1. #1
    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    Warendorf
    Beiträge
    2

    Sterne zählen

    Sterne zählen

    Ich begann die Sterne zu zählen
    Doch ich kam dabei nicht weit
    Es sollte nicht an Zahlen fehlen
    Nein, nur an der Zeit

    Ich zählte im Süden und im Norden
    All die Alten und die Jungen
    So bin ich alt und grau geworden
    Als ich von Stern zu Stern gesprungen

    Ich füllte dicke Bücherbände
    Und begann mit einer Eins
    Doch ich zählte nicht zu Ende
    Denn was vorher kam war meins

  2. #2
    Registriert seit
    Aug 2011
    Ort
    Mauerspalt im Abendland
    Beiträge
    374
    Herzlich Willkommen hier im Forum Dichterherz1970!

    Das ist schlicht und ergreifend. - Bravo!

    Die erste Strophe liest sich wie ein Traum ... sie könnte auch als Gedicht für sich stehen.
    (Hier lese ich mir anfangs allerdings noch ein "Und" vor Ich dazu ...)

    Die zweite Strophe klingt dagegen durch Wiederholungen der Alliterationen All die Alten / alt / Als irgendwie ein klein wenig zäh. Stört mich aber auch nicht wirklich.

    In der dritten lese ich definitiv (Denn) nur was vorher kam war meins.
    Ein Sternbild vollendet ... aber so wie ich es verstehe, ist das viel. Sehr viel.

    Gute Nacht

    Thisbe
    dich singen scheuer augenblick
    in deinen obertönen werde ich

  3. #3
    Registriert seit
    Oct 2011
    Ort
    nordwestliche Gefilde Deutschlands
    Beiträge
    119
    Ebenso wie Thisbe wünsche ich dich herzlichst Willkommen in diesem Forum.

    Vorab finde ich das dein Werk gut gelungen ist. Man könnte das zählen der Sterne auch als Metapher für eine unbestimmte Suche nutzen, bei der man nicht genau weiss was man sucht, jedoch erkennt wenn man es gefunden hat.

    Dem Lob von Thisbe, dass dein Werk schlicht und ergreifend ist, kann ich mich durchaus anschliessen.

    LG DichterSeele
    Braucht man Hilfe wenn man nur noch in Reimen denkt?

    Muss man das Müssen dürfen?
    Darf man das Dürfen müssen?


    Sich oft sehen und plaudern und gegenseitig besuchen, ist eine Freude; zusammen leben ist immer eine Gefahr.
    Theodor Fontane

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