Thema: Winter

  1. #1
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    Winter

    Ich seh nach draußen, seh die Blumen
    seh die Bäume Blätter treiben
    seh die Vögel, seh die Knospen
    und wünsch es würde Winter bleiben

    Ich riech den Frühling, fühl die Wärme
    höre Tiere, sehe Licht
    doch trotz des warmen hellen Strahlens
    mein kaltes Herz erreicht es nicht

    Ich wünsch es wäre ewig Winter
    Kalt und hart wie in mir drin
    mit eisig Winden, schneidend Kälte
    Mein Winter zieht sich ewig hin
    Geändert von Teekanne (06.04.2012 um 15:59 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Teekanne,
    erst einmal ein großes Willkommen hier auf gedichte.com
    Dein Gedicht ist gar nicht mal so schlecht, doch sehe ich hier einen Widerspruch. Das LI wünscht sich, es sollt Winter bleiben, doch dann erzählt es von seinem eigenen eisigen Winter in sich drin, was man übrigens noch ein bisschen ausschmücken könnte
    Der Widerspruch ist für mich da der Wunsch des ewigen Winters und dann der eisige schneidende Winter im Inneren des LI. Wer wünscht sich denn sowas? Also ich sehe hier keinen realen Bezug... Falls der nicht gewünscht ist, nehme ich natürlich alles zurück.
    Außerdem klingt 3x Winter in der letzten Strophe unschön...
    Trotzdem für den Anfang gar nicht so schlecht
    LG P.
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  3. #3
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    oh, das mit der winter wiederhohlung in der 3. strophe ist ein schreibfehler seh ich grad ^^

  4. #4
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    Hallo Teekanne!

    Gefällt mir gut. Sehe auch keinen Widerspruch. Im Lyrischen Ich ist eine eisige Gefühlskälte vorherrschend und das passt nicht mehr wirklich zum Frühling, der im wirklichen Leben nun beginnt. Daran stört sich das Lyrische Ich. Ganz logisch.

    Anregung:
    in Strophe 2 und 3 ist für meinen Geschmack das Wort "kalt" etwas zu oft enthalten. Vielleicht könnte man hier noch etwas abwechslungsreichere Begriffe finden.

    Gruß

    Flo

  5. #5
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    Liebe Teekanne,
    da der Fehler nun behoben ist, klingt dein Gedicht auch gleich anders, viel besser, und die Bedeutung hat sich auch verändert
    Eine sehr schöne Wendung immer noch
    LG P.
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