Thema: Anmut

  1. #1
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    Anmut

    Anmut

    ©Hans Hartmut Karg
    2012

    Das Sanfte bricht sich immer schon die Bahn,
    Denn im Gebundenen liegt Überzeugungsstärke.
    Es klammert sich nicht blindlings an Besitzeswahn:
    Erst so gelingen unsere Liebeswerke.

    Die eine Frau bleibt immer Frau als Lebenswert,
    Gesprächig, lieb, freundlich und fragend.
    So steht sie ihren Mann – nicht mehr am Herd! –,
    Als Liebste ist sie auch nicht zagend.

    Die Anima bleibt Körpersprache
    So zwischen Hals und weicher Schulter.
    Da sind Signale ihre Sache,
    Körper wird nicht zum Geistentschulder.

    Weiblichkeit bricht so aus jeder Frau
    Als lockende, nicht mehr geplante Zierde.
    So bleiben Frauen stets geheimnisvoll und schlau –
    Als Blickfang für der Schöpfung anmutig´ Begierde.

    *

  2. #2
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    Guten Morgen Herr Doktor .

    Wenn das Anmut sein soll, dann Gute Nacht, Weiblichkeit!
    Kaum ein Vers klingt, die Reime sind schlecht oder ausgelutscht bis zum Gehtnichtmehr und die Aussage ist, freundlich formuliert, zum K.......!

    Mein Vorschlag: Wenn dir entsprechende Literatur im Regal fehlt, dann schau bei Wikipedia unter Metrum, Metrik und Reimtechnik nach; da könntest du noch was lernen.

    Was du hier ablieferst ist mehr als ärgerlich und weniger als zusammen "geschustert".
    Gruß,
    Medusa.

  3. #3
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    Aber Dr. Karg hat Fantasie wenigstens, das muß man ihm lobend sagen.
    Ich finde die 2. Strophe so herzzerreißend entzückend.
    Ich denke, er beschreibt da seine Frau als seinen Lebenswert.
    Sie steht ihren Mann (wahrscheinlich im Beruf) nicht mehr am Herd! (das bedeutet, er hat wahrscheinlich
    eine Köchin aufgenommen, um die Frau zu entlasten) - dafür hat sie dann mehr Zeit als Liebste nicht zu
    zurückhaltend zu sein, sondern mit ihrer Anmut zwischen Hals und weicher Schulter Signale auszusenden, die
    jeder Mann versteht.

  4. #4
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    ach lady

    nachdem ich friedrich mit 242 fragend machte
    möchte ichs nicht verabsäumen ihn auch hier zu worte kommen zu lassen

    Sind denn dir nicht bekannt viele Lebendigen?
    Geht auf Wahrem dein Fuß nicht, wie auf Teppichen?
    Drum, mein Genius! tritt nur
    Bar ins Leben, und sorge nicht!
    Was geschiehet, es sei alles gelegen dir!
    Sei zur Freude gereimt, oder was könnte denn
    Dich beleidigen, Herz, was
    Da begegnen, wohin du sollst?

    Denn, seit Himmlischen gleich Menschen, ein einsam Wild,
    Und die Himmlischen selbst führet, der Einkehr zu,
    Der Gesang und der Fürsten
    Chor, nach Arten, so waren auch

    Wir, die Zungen des Volks, gerne bei Lebenden,
    Wo sich vieles gesellt, freudig und jedem gleich,
    Jedem offen; so ist ja
    Unser Vater, des Himmels Gott,

    Der den denkenden Tag Armen und Reichen gönnt,
    Der, zur Wende der Zeit, uns, die Entschlafenden,
    Aufgerichtet an goldnen
    Gängelbanden, wie Kinder, hält.

    Gut auch sind und geschickt einem zu etwas wir,
    Wenn wir kommen, mit Kunst, und von den Himmlischen
    Einen bringen. Doch selber
    Bringen schickliche Hände wir.


    hölderlin

  5. #5
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    Liebwerter hyperion01,

    das solltest Du wieder löschen, weil der Hölderlin nicht rechtefrei ist und Dein Zitat recht unvollkommen, was die Quelle anlangt. Nicht daß die Moderation über Dich kömmt.

    Allerdings kann ich Dir nachfühlen, was Du unserer gefühlvollen Lady und dem eher schwachbrüstigen Dichter H.H.Karg, der seinem Namen alle Ehre macht, sagen wolltest: So nun auch wieder nicht. Da hast Du recht. Aber wirklich!

    LG W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  6. #6
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    Also, Ihr zwei grossen Dichter, ich steh im Wald. Muss sehr viel nachdenken, um das Rätsel lösen zu können.
    Wahrsager mit Kugel kommt in einer Stunde, dann wissen wir mehr.
    LG E.Chatterfield

  7. #7
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    hölderlins gedicht heisst blödigkeit

    hyper1

    lieben gruß an dich wather,ich denke du hast meinen wink sehr wohl verstanden
    Geändert von hyperion01 (21.03.2012 um 08:50 Uhr)

  8. #8
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    Re: Anmut

    Liebe Leserinnen und Leser,

    was soll ich dazu noch sagen?

    "Wie lieb´ ich Dich, o Toleranz,
    Dass Du Dich so ausbreitest,
    Ergreifst die Menschen alle, ganz,
    Wenn Du die Seelen leitest."

    Offenbar gibt es nur etablierte Dichtergestalten....und keine Zensur!

    Herzliche Grüße H. H. Karg

  9. #9
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    Lb. H.H.Karg,

    um Toleranz geht es hier nicht, ich toleriere alles, auch ... ähem Dichtung ähem. Allerdings mußt Du wiederum tolerieren, daß man das, was Du schreibst, für ... ähem Dichtung ähem hält. So was nennt man Meinungsfreiheit, schon mal gelesen irgendwo?

    LG W.

    Lb. Lady,

    in gedichte.com gibt es keine großen Dichter, aber solche, die ein wenig das Handwerk verstehen. Dr. Karg gehört eher nicht zu dieser Kategorie.

    LG W.

    Lb. Hyperion01,

    habe ich und kenne ich (das Gedicht selbstredend). Daher meine Einrede. Bitte kompletten Nachweis eintragen, sonst könnte es Probleme geben. Und das wäre echt blöd.

    LG W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

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