sollen die freiheit ausdrücken die der tod bedeutet.. habe bewusst nicht auf silben metrk od. ä. geachtet, der volle fokus soll auf der inhaltlichen übermittelung liegen, nicht auf handwerkstechniken.
    ausgeschlossen.

    Zum Inhalt verweise ich auch Jazemels und meinen ersten Eintrag.

    LG W.
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  8. #8
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    Danke, ich werd in Zukunft darauf achten, nicht nur an irgendeiner Oberfläche zu kratzen..
    Bekomme hier wieder und wieder das Gefühl, dass ich noch unglaublich viel lernen muss..
    Jedenfalls konnte ich deine Kritik vollstens nachvollziehen, danke dafür!

    Lieben Gruß


    Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.


    Khalil Gibran

  9. #9
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    ich

    ich weiß, dass is ein bisschen spät.
    aber ich finde es super. genau das , was ich grade denke??!!!!!
    er hat es umgangssprachlich geschrieben. aber das macht es grad interessant und besonders finde ich.
    außerdem, wenn das kunst ist, kunst ist relativ! im auge des betrachters.nach irgendwelchen maßstäben ist es keine kunst mehr und nicht mehr so persönlich!

    also, danke für dein gedicht

  10. #10
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    hi maschoo,

    herzlich willkommen. es ist gut, daß du das gut findest. dann seid ihr schon zwei.

    kunst ist NICHT relativ. sie ist allenfalls relativ gut oder relativ schlecht. dieser text hier keine kunst, sondern verunglückt.

    wie man gute reimdichtung macht, kann man lernen. ein guter tip ist der artikel in der wikipedia, den man erhält, wenn man dr. google mit dem suchwort "verslehre" belästigt. lesen, verstehen und dann den obigen eintrag ändern ist gestattet.

    lg w.
    Geändert von Walther (09.01.2013 um 21:05 Uhr)
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