Es zieht, es drängt, es ruft nach mir,
ist stark, ist groß, ich spüre seine Macht,
ist da, ist echt, ist tief in dir,
es ist ein Schrei, in dunkler Nacht.

Tosend Winde, stumme Bilder,
stille Töne, Totenschilder.
Leise Atem, der Kopf zerspringt,
die Eule krächzt, ein Rabe singt.

Hände zehren, bin allein,
Ketten halten, ich muss gehen,
kälter wird es, im dunklen Schein,
und ich, ich kann schon längst nichts mehr sehen.

Es zieht noch, und ruft, die Stimme mein in mir,
ein modriger Duft, wo bin ich hier?
Ich muss weitergehen, ich will mehr noch sehen,
bleibe hier nicht stehen, hört sich nicht auf zu drehen.

Nebelfelder, düstere Chöre,
stumme Lieder, ich noch höre,
dumpfe Schreie, schrilles Brüllen,
wollen mich um himmelswillen.

Jagen mich, und folgen mir,
mein Herz es schlägt schon längst nicht mehr,
binden mich und halten fest,
im Reich von Tod, gebunden.
Ketten, geben mir den Rest,
der Körper mein zerschunden.

Bei den Geiern, bei den toten,
liege ich still, und wehr mich nicht.
Die Raben singen, die Vorboten,
nehmen mir das letzte Licht.
Augen schließen, letzte Stille,
liegen bleiben, noch mein Wille,
bleibe da, wo ich auch bin,
gehe auf, und nehm es hin.