Endgültig

Gedankenlos harre ich der Stunden,
welche mit Leere angefüllt.
Allen Sonnenschein missachtend,
nur von Dunkelheit umgeben,
schwelge ich in Erinnerungen
die mir viel zu kurz erscheinen.

Noch unfähig zu begreifen,
mich in mir selbst verkriechend,
schiebe ich die Wahrheit zu Seite
und schaue ins Vergangene
um mich an Hoffnung zu klammern,
die längst schon erloschen ist.

Ratlos vor der Zukunft fürchtend,
mitten im Meer der Ungewissheit
einen letzten Ausweg suchend,
erfahre ich den tiefen Schmerz,
der in meiner Seele wütet,
weil der Abschied endgültig ist.

2012