seit tagen monstert etwas in mir rum
und parasittet meine eingeweide,
es nagt in mir, bis ich mir selbst verleide,
ein fieser, mieser, destruktiver wurm

ich wurde ohne warnung invadiert,
das untier hat mich heimlich überlistet
und mich für seine ziele abgerüstet,
mein hirn auf zwanzig pixel komprimiert

ich bin nicht mehr ich selbst, nur noch versiebt,
es scheint, ich kam mir irgendwie abhanden,
der blick aufs grosse ganze ist getrübt

ich steh noch hier, wo wir vor tagen standen,
so unverrückbar fest in dich verliebt.
du sagtest „tschau!“, dann gingst du zu dem andern.