Thema: dahinschweben

  1. #1
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    Mar 2012
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    Dresden
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    184

    dahinschweben

    dahinschweben

    so wie die sonne
    sich langsam
    am horizont versenkt

    so will ich
    eintauchen
    in deine seele

    wenn der mond
    schickt sein
    dämmriges licht

    möchte ich mich
    in dir versenken

    wenn nacht
    uns umhüllt
    mit schatten des
    augenblicks

    gehe ich auf
    in deinen träumen

    dahinschwebend
    auf den schwingen

    begleitet vom atem
    der stillen begeisterung

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.880
    Hallo,

    Am Schluss das "begleitet" sehe ich etwas zugespitzter als durchdrungen von dem Sonnenbild, welches durch den Mond wahrscheinlich vervollkomnet werden soll. Die Schatten des Augenblicks hätten ruhig tanzen oder gleiten können um eine Fassung für die Schwingen zu finden, welche vor der Sonne die Schatten haetten werfen können um deinem Text ein inneres Leben zu verleihen, dem das schwebend die unerträgliche Leichtigkeit des Seins hätte verleihen können.

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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