Wie im Traum rauscht´ ich vorbei am Meer,
auf ellenlangen Straßen, und schaute nur
zum Autofenster raus, als ein Mitfahrer
im Auto, das der festen Realität entfuhr.

Von starrer Ufergrenze blickte ich hervor,
sehr verquer, zum endlosen Wasser dort,
da drüben streckte sich glitzern es empor
und rann massiv zum hohen Himmel fort.

Weich, in den sanftesten Schwingungen,
wellte sich die Welt, Tropfen um Tropfen,
in sprudelne Fontänen, in all die Innungen
welche von unten nach obenhin geflochten.

Ins Unermeßliche ragten sie, die gigantischen
Massen, die Säulen und verdrängten die Luft
somit, zwischen Wissen und all den Fischen,
indes Vogels Flug gar hypothetisch verpufft.

Aber nein - sieh nur da, sieh doch mal hin!
Da sind wohl die Vögel und Fische zu Eins
verschmolzen. In diesem Vacuum dort bin
ich aber nicht drin, in der Blase anderer Seins.

Schwimmend fliegen quellenartige Wesen,
rufen mich aus fremdartig freien Sphären,
zu Orten, in meine erträumten Synthesen,
die sich bereits im Unvergänglichen wähnen.

by ElaS.