Müde sinkt der Kopf ihr nieder,
heftig blinzeln ihre Lider,
um den Schlaf nur zu vertreiben,
Hände, die die Augen reiben,
Zunge, die die Lippen feuchtet,
Schreibtischlampe, die noch leuchtet.

Ein wahres Bücherarsenal,
das drauf wartet, dass sie's liest,
unausweichlich, hart wie Stahl.

Und der Kopf wird immer schwerer,
endlich klappen Bücher zu
und die müden Glieder
bettet sie zur Ruh,
auf ihrem Lager weich.

Kaum das Licht der Lamp erloschen,
und die Augen finden Ruh,
ist die Präsenz rasch verflossen,
denn die Traumwelt winkt ihr zu.