Wie es draußen stürmt und kracht,
ich denk an Dich in jener Nacht.
Regen prasselt laut hernieder
und ein Gedanke, immer wieder
Klopft an und hält mich wach,
hält mich ganz und gar in Schach,
um mich zu halten, dich zu finden,
niemals loszulassen und zu binden.

Er umkreist nur dich, nur dich allein
doch warst Du noch niemals mein.
Dennoch hat er Dich erblickt,
und ist voll Liebe ganz entzückt.
Die Augen grün das Haar so braun,
du bist sehr hübsch auch anzuschauen.

Mit dir gehen würd' ich gern,
doch bist für mich so fern.
Ein anderer ist Dein liebster Freund;
ach ich war damals so verträumt,
und bin es heut noch wie du siehst,
doch will ich nicht dass du jetzt fliehst.
Bleib hier und hör mich an,
damit ich‘s dir erklären kann!

Als ich dein erstes Lächeln sah,
verzaubert war ich ganz und gar.
Verwirrt hast du mein junges Herz.
Zwar hielt ich‘s erst für einen Scherz;
doch zaubern tust du immer wieder
und da ist es dieses heiße Fieber;
wenn‘s mich betört und mich beschwingt
und meine Seele von dir singt.

Und so sehr ich's mir auch wünsche noch
ich muss dich gehen lassen doch.
Ewig weiter, bis hinaus in alle Welt;
denn will ich das dein Glück dir bleibt
und das es ewig für dich hält.

Doch Hoffnung ist in mir noch immer
und bleibt dort, wie ein grüner Schimmer.
Um mich nicht los zu lassen, bis zu jenem Tag,
an dem auch Du mich küssen magst,
und voller Freude in der Stimme sagst:

Ich liebe dich.